#MeinKlassiker (17): Marc Richter präsentiert mit Stephen King einen ungewöhnlichen Gast

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Marc Richter vom Blog „Lesen macht glücklich“ ist immer für eine Überraschung gut. So zog er auch bei #VerschämteLektüren keinen unterirdischen Kitschroman, keine Schmonzette oder ein gar seltsames Kinder- oder Jugendbuch aus dem Hut, sondern überrumpelte uns mit Günter Grass. Und auch bei #MeinKlassiker geht Marc andere Wege, als erwartet – lest hier, womit er uns diesmal glücklich […]

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We wish you a very Bookmas – Indie-Verlagsleute und ihre Bücher-Wunschzettel

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Als Viel-Leserin weiß ich, wie schwierig es für meine Umwelt ist, mir Geschenke zu machen: Was ich mir am meisten wünsche, sind Bücher. Aber es traut sich kaum mehr jemand, mir einen Roman oder einen Gedichtband einfach so „ins Blaue hinein“ zu verehren – die Gefahr, dass ich es schon gelesen habe, ist manchem einfach […]

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James Fenimore Cooper: Der letzte Mohikaner (1826).

Der letzte Mohikaner von James Fenimore Cooper. Für die deutsche Jugend bearbeitet, sowie mit einer Einleitung versehen von Dr. O. Heinrichs, Oberlehrer. Mit farbigem Titelbild, 8 Tonbildern und 23 Bildern im Texte. Zweite durchgesehene Auflage. Münster i. W. 1899, Druck und Verlag der Aschendorffschen Buchhandlung. Die erste Auflage ist 1890 erschienen. Die im Buch befindlichen Illustrationen stammten von Michał Andriolli für die um 1885 bei Libraire de Firmin-Didod et Cie erschienene französische Cooper-Ausgabe.

„Bücher!“, gab Falkenauge mit eigentümlicher, kaum verhohlener Verachtung zurück. „Haltet ihr mich für ein greinendes Kind, das am Rockzipfel von einem von Euren alten Mütterchen hängt, und diese gute Büchse hier auf meinen Knien für die Schwungfeder einer Gans, mein Ochsenhorn für ein Tintenfass und meinen Ledersack für ein kariertes Schneuztuch, in dem mein Abendbrot […]

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#MeinKlassiker (16): Florian L. Arnold reist in die Gelehrtenrepublik

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Florian L. Arnold ist ein Multitalent. Zu seinen Fähigkeiten gehören: Zeichnung & Illustration, Satire, Schriftstellerei, Selbstausbeutung, fruchtloses Jammern und Ignorieren der herrschenden Verhältnisse. Wer nun meint, ich stellte meinen Gastautoren etwas gröblich vor – Florian charakterisiert sich so auf seiner Homepage selbst: http://www.florianarnold.de/ Ich kenne ihn nicht fruchtlos jammernd, sondern äußerst anpackend: Unter anderem als Initiator der […]

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#MeinKlassiker (15): Sabine Delorme und die größere Hoffnung

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Was diese Frau so alles treibt – dieser Filmtitel würde auch auf Sabine Delorme passen. Auf ihrem Blog „Binge Reading & More“ berichtet sie regelmäßig in der Rubrik „Meine Woche“ über ihre Aktivitäten und ich habe jedes Mal beim Lesen das Gefühl, ihr Tag muss 24 Stunden haben. Und neben den ganzen anderen Kleinigkeiten liest […]

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#MeinKlassiker (14): Daniel Engel wartet auf Godot

Bild: Rose Böttcher

Noch einen relativ neuen Blog betreibt Daniel Engel. Auf „Bücherherbst“ schreibt er über Gegenwartsliteratur und „das Leben mit Büchern“. Dazu gehört für ihn schon lange ein Buch, das eigentlich ein Theaterstück ist und seit seiner Veröffentlichung die Gemüter spaltet. Ich selbst erinnere mich gut an eine Aufführung im Augsburger Stadttheater – es waren überwiegend Besucherring-Leute im […]

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Zelda Fitzgerald: Balancieren auf dem Hochseil der Gefühle

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„Die Blätter der Ulmen schablonierten ein schwarzes Fries auf den Gehweg, und hemdsärmelige Männer ließen hohe, warme, nach Gummi riechende Wasserbögen auf Prunkwinden und Bermudagras niedergehen, bis die Luft von einem frischen Grasduft erfüllt war und die Damen hinter den dichten Blumenranken eine kurze Weile ohne Fächer auskamen. Die ganze Stadt wartete auf die abendliche […]

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#MeinKlassiker (13): Die Zeichen der Zeit standen für Hamsun auf Hunger

Knut Hansum, 1929. von National Library of Norway via Wikimedia Commons

Die Journalistin Constanze Matthes überzeugt auf ihrem Blog „Zeichen & Zeiten“ durch eine feine Buchauswahl, die ebenso Gegenwartsliteratur wie vergessene Bücher berücksichtigt. Ihre Rezensionen sind überzeugend, von einer schönen Sprache und von Fachwissen geprägt. Und nicht zu überlesen ist ihr Faible für Literatur aus dem hohen Norden. Ich war daher nicht überrascht, dass ihr Klassiker aus […]

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#MeinKlassiker (12): Das siebte Kreuz – ein Roman von aktueller Brisanz

Eingangsbereich der Gedenkstätte KZ Osthofen bei Worms - dies nahm Anna Seghers als Grundlage für die KZ-Beschreibung in ihrem Roman.

Literatur im Fenster ist ein eingetragener Verein, der seit 2009 vielerlei Veranstaltungen im Bereich     Erwachsenenbildung organisiert. Das Projekt „Frauenakademie“ und das Projekt „Studium Generale“ sind Unterrichtsprogramme vom Baden-Württembergischen bzw. Bayrischen Volkshochschulverband. Darüber hinaus werden von dem Verein auch Schreibwerkstätten angeregt, Formate des offenen digitalen Lernens angeboten, und vieles mehr. Auf dem Blog des Vereins veröffentlicht dessen Vorsitzende, Dagmar Eger-Offel, […]

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Henry James und sehr, sehr viele Amerikaner in Paris

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Es mag ein Zufall gewesen sein, aber zum 100. Todestag von Henry James veröffentlichten zwei Verlage zwei Romane in neuer Übersetzung, die am Anfang und Ende seines Schaffens stehen – und einen thematischen Kreis schließen. Zu Beginn seiner Karriere lässt Henry James die Europäer in die Vereinigten Staaten kommen – gegen Ende suchen die Amerikaner […]

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