Kategorie: Verschämte Lektüren

Verschämte Lektüren (23): Christiane und der liebe Augustin

Ein Kollege hatte mir vor Jahren den „lieben Augustin“ aus Lindau (nicht zu verwechseln mit dem Wiener „Ach Du lieber Augustin, alles ist hin…) in die Hand gedrückt – das sei ein wunderbares Buch für Bodenseeliebhaber. Und so nahm ich es seither auch wahr: Als kleinen, verschmitzten, lebensfrohen Schelmenroman, den man allenfalls am „Schwäbischen Meer“ kennt.

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Verschämtes in Noten

Irgendwie waren die „Verschämten Lektüren“ als amüsante Episode der Bloghistorie etwas in Vergessenheit geraten. Und dann plötzlich dieser Paukenschlag: Pagophila und Tikerscherk liessen sich von der Schamleserei inspirieren und verweisen auf „verschämtes“ Liedgut, das gemeinhin unter „Schmalzverdacht“ steht. Die Kommentare und Bekenntnisse dazu auf ihren Blogs sind einfach köstlich – und zeigen: Mit der einen

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#VerschämteLektüren: Helene Fischer schämt sich für gar nichts

Liebe Fans, ihr da draußen; was wäre ich nur ohne euch?, danke, als mir mein Agent gesagt hat, es wäre gut, wenn ich bei diesen verschämten Lektüren mitmache, habe ich ihn zunächst aus meinen bezaubernden großen braunen Rehaugen verständnislos angeschaut. Aber er sagte mir, ich hätte schon fast alle Bevölkerungsschichten erobert, aber mir fehlte noch

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#VerschämteLektüren (22): Bernhard Blöchl und „Die perfekte Masche“ – wie die „Bekenntnisse eines Aufreissers“ beim Romanschreiben inspirieren können

Als Bernhard Blöchl (unter anderem der Mann hinter http://www.lieblingssaetze.de) mir einen Beitrag für die Verschämten Lektüren ankündigte, war ich schon sehr gespannt: Was kann da wohl noch kommen? Denn sein Julian Hartmann, auch genannt Juli, Held seines Debütromans, hat eigentlich schon so ziemlich alle Peinlichkeiten durchlebt… Ein „Schelmenroman“ wurde „Für immer Juli“ genannt, und das

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#VerschämteLektüren (21): Jutta Reichelt und der verdammt gute Roman

Vor etwa 25 Jahren wurde ich einmal von einer Muse geküßt. Am nächsten Morgen schrieb ich den ersten Satz meines immer noch unvollendeten Romans. Offenbar war jedoch ein Kuss nicht genug – bei dem einen Satz sollte es fortan bleiben. Wie das so ist mit den Musenküssen. Ob Schreiben-Können auch mit dem Viel-Schreiben kommt, was

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#VerschämteLektüren (20): Der Krimiblogger mag es auch mal cozy – Ludger Menke und Inspector Jury.

Allen meinen Leserinnen und Lesern hier wünsche ich ein SUPERGUTES NEUES JAHR!!! Ich hoffe, Ihr seid gut gerutscht, hattet einen guten Start in 2015 und seid auch bereit für eine neue Runde an verschämten Lektüren. Zum Start in 2015 wird es spannend mit Ludger Menke alias Krimiblogger. Ludger schreibt über Kriminalliteratur auf mehreren social media-Kanälen

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#VerschämteLektüren (19): Wie der krasse Grass einen Leser zur Beschämung trieb

Verschämte Lektüren bedeutet nicht unbedingt, dass man die Bücher im Regal weit hinten vor den Augen der Besucher versteckt. Manchmal geht es auch anders herum: Man versteckt sich vor dem Buch. Weil es einen aus dem Regal her angrinst – aber man es einfach nicht leiden mag… Oder weil man vom Autoren viel hält, ihn

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#VerschämteLektüren (18): Flattersatz bei Ninja und Co, ohne KG…

Der Blog aus.gelesen ist eine wirkliche Fundgrube für alle wilden Leser: Da findet man Besprechungen zu Klassikern, zu Neuerscheinungen auch abseits des Mainstreams, zu Sachbüchern, beispielsweise über das wichtige Themenfeld der Trauer und des Abschieds von nahestehenden Menschen, zu Ratgebern („Darm mit Charme“), Bildbänden, etc. – kurzum: Man kommt sich vor wie im Wohnzimmer eines

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#VerschämteLektüren (17): Eine Spannungsautorin mit Hang zu ulkigen Weihnachtsmännern

„Wieder rammten sich Rasierklingen durch seine Trommelfelle. Eine Türklingel, schrill und fordernd. Jemand klopfte mit der Faust. Rüttelte an einer Tür. Rief Tareks Namen – er solle endlich aufmachen!“ Das ist ein Zitat aus dem Schlusskapitel in „Für Immer Mein“ von Ellen Dunne. Es ist ihr zweiter Roman nach „Wie Du Mir“, einem Krimi, der

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#VerschämteLektüren (16): Dramen unter Damen mit Lesegelage

Sabine zeigt sich auf ihrem Blog „Binge Reading & More“ als wahre Bücherverschlingerin. Die Lesegelage werden von ihr frech, fröhlich, frei, aber eben nicht fromm und brav präsentiert. Amüsierfaktor beim Lesen inklusive. Worauf ich ein wenig neidisch bin: Sie liest amerikanische und englische Literatur nicht nur im Original, sondern schreibt darüber auch in eloquentestem Englisch.

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#VerschämteLektüren (15): frau g. und die frühreife Olympia.

Seit Mitte 2013 macht „frau g.“ auf ihrem Blog „Lust zu Lesen“ riesige Lust zum Lesen. Einige ungewöhnliche Buchtipps habe ich bei ihr schon entdeckt – man stöbere selbst auf dem schönen Blog. Und wird dabei auch auf dieses freundliche Willkommen von Sonja alias „frau g.“ stoßen: „Lust zu lesen hatte frau g. schon immer.

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#VerschämteLektüren (14): Nebelschwaden wabern über dem grauen Sofa

Claudia ist eine passionierte Leserin – davon spricht ihr Blog „DASGRAUESOFA“ Bände. Bei der Auswahl zeitgenössischer Literatur verlasse ich mich gerne auf die Tipps, die sie zu bieten hat: Ihr Urteil hat Hand und Fuss, sie zeigt Stärken und Schwächen von Büchern auf, die ich nachvollziehen kann, selbst wenn ich das Buch „anders“ lese. Kurzum:

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#VerschämteLektüren (13): Elementares Lesen in den Niederungen der Steinzeit

Petra ist mit ihrem Blog „Elementares Lesen“ für mich die Queen des Sachbuchs. Nicht nur, weil es in der deutschsprachigen Blogosphäre wohl kaum etwas Vergleichbares gibt. Sondern vor allem, weil sie es schafft, mit ihren Beiträgen selbst meine Aufmerksamkeit für Themen wie Biologie, Physik, Astronomie zu fesseln, bei denen ansonsten meine Konzentration schnell auf bodenlos

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#VerschämteLektüren – Intermezzo. Aus dem Sätze&Schätze-Regal.

Noch mal eine tief hinten im Bücherregal und im Gedächtnis vergrabene literarische Jugendsünde. Aber was soll ich sagen? Ich war nicht allein. Alle hatten wir es. Und hat man sein Exemplar weitergegeben, dann kam aus einer anderen Ecke garantiert ein Neues zurück. In meinen Pubertätsjahren war es so obligatorisch, dieses Buch zu haben, wie die

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#VerschämteLektüren (12): Peggy und ein „beschämender“ Büchertausch in Phnom Penh

Wer England entdecken will, der ist bei Peggy wirklich in besten Händen. Auf ihrem Blog „entdecke england“ berichtet sie von Land und Leuten, Kultur und Natur, Geschichte und Geschichten und allerlei Bemerkenswertem – immer ergänzt durch wunderbare Fotos und persönlichen Anmerkungen, so dass man sich fast wie vor Ort fühlen kann beim Lesen. Very, very

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