Schlagwort: Sachbuch

Judith Schalansky: Atlas der abgelegenen Inseln (2009).

„Dieser Atlas ist somit vor allem ein poetisches Projekt. Wenn der Globus rundherum bereisbar ist, besteht die eigentliche Herausforderung darin, zu Hause zu bleiben, und die Welt von dort aus zu entdecken.“ Judith Schalansky, „Atlas der abgelegenen Inseln“, 2009. Judith Schalansky im Vorwort zum „Atlas der Abgelegenen Inseln“. Dieses literarisch-kartographische Experiment erschien 2009 im mare

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Erich Kästner und Kurt Tucholsky – am Ende doch unvergleichlich

„Aus der Gesamterscheinung dieses Mannes kann ich nicht ganz klug werden. Diese Verse sind wunderbar gearbeitet, mit der Hand genäht, kein Zweifel – aber irgendetwas ist da nicht in Ordnung. Es geht manchmal zu glatt, das sollte man einem deutschen Schriftsteller nicht sagen, dieses Formtalent ist so selten!“ Kurt Tucholsky 1929 in der Weltbühne über

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Harald Roth: Was hat der Holocaust mit mir zu tun? (2014).

November 2015: Als ich im Januar 2014 erstmals auf dieses Buch aufmerksam machte, sah die Welt noch anders aus. Ja, man wußte zwar, der Schoß war fruchtbar noch. Man wusste, dass dieses Gedankengut weiter schwelte. Inzwischen aber wird ein Tabu nach dem anderen gebrochen. Was stillschweigend vor sich hin gärte, darf nun laut rausgeschrien und

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Nigel Barley: Traumatische Tropen (1985)

„Leichtigkeit ist eine Zier. Das beweist der britische Völkerkundler Nigel Barley, der lange in der ethnologischen Abteilung des British Museum arbeitete und heute in Indonesien lebt, mit zwei Büchern über seine Wahlheimat.“ Harald Eggebrecht stellte die beiden Indonesien-Bücher, die nun passend zum Gastland der Frankfurter Buchmesse in deutscher Übersetzung bei Klett Cotta erschienen sind, in

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