Schlagwort: Goethe

#MeinKlassiker (33): Die Entdeckung der Empfindsamkeit mit „Anton Reiser“

Bei Ludger Menke – hier sein Beitrag zu den #VerschämtenLektüren – war ich wegen seines Alias „Krimiblogger“ und seiner Vorliebe für englische Literatur auf alles gefasst. Ja, eigentlich hätte ich auf Charles Dickens getippt. Und wieder wurde ich ziemlich überrascht – mit einem Klassiker aus der Feder von Karl Philipp Moritz. Als mich Birgit Boellinger

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#lithund: Von Möpsen und Menschen

Die allgemeine Verehrung von Möpsen war mir schon immer ein Rätsel. Sehe ich Frauchen und Herrchen mit welchen, dann denk ich mir insgeheim: Niedlich. Aber warum halten sich die Leute denn keinen Hund??? Doch ausgerechnet unter Künstlern und Anhängern ist die Zahl der Mopsianer Legion. Es gibt zwar 1001 und mehr Dalmatiner, es gibt Bernhardinder,

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Bummeleien: Staufen im Breisgau und der Fluch des Faust.

Nahe am Ortseingang empfängt einen Bacchus, eine Arbeit des vielfach ausgezeichneten Bildhauers Kurt Lehmann (1905 – 2000), der lange Jahre in Staufen lebte und dessen Spuren noch mehrfach in dem Breisgau-Städtchen zu finden sind. Man könnte meinen, hier geht es weinselig und lustig zu. Zumindest aber idyllisch, schlendert man unterhalb der Burgruine weiter, die historische

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Klett-Cotta: Das gelobte Land der Dichter (2009).

„Ew. Hochwohlgeb. beehre ich mich, beiliegenden Aufsatz für das Morgenblatt zu überschicken. Ich wohne schon seit 6 Wochen hier am Rhein und warte mit Sehnsucht auf das erste Dampfschiff, um die Fahrt mitzumachen und feierlich zu beschreiben. Aber es ist bist jetzt noch keines erschienen. Sie würden mich sehr verbinden, wenn Sie mich wissen ließen,

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Johann Wolfgang von Goethe – Freudvoll und leidvoll

Freudvoll und leidvoll, gedankenvoll sein, Langen und bangen in schwebender Pein, Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt, Glücklich allein ist die Seele, die liebt. Johann Wolfgang von Goethe Das Bild zeigt eines der Kapitel, unter denen im Goethe Nationalmuseum in Weimar Leben und Werk des Schriftstellers präsentiert werden. Die Liebe gehört beim Immer-Verliebten da zwingend dazu.

Johann Wolfgang von Goethe – Erinnerung

Willst Du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen, Denn das Glück ist immer da. Ein Alterswerk des Dichters. Da war er vielleicht des Schweifens müde geworden. Musste sich selbst versichern, dass Sturm und Drang nicht alles ist. Da fand er vielleicht innere Ruhe in seinen Gärten. Und

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Die gute Stube von Goethe, Schiller, Herder und Wieland

Zu gerne hätte ich da einmal ein Gespräch belauscht, wenn sich Goethe, Schiller, Herder und Wieland in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar zum plaudern und philosophieren getroffen haben. Ging es wirklich immer hochgeistig zu unter dem „Vierergestirn der Weimarer Klassik“? Oder wurde auch mal was ganz Profanes besprochen? So etwa: Goethe: „Jungs, mir

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Bummeleien: Weimarer Wandwanderungen

  Wer da nicht schon alles da war. Ein „Who`s Who“ an Häuserwänden. In Weimar findet sich an jeder zweiten Ecke eine Gedenktafel – zu Zeiten der „Weimarer Klassik“ war das Prominentengucken vielleicht ein Sport wie heutzutage in Beverly Hills. Schön, dass man aber nicht nur an Dichter&Denker dabei dachte, sondern auch an das leibliche Wohl

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Salve, Lotte! Der Junge hat`s doch schön bekommen …

„Da war der unregelmäßige Kleinstadt-Platz, auf dessen Katzenköpfen die Räder rasselten, die Seifengasse, das gestreckte Haus mit leicht abbiegenden Seitenflügeln, an dem Charlotte mit Amalie Ridel schon mehrmals vorübergegangen war: Parterre, Bel-Etage und Mansardenfenster im mäßig hohen Dach, mit gelb gestreiften Einfahrtthoren in den Flügeln und flachen Stufen zur mittleren Hausthür hinauf.“   „Charlotte hörte

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Johann Wolfgang von Goethe – Mayfest

Wie herrlich leuchtet Mir die Natur! Wie glänzt die Sonne! Wie lacht die Flur! Es dringen Blüten Aus iedem Zweig, Und tausend Stimmen Aus dem Gesträuch, Und Freud und Wonne Aus ieder Brust. O Erd o Sonne O Glück o Lust! O Lieb’ o Liebe, So golden schön, Wie Morgenwolken Auf ienen Höhn; Du segnest

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Bummeleien: Nördlingen – wo die Andere Bibliothek herkam

Vor 15 Millionen Jahren schlug hier ein Meteorit ein. Und legte damit den Grundstein für eine herb-schöne Landschaft von besonderem Reiz: Den „Rieskrater“. Der „Schwabenstein“, der Suevit, ist eine der geologischen Besonderheiten, die das Nördlinger Ries in Bayerisch-Schwaben prägen. Vor 400 Jahren gab es dort andere Einschläge: Nördlingen, damals freie Reichsstadt und einer der bekanntesten

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Ulrich Peltzer: Das bessere Leben (2015)

Please allow me to introduce myself I’m a man of wealth and taste I’ve been around for a long, long year Stole many a man’s soul and faith… Pleased to meet you: Es gibt Bücher, die entwickeln ihren eigenen Sound. Und manche setzen diesen Sound im Kopf frei, beim Lesen jagen Versatzstücke durchs Hirn, Stimmen,

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