Schlagwort: Drama

#MeinKlassiker (27): Peggy, Goethe, der Faust und Lehren fürs Leben

Lange Zeit hat uns Peggy Richter auf ihrem Blog „Entdecke England“ mit ihren Beiträgen über Land und Leute, Geschichte und Kultur, Führungen durch die Museen und Dichterhäuser in London und ganz Großbritannien begeistert. Mit ihr ließ sich England wunderbar entdecken. Wer ihren Blog verfolgt, weiß jedoch, dass der Brexit auch hier seine Folgen hat: Peggy

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#MeinKlassiker (20): Für Claudia Pütz waren Lessing und Nathan der Weise eine Offenbarung

Bei Claudia Pütz sagt der Untertitel des Blogs „Das graue Sofa“, was Programm ist: Das Lesen zeitgenössischer Literatur. Aber Claudia liest durchaus „anders“: Überwiegend Bücher, die politisch relevante oder gesellschaftlich wichtige Fragen aufgreifen, Literatur, die einen Blick auf unsere Welt wirft und zu Diskussionen anregt. Dafür schätze ich „Das graue Sofa“ sehr – einfach ein

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#MeinKlassiker (14): Daniel Engel wartet auf Godot

Noch einen relativ neuen Blog betreibt Daniel Engel. Auf „Bücherherbst“ schreibt er über Gegenwartsliteratur und „das Leben mit Büchern“. Dazu gehört für ihn schon lange ein Buch, das eigentlich ein Theaterstück ist und seit seiner Veröffentlichung die Gemüter spaltet. Ich selbst erinnere mich gut an eine Aufführung im Augsburger Stadttheater – es waren überwiegend Besucherring-Leute im

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#MeinKlassiker (1): Petra und ihr zielstrebiger, rachsüchtiger Hamlet

  Dass bei Petra die Klassiker nie zu kurz kommen, stellt sie auf Philea`s Blog regelmäßig unter Beweis. Insbesondere hat sie ein Herz für Reisende und britische Snobs – da passt ihr größter klassischer Held, den sie uns vorstellt, gut ins Beuteraster. Wer mehr von Petra lesen möchte, der kann nicht nur auf dem Blog stöbern, sondern

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Heinrich Heine: Shakespeares Mädchen und Frauen (1838).

„Es wird mir flau zu Mute, wenn ich bedenke, dass er am Ende doch ein Engländer ist, und dem widerwärtigsten Volke angehört, das Gott in seinem Zorne erschaffen hat. Welch ein widerwärtiges Volk, welch ein unerquickliches Land! Wie steifleinen, wie hausbacken, wie selbstsüchtig, wie eng, wie englisch!“ Heinrich Heine, „Shakespeares Mädchen und Frauen“, erstmals erschienen

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Mark Twain: Ist Shakespeare tot? (1909/2016).

„Als Shakespeare 1616 starb, verfügte die Londoner Welt über großartige literarische Produktionen, die ihm zugeschrieben wurden und die seit vierundzwanzig Jahren höchstes Ansehen genossen. Doch sein Tod war kein Ereignis. Er sorge nicht für Betroffenheit, er erregte keine Aufmerksamkeit.“ Mark Twain, „Ist Shakespeare tot?“, Piper Verlag, 2016. Heutzutage ist das anders: Von den wenigen biographischen

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Robert Seethaler: Jetzt wirds ernst (2010).

„Magst du bumsen?“, fragte sie plötzlich und zeigte auf meine Badehose. Das kam überraschend.  (…) Ich zog meine Badehose aus und hängte sie an einem Ast in Blickhöhe. Eine Weile geschah nichts. Die Erde war kühl unterm Hintern. Im Hintergrund plätscherte das Stimmengewirr der Grillgäste und das blecherne Gedudel aus dem Rekorder. Plötzlich fasste sie

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