Schlagwort: Rainer Maria Rilke

Rainer Maria Rilke – Einmal nahm ich

Einmal nahm ich zwischen meine Hände dein Gesicht. Der Mond fiel darauf ein. Unbegreiflichster der Gegenstände unter überfließendem Gewein. Wie ein williges, das still besteht, beinah war es wie ein Ding zu halten. Und doch war kein Wesen in der kalten Nacht, das mir unendlicher entgeht. O da strömen wir zu diesen Stellen, drängen in

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Rilke und die schoßgeblendete Rakete

Schwindende du kennst die Türme nicht. Doch nun sollst Du einen Turm gewahren mit dem wunderbaren Raum in dir. Verschließ dein Angesicht. Aufgerichtet hast du ihn ahnungslos mit Blick und Wink und Wendung. Plötzlich starrt er von Vollendung, und ich, Seliger, darf ihn beziehn. Ach wie bin ich eng darin. Schmeichle mir, zur Kuppel auszutreten:

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