Schlagwort: England

H. G. Wells: Die Zeitmaschine (1895)

„Was war eigentlich diese Zeitreiserei? Ein Mann konnte sich doch nicht mit Staub bedecken, in dem er sich in einem Paradoxon herumwälzte, oder?“ H.G. Wells, „Die Zeitmaschine“, 1895. Er ist der literarische Vater von Asimov, Orwell und Huxley, Großpapa sozusagen aller modernen Sci-Fi-Autoren, nebst Jules Verne derjenige, der diese Literatur erfand: Herbert George Wells. „Die

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E. M. Forster: Die Maschine steht still (1909/2016)

„Es gab einen Knopf für Kaltbäder. Es gab einen Knopf für Literatur. Und natürlich gab es jene Knöpfe, die es ihr ermöglichten, mit ihren Freunden zu kommunizieren. Als Nächstes betätigte sie wieder den Isolationsknopf, und die Anfragen der letzten drei Minuten stürzten auf sie ein … Wie ist das Essen? Kannst du es empfehlen? Hast

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#MeinKlassiker (6): Buchpost auf der Sturmhöhe

Bei Anna auf dem Blog Buchpost sind Klassiker Programm – mit viel Hintergrundinformationen gespickt, mit viel Fakten zu den Büchern und den Autoren widmet sie häufig ihre Aufmerksamkeit Büchern aus der Vergangenheit. Umso mehr freute es mich, dass sie auch hier über einen Klassiker schreibt – über ihren Klassiker: Da hat Birgit mal wieder eine

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#MeinKlassiker (1): Petra und ihr zielstrebiger, rachsüchtiger Hamlet

  Dass bei Petra die Klassiker nie zu kurz kommen, stellt sie auf Philea`s Blog regelmäßig unter Beweis. Insbesondere hat sie ein Herz für Reisende und britische Snobs – da passt ihr größter klassischer Held, den sie uns vorstellt, gut ins Beuteraster. Wer mehr von Petra lesen möchte, der kann nicht nur auf dem Blog stöbern, sondern

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Frank Duwalds Liebesreigen der Literatur (5): Stolz und Vorurteil

Jane Austen – Stolz und Vorurteil (1813) Originaltitel: Pride and Prejudice Übersetzt von Ursula und Christian Grawe Was für eine beeindruckende, was für eine mutige und intelligente Frau muss Jane Austen doch gewesen sein. In einer Zeit, in der Frauen eher als schmückendes Beiwerk ihrer Männer wahrgenommen wurden, schrieb sie mit Stolz und Vorurteil einen

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Very british – der Landhausroman.

In einem älteren Beitrag spielte der Roman „Was vom Tage übrigblieb“, den Frank Duwald nun in seiner neuen Kolumne „Liebesreigen der Literatur“ vorstellte, bereits schon einmal eine Rolle. Allerdings unter einem anderen Schwerpunkt – im Fokus nicht die Liebe, sondern das Haus als eigentliches Thema des Romans. Hier der Beitrag aus dem Archiv: Was im

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Frank Duwalds Liebesreigen der Literatur (1): Was vom Tage übrigblieb

Kazuo Ishiguro – Was vom Tage übrigblieb (1989) Originaltitel: The Remains of the Day Es gibt literarische Bilder, die man nie mehr vergisst. Eines davon ist für mich die weinende Haushälterin Miss Kenton in Kombination mit dem sich außen vor der Tür herumdrückenden Butler Mr. Stevens in Was vom Tage übrigblieb von Kazuo Ishiguro. Man

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Ian McEwan – Schuld und Unschuldige

  Die jüngsten Coups des britischen Schriftsteller Ian McEwan machten Furore: „Honig“, jene Geschichte um Liebe und Verrat zwischen einer jungen Spionin und einem Schriftsteller, wurde in Zeitungsrezensionen und in der Bloggerwelt hoch gelobt. In „Honig“ kommt Ian McEwan, der in frühen Jahren als Talent ebenso wie als „enfant terrible“ der britischen Literaturszene gefeiert wurde,

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Heinrich Heine: Shakespeares Mädchen und Frauen (1838).

„Es wird mir flau zu Mute, wenn ich bedenke, dass er am Ende doch ein Engländer ist, und dem widerwärtigsten Volke angehört, das Gott in seinem Zorne erschaffen hat. Welch ein widerwärtiges Volk, welch ein unerquickliches Land! Wie steifleinen, wie hausbacken, wie selbstsüchtig, wie eng, wie englisch!“ Heinrich Heine, „Shakespeares Mädchen und Frauen“, erstmals erschienen

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Neil MacGregor: Shakespeares ruhelose Welt (2013).

Aus dem Archiv „Es liegt eine merkwürdige Kraft in Dingen: Sie können, einmal hergestellt, unser Leben verändern.“ Neil MacGregor, „Shakespeares ruhelose Welt“ Seltsam ist`s, im Nebel zu wandeln…seit Tagen hängt eine Nebelwand über der Fuggerstadt. Von der Straße dringen die Geräusche nur wie in Watte gepackt in mein Arbeitszimmer. Selbst das Augsburger Rathaus, sonst vom

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Lesezeichen von: William Shakespeare

Lovers and madmen have such seething brains, Such shapping fantasies, that apprehend More than cool reason ever comprehends. The lunatic, the lover, and the poet, Are of imagination all compact. William Shakespeare, „Ein Sommernachtstraum“, V, 1. Verliebte und Verrückte Sind beide von so brausendem Gehirn, So bildungsreicher Phantasie, die wahrnimmt, Was nie kühlere Vernunft begreift.

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Kurt Kreiler: Der zarte Faden, den die Schönheit spinnt (2013).

Aus dem Blogarchiv gefischt ist dieser Beitrag, der sich gut an Mark Twains Buch anschließt. Daher: „Empfanget, werte Dame, den roh und rauhen Vers, leiht der Erzählung Euer Ohr, mit der ich vor Euch tret.“ Edward de Vere Am 26. April 2014 wird – allen Zweiflern und Skeptikern zum Trotz – sein 450. Tauftag gefeiert:

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Mark Twain: Ist Shakespeare tot? (1909/2016).

„Als Shakespeare 1616 starb, verfügte die Londoner Welt über großartige literarische Produktionen, die ihm zugeschrieben wurden und die seit vierundzwanzig Jahren höchstes Ansehen genossen. Doch sein Tod war kein Ereignis. Er sorge nicht für Betroffenheit, er erregte keine Aufmerksamkeit.“ Mark Twain, „Ist Shakespeare tot?“, Piper Verlag, 2016. Heutzutage ist das anders: Von den wenigen biographischen

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Inger-Maria Mahlke: Wie ihr wollt (2015)

Alles ist faul im Staate Heinrich Blaubarts und seiner Nachkommen. Da wird am Hofe Elisabeths I. antichambriert, hofiert, intrigiert, um Leib, Leben und Status gekämpft und dennoch ist aufgrund verwickelter Verwandtschaftsverhältnisse, unüberschaubarer Machtspiele und unüberbrückbarer Religionsfragen kein Kopf vor dem Rollen sicher. Und über alledem thront die Queen – die die Fäden in harter Hand

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