Schlagwort: Exil

Trude Krakauer: Niewiederland (2013).

Trude Krakauer floh aus dem besetzten Österreich in das Exil nach Kolumbien. Sie teilt das Schicksal vieler Exilanten: Vertrieben, verloren, vergessen.

Friedrich Torberg: Die Tante Jolesch (1975).

„Die Tante Jolesch“ ein Buch der Wehmut, aber auch ein Buch, das zum Schmunzeln bringt: Anekdoten aus einer versunkenen Zeit.

Irmgard Keun: Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften (1936).

Irmgard Keun erzählt in diesem Buch „Lausmädchengeschichten“: Die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg aus der Sicht einer frechen Göre.

Anna Seghers: Transit (1944).

Der 1944 erschienene Roman ist eine bewegende Darstellung dessen, was Exil und Flucht bedeutet. Und deshalb bis heute aktuell.

Rose Ausländer: Ich spiele noch (1987).

Wie es ist, Vaterland und Muttersprache zu verlieren, eine Überlebende zu sein: Immer wieder thematisierte Rose Ausländer dies in ihren Gedichten.

Irmgard Keun: Das kunstseidene Mädchen (1932).

Mit dem „kunstseidenen Mädchen“ brachte Irmgard Keun einen weiblichen Ton in die Literatur, der so gar nicht zum Frauenbild der Nationalsozialisten passte.