Heinrich Heine: Shakespeares Mädchen und Frauen (1838).

„Es wird mir flau zu Mute, wenn ich bedenke, dass er am Ende doch ein Engländer ist, und dem widerwärtigsten Volke angehört, das Gott in seinem Zorne erschaffen hat. Welch ein widerwärtiges Volk, welch ein unerquickliches Land! Wie steifleinen, wie hausbacken, wie selbstsüchtig, wie eng, wie englisch!“ Heinrich Heine, „Shakespeares Mädchen und Frauen“, erstmals erschienen […]

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Adolf Muschg: Glasperlenspiel und Lebenskunst (2016)

  „Ich wüßte keinen deutschsprachigen Dichter des unseligen 20. Jahrhunderts, welcher der Heiligsprechung grundsätzlicher widerstrebte. Er hat sie nicht nötig, auch wenn er Gutgläubige manchmal selbst dazu verleitet hat. Aber es sind seine Widersprüche, die ihn immer noch lebendig machen.“ Adolf Muschg, „Glasperlenspiel und Lebenskunst“, Collection Montagnola, 2016. Hermann Hesse ist einer jener Autoren, die […]

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Erich Kästner und Kurt Tucholsky – am Ende doch unvergleichlich

„Aus der Gesamterscheinung dieses Mannes kann ich nicht ganz klug werden. Diese Verse sind wunderbar gearbeitet, mit der Hand genäht, kein Zweifel – aber irgendetwas ist da nicht in Ordnung. Es geht manchmal zu glatt, das sollte man einem deutschen Schriftsteller nicht sagen, dieses Formtalent ist so selten!“ Kurt Tucholsky 1929 in der Weltbühne über […]

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