Schlagwort: Paris

Lebensbücher. Julio Cortázar und ich lauschen den Klängen von Charlie Parker

Für Julio Cortázar war der Tango die Musik für das Leben, der Jazz für die Literatur. Er widmete einem Jazzmusiker einen Roman: Charlie „Bird“ Parker.

Beat it like Karlsruhe – Ausstellung zu Kerouac, Ginsberg, Burroughs & Co.

Wer träumt manchmal nicht davon, sich einfach in ein Auto oder den nächsten Zug zu setzen und auf und davon zu brausen? Ohne Ziel, sehen, wohin einen die Straße bringt. Alle Grenzen sprengen, Konventionen hinter sich lassen – frei sein von Terminen, Zwängen, Druck, Anforderungen. Ich jedenfalls schon. Wenn die Mühlen des Alltags sehr, sehr

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Frank Duwalds Liebesreigen der Literatur (3): Frost, Erna Piaf und der Heilige

Richard Lorenz – Frost, Erna Piaf und der Heilige (2016) Dass auch Penner in den Himmel kommen, ist eine der vielen Erkenntnisse, die man aus Richard Lorenz‘ melancholischen Roman Frost, Erna Piaf und der Heilige ziehen kann. Denn für Richard Lorenz sind es die Gestrauchelten, für die sein Herz schlägt, die Obdachlosen, die für die

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Ernest Hemingway: Paris, ein Fest fürs Leben (1964).

„Paris hat kein Ende, und die Erinnerung eines jeden Menschen, der dort gelebt hat, ist von der jedes anderen verschieden. Wir kehrten immer wieder dorthin zurück, ganz gleich, wer wir waren oder wie es sich verändert hatte, oder unter welchen Schwierigkeiten oder mit welcher Mühelosigkeit man hingelangen konnte. Paris war es immer wert, und man

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Anna Seghers: Transit (1944).

„All diese alten, schönen Städte wimmelten von verwilderten Menschen. Doch es war eine andere Art von Verwilderung, als ich geträumt hatte. Eine Art Stadtbann beherrschte diese Städte, eine Art mittelalterliches Stadtrecht, jede ein anderes. Eine unermüdliche Schar von Beamten war Tag und Nacht unterwegs wie Hundefänger, um verdächtige Menschen aus den durchziehenden Haufen herauszufangen, sie

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Gnusch im Fadechörbli oder Haikus in Prosa: Peter Bichsel

„In Langnau im Emmental gab es ein Warenhaus. Das hieß Zur Stadt Paris. Ob das eine Geschichte ist?“ Peter Bichsel, „Zur Stadt Paris“, 1993, Suhrkamp Verlag Das ist die kürzeste Geschichte der kurzen Geschichten, die Peter Bichsel in „Zur Stadt Paris“ veröffentlichte. Etwas stereotyp wird der Schweizer immer wieder als „großer Meister der kleinen Form“

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Heinrich Heine: Das Buch der Lieder (1827).

„Ich weiß nicht, was soll es bedeuten; Daß ich so traurig bin; Ein Märchen aus alten Zeiten, Das kommt mir nicht aus dem Sinn. Heinrich Heine (1797 – 1856) Es gibt Gedichte, die sind irgendwie immer da. Es gibt Bücher, die begleiten einen durch das ganze Leben. Und es gibt Stimmen, die summen immer wieder

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Florian Illies: 1913 – Der Sommer des Jahrhunderts (2012).

„1913 – Der Sommer des Jahrhunderts“: Mit leichter Hand zeichnet Florian Illies das Bild eines kunsthistorisch bedeutenden Jahres. Locker&lesbar.