Schlagwort: Kinderbuch

James Joyce: Die Katzen von Kopenhagen (1936)

LEIDER! KANN ICH DIR KEINE KOPENHAGENER KATZE SCHICKEN, WEIL ES IN KOPENHAGEN KEINE KATZEN GIBT. James Joyce, der liebevolle Opa: Ganz begeistert bin ich von einem Brief, den der Schriftsteller vermutlich 1936 aus Dänemark an seinen Enkel Stephen James schickte. Er teilt dem Vierjährigen auf eine recht skurrile, lyrisch-versponnene Art und Weise mit, warum er ihm keine Katze aus

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Pu der Bär geht auf Expotition

Wir gehen auf eine Expedition“, sagte Christopher Robin, als er aufstand und sich abbürstete. „Danke, Pu.“ „Auf eine Expotition?, sagte Pu eifrig. „Ich glaube, auf so was war ich noch nie. Wohin müssen wir um auf diese Expotition zu kommen?“ „Expedition, dummer alter Bär. Da ist ein x drin.“ „Ach!“, sagte Pu. „Ich weiß.“ Aber

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Von Katzen, Inseln und Zeppelinnen: Kinderbücher von Hilde Domin, Erika Mann und Marlen Haushofer

  Ihre Namen bringt man mit herausragender Lyrik in Verbindung, mit einem Klassiker der zeitgenössischen Literatur, mit engagiertem politischen Schreiben, mit Exilliteratur, mit Kabarett und modernen Romanen – kurzum mit Erwachsenenliteratur. Doch Hilde Domin, Erika Mann und Marlen Haushofer, sie alle drei schrieben auch ganz bezaubernde und bemerkenswerte Bücher für Kinder und Jugendliche. „Ich lebte

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Sylvia Plath und ihr Spaßwunderbett

Gelesen wird sie immerzu, doch durch den aktuellen Roman von Connie Palmen, „Du sagst es“ ist sie wieder einmal mehr in aller Munde: Sylvia Plath. Wer sich der amerikanischen Schriftstellerin vor allem über ihre bekannteren Werke „Die Glasglocke“ und „Ariel“ nähert, der lernt vor allem die verzweifelte, melancholische Stimme dieser Frau kennen, die an sich

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Niederlande erlesen (3)

Heute ein kurzer Blick auf Neuerscheinungen aus den Niederlanden, wie sie anderswo empfohlen werden: „Ein Brautkleid aus Warschau“: Der Roman von Lot Vekemans erhält mehr als positive Besprechungen – Samy von der Kulturbuchhandlung Jastram empfiehlt ihn als ein Buch für die nächsten Jahre, Masuko13 berichtet von einer Lesung der Autorin bei „We read Indie“ und

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Erich Kästner: Pünktchen und Anton (1931)

Jeden Tag, wenn ich zur Arbeit gehe, komme ich an dieser Vespa vorbei. Und ich weiß nicht, wieso – aber ich sah den Roller, und mir fiel Erich Kästner ein: „Pünktchen und Vespa, frei nach Erich Kästna.“ Manchmal braucht es solche Assoziationen, damit man an die Bücher seiner Kindheit erinnert wird. Und die Kästner-Kinderbücher wieder

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Lane Smith: Das ist ein Buch! (2010).

Als bekennende Liebhaberin des GEDRUCKTEN Buches habe ich an diesem kleinen Geschenk von einer Freundin eine große Freude. Ein Kinderbuch für kleine UND große Leser. Ganz simpel und charmant wird erklärt, was ein Buch alles kann – beziehungsweise nicht kann: Bloggen, scrollen, twittern, simsen. ABER: Bücher (das ist jetzt meine Hinzufügung) kann man anfassen, riechen,

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