Schlagwort: Briefe

One more letter to Mr. Usher

Dear Mr. Usher, I was really, really neugierig, when I heard that you made a new book with letters, because I am a great fan of your blog letters of note dot com and I am a fan of writing letters myself, so as I do now in this moment to you. I am thankful

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Lina Loos – Die silberne Dame der Kaffeehausliteraten

„Ich bin Österreicherin durch und durch; im Zentrum der Stadt Wien geboren und in der Stephanskirche getauft. Das Leben hat mich später etwas an die Peripherie der Stadt abgedrängt, aber sonst geht es mir ganz gut. Ich hatte die Ehre, viele berühmte Wiener während meines schon etwas länger dauernden Lebens kennenzulernen, ja, es gab sogar

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Mozart musiziert mit Worten

Du wirst im Ehstand viel erfahren was dir ein halbes Rätsel war; bald wirst du aus Erfahrung wissen, wie Eva einst hat handeln müssen dass sie hernach den kain gebar. doch schwester, diese Ehstands Pflichten wirst du vom Herzen gern verrichten, denn glaube mir, sie sind nicht schwer; doch Jede Sache hat zwo Seiten; der

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Helene Hanff: 84, Charing Cross Road (1970).

„AUFGEPASST! Ich will IHNEN, Frank Doel, nur eines sagen: Wir leben in verkommenen, zerstörerischen und degenerierten Zeiten, wenn eine Buchhandlung – eine BUCHHANDLUNG – damit anfängt, schöne alte Bücher auseinander zu reißen, um sie als Einpackpapier zu verwenden. Ich sagte zu John Henry, als er ausgewickelt war: `Hätten Sie das für möglich gehalten, Eminenz?´, und

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Franz Kafka ringt mit und um Felice Bauer

Brief an Felice Bauer, 21.,22. und 23. Juni 1913 21.VI 13 Liebste, auch das und vielleicht das vor Allem berücksichtigst Du in Deinen Überlegungen nicht genug, trotzdem wir schon viel darüber geschrieben haben: daß nämlich das Schreiben mein eigentliches gutes Wesen ist. Wenn etwas an mir gut ist, so ist es dieses. Hätte ich dies

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Die Vogel schreibt ihrem himmlischen Heinrich

Mein Heinrich, mein Süßtönender, mein Hyazinthenbeet, mein Wonnemeer, mein Morgen- und Abendrot, meine Äolsharfe, mein Tau, mein Friedensbogen, mein Schoßkindchen, mein liebstes Herz, meine Freude im Leid, meine Wiedergeburt, meine Freiheit, meine Fessel, mein Sabbath, mein Goldkelch, meine Luft, meine Wärme, mein Gedanke, mein teurer Sünder, mein Gewünschtes hier und jenseits, mein Augentrost, meine süßeste

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Ernest Hemingway und F. Scott Fitzgerald: Wir sind verdammt lausige Akrobaten (2013).

„Und, Ernest, ich kann das nicht mal als eine literarische Fingerübung akzeptieren. Es scheint mir, das alles müsste sorgfältig gekürzt werden, sogar neu geschrieben. Unsere arme alte Freundschaft wird das kaum überleben, aber was lässt sich tun? Besser ich sage Dir das als irgend so ein Niemand von der Literaturkritik, der sich weder um Dich

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Post von Rilke: „Solche Menschen gehen durch alle Stürme gemeinsam.“

Aus meinem Tag soll ich Dir noch erzählen: er ist arm, denn Du bist fern; er ist reich, denn Deine Güte liegt leuchtend über seinen Dingen. Ich spreche viel zu Dir und mit allem von Dir. Lebe leider mitten unter Menschen die mit ihrem Lautsein meine Träume stören, natürlich kenne ich keinen. Es sind Menschen,

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Rainer Maria Rilke: Briefe an einen jungen Dichter (1908).

Geduld Und ich möchte dich, so gut ich kann bitten, Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in deinem Herzen, und zu verstehen. Die Fragen selbst liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer fremden Sprache geschrieben sind. Forsche jetzt nicht nach Antworten, die dir nicht gegeben werden können, weil du sie nicht leben

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