Und irgendwann bist du nur noch die Widmung in einem Buch…

Oft handele ich mir auf einem Büchermarkt oder im Antiquariat ein Buch auch nur deswegen ein, weil mich die Widmung reizt. Nicht jene mit den üblichen Geburtstags- oder Weihnachtswünschen, meine ich. Sondern solche, die meine Neugierde wecken. Wer war Irma? Und wem gab sie diesen “Roman in Romanzen” von Richard Dehmel mit? Hat das Buch […]

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#MeinKlassiker (25): Anna Karenina reloaded

Andrea Schopf-Balogh bloggt erst seit einigen Monaten, hat sich aber bei mir schon einen festen Stammplatz im Reader erobert: Ich mag ihre sehr persönlichen, klugen Texte über Literatur, Filme und Musik, über das Reisen und das Lesen. Ein besonderer Höhepunkt ist für mich ihre Reihe „Throwbackmonday“: Erstaunlich, welche Geschichten sich dabei rund um Schriftstellerinnen und […]

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#MeinKlassiker (10): Jan Haag gesteht seine wahre Liebe – Effi Briest

Jan Haag bloggt – ich habe nochmals nachgeschaut – seit Ende 2008. Ohne großen Aufhebens, ohne großen Rummel um Blog und Person. Dafür aber mit viel Fachwissen und Liebe zur Literatur: Thomas Mann, Arno Schmidt, Günter Grass und Hermann Hesse sind regelmäßig bei CON = LIBRI präsent. Für mich ist sein Blog mittlerweile schon eine […]

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Frank Duwalds Liebesreigen der Literatur (4): Der große Gatsby

F. Scott Fitzgerald – Der große Gatsby (1925) Originaltitel: The Great Gatsby Übersetzt von Lutz-W. Wolff Die Liebe in der Literatur ist ja oft eine Sache von großem Edelmut und hochstilisierter Reinheit. Unter welcher Verkommenheit eine solche Liebe begraben werden kann, zeigt uns F. Scott Fitzgerald in Der große Gatsby, jenem so raffiniert komponierten Roman, […]

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Frank Duwalds Liebesreigen der Literatur (3): Frost, Erna Piaf und der Heilige

Richard Lorenz – Frost, Erna Piaf und der Heilige (2016) Dass auch Penner in den Himmel kommen, ist eine der vielen Erkenntnisse, die man aus Richard Lorenz‘ melancholischen Roman Frost, Erna Piaf und der Heilige ziehen kann. Denn für Richard Lorenz sind es die Gestrauchelten, für die sein Herz schlägt, die Obdachlosen, die für die […]

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Von der Eifersucht, dem grünäugigen Monster.

Der Brief, den du geschrieben Der Brief, den du geschrieben, Er macht mich gar nicht bang: Du willst mich nicht mehr lieben, Aber dein Brief ist lang. Zwölf Seiten, eng und zierlich! Ein kleines Manuskript! Man schreibt nicht so ausführlich, Wenn man den Abschied gibt. Heinrich Heine Recht hat er, der gute Heine, wie meist, […]

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Frank Duwalds Liebesreigen der Literatur (1): Was vom Tage übrigblieb

Kazuo Ishiguro – Was vom Tage übrigblieb (1989) Originaltitel: The Remains of the Day Es gibt literarische Bilder, die man nie mehr vergisst. Eines davon ist für mich die weinende Haushälterin Miss Kenton in Kombination mit dem sich außen vor der Tür herumdrückenden Butler Mr. Stevens in Was vom Tage übrigblieb von Kazuo Ishiguro. Man […]

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Neue Rubrik: Frank Duwalds Liebesreigen der Literatur

Liebe Sätze&Schätze-Leser, frischer Wind tut dem Blog gut – und so habe ich mich sehr gefreut, als Frank Duwald mit einer Idee auf mich zukam. Er wird künftig regelmäßig unter dem Titel „Frank Duwalds Liebesreigen der Literatur“ für Sätze&Schätze schreiben. In einer eigenen Kolumne, voraussichtlich jeweils freitags, stellt Frank hier ausgewählte Liebesromane vor. Schon nächsten Freitag […]

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Johann Wolfgang von Goethe – Freudvoll und leidvoll

Freudvoll und leidvoll, gedankenvoll sein, Langen und bangen in schwebender Pein, Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt, Glücklich allein ist die Seele, die liebt. Johann Wolfgang von Goethe Das Bild zeigt eines der Kapitel, unter denen im Goethe Nationalmuseum in Weimar Leben und Werk des Schriftstellers präsentiert werden. Die Liebe gehört beim Immer-Verliebten da zwingend dazu.

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Johann Wolfgang von Goethe – Gingo biloba

Dieses Baums Blatt, der von Osten Meinem Garten anvertraut, Giebt geheimen Sinn zu kosten, Wies den Wissenden erbaut, Ist es Ein lebendig Wesen? Das sich in sich selbst getrennt, Sind es zwey? die sich erlesen, Dass man sie als eines kennt? Solche Frage zu erwiedern Fand ich wohl den rechten Sinn; Fühlst du nicht an […]

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