Schlagwort: William Shakespeare

Heinrich Heine: Shakespeares Mädchen und Frauen (1838).

„Es wird mir flau zu Mute, wenn ich bedenke, dass er am Ende doch ein Engländer ist, und dem widerwärtigsten Volke angehört, das Gott in seinem Zorne erschaffen hat. Welch ein widerwärtiges Volk, welch ein unerquickliches Land! Wie steifleinen, wie hausbacken, wie selbstsüchtig, wie eng, wie englisch!“ Heinrich Heine, „Shakespeares Mädchen und Frauen“, erstmals erschienen

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Neil MacGregor: Shakespeares ruhelose Welt (2013).

Aus dem Archiv „Es liegt eine merkwürdige Kraft in Dingen: Sie können, einmal hergestellt, unser Leben verändern.“ Neil MacGregor, „Shakespeares ruhelose Welt“ Seltsam ist`s, im Nebel zu wandeln…seit Tagen hängt eine Nebelwand über der Fuggerstadt. Von der Straße dringen die Geräusche nur wie in Watte gepackt in mein Arbeitszimmer. Selbst das Augsburger Rathaus, sonst vom

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Lesezeichen von: William Shakespeare

Lovers and madmen have such seething brains, Such shapping fantasies, that apprehend More than cool reason ever comprehends. The lunatic, the lover, and the poet, Are of imagination all compact. William Shakespeare, „Ein Sommernachtstraum“, V, 1. Verliebte und Verrückte Sind beide von so brausendem Gehirn, So bildungsreicher Phantasie, die wahrnimmt, Was nie kühlere Vernunft begreift.

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Kurt Kreiler: Der zarte Faden, den die Schönheit spinnt (2013).

Aus dem Blogarchiv gefischt ist dieser Beitrag, der sich gut an Mark Twains Buch anschließt. Daher: „Empfanget, werte Dame, den roh und rauhen Vers, leiht der Erzählung Euer Ohr, mit der ich vor Euch tret.“ Edward de Vere Am 26. April 2014 wird – allen Zweiflern und Skeptikern zum Trotz – sein 450. Tauftag gefeiert:

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Mark Twain: Ist Shakespeare tot? (1909/2016).

„Als Shakespeare 1616 starb, verfügte die Londoner Welt über großartige literarische Produktionen, die ihm zugeschrieben wurden und die seit vierundzwanzig Jahren höchstes Ansehen genossen. Doch sein Tod war kein Ereignis. Er sorge nicht für Betroffenheit, er erregte keine Aufmerksamkeit.“ Mark Twain, „Ist Shakespeare tot?“, Piper Verlag, 2016. Heutzutage ist das anders: Von den wenigen biographischen

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