Schlagwort: Lesen

#baybuch Ein Genie mit kleineren Mängeln

Manches Leben hat mehr von einem Roman als mancher Roman Leben hat: Die Biographie von William James Sidis ist großartiger Stoff, der Debütroman etwas zu lang.

Das herbstliche Blätterrascheln möge beginnen – Herbstlesen in Nord und Süd.

Bringen Literaturfeste die Menschen zum Lesen? Ich denke schon. Und habe den Göttinger Literaturherbst und das Münchner Literaturfest fest im Kalender.

#meinebücherei (5): „Irgendjemand will, dass wir schlau sind“ – die Stadtbücherei Bad Harzburg

Ich war am vergangenen Freitag in der Augsburger Stadtbibliothek, um Wilhelm Genazino zu lauschen – wunderbar, wie der „Tarzan am Main“ mit trockenem, leisen Humor über das Schreiben plauderte. Neben der Lesung aus Genazinos jüngstem Roman umfasste der Abend ein „Literarisches Quartett“ mit Journalisten, einem Buchhändler und meinem Augsburger Bloggerkollegen Marius Müller, dessen Blog ich

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Bibliomane Beschaffungskriminalität

Bücherliebhaber neigen zu exzentrischen Verhaltensweisen. Man kennt das aus eigener Anschauung – beispielsweise das Horten, der anfallsweise Großeinkauf, die Charakterschwäche, die einen regelmäßig in Buchläden anfällt, usw. Doch wozu die Bibliomanie, ach was, in dem Fall Biblidiotie, einen ehemaligen Kollegen von mir treibt, das schlägt jedem Buchregal die Bretter aus. Unlängst hielt er mir seinen

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Petra Gust-Kazakos: Gefahren des Lesens (2016)

„Bücher zu lieben, um ihres Inhalts oder ihrer selbst willen, ist an sich noch nicht gefährlich. Und wenn ich Ihnen nun sage, dass sowohl vom Lesen als auch von den Büchern Gefahren ausgehen, die sogar tödliche Folgen haben können, klingt das vielleicht übertrieben. Doch Bibliophilie kann zu einer höchst gefährlichen Liebschaft werden, wenn sie sich

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We wish you a very Bookmas – Indie-Verlagsleute und ihre Bücher-Wunschzettel

Als Viel-Leserin weiß ich, wie schwierig es für meine Umwelt ist, mir Geschenke zu machen: Was ich mir am meisten wünsche, sind Bücher. Aber es traut sich kaum mehr jemand, mir einen Roman oder einen Gedichtband einfach so „ins Blaue hinein“ zu verehren – die Gefahr, dass ich es schon gelesen habe, ist manchem einfach

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#wereadindie – Zehn Bücher für mehr Vielfalt

Dass ein Urteil des Bundesgerichtshofes vor allem die kleineren und unabhängigen Verlage in Bedrängnis bringen könnte, darüber wurde bereits in einigen Blogs berichtet: Bei Sophie von Literaturen, Caterina von Schöne Seiten, dem Kaffeehaussitzer Uwe und von Jochen bei lustauflesen.de. Petra von Elementares Lesen stellt in ihrem Bericht Sachbücher aus dem Indie-Bereich vor. Alle Blogbeiträge sind

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Sag mal an: Cindy, wohin nimmst Du uns mit beim Fernlesen?

Cindy Ruch ist freiberufliche Reisejournalistin, Fotografin und Übersetzerin. Sie ist ehemalige Mit-Herausgeberin des Literaturmagazins [Lautschrift], bloggt auf cake+camera, ist vor allem aber: Leserin und Reisende. Mit Fernlese, einer Onlinebuchhandlung für Reiselektüre, erfüllte sie sich nun den Traum von einem Raum, in dem Fernweh und Literatur zusammentreffen: http://fernlese.de/. Mehr über sie und ihre Arbeit erfährt man auch unter

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#meinklassiker: Ist nichts so alt wie das Buch von gestern?

Fritz J. Raddatz klagte wenige Wochen vor seinem Tod in einem Interview mit der „Frankfurter Rundschau“: „Was man wissen könnte, wird weggebürstet durch Schnelligkeit. Schnelligkeit taugt nicht für Kultur. Die braucht Zeit. Zeit, um die „Buddenbrooks“ zu lesen, zu verstehen, nachzulesen: Wie war das mit Tony und mit Herrn Grünlich? Das ist alles weg. Es

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Zehn Fragen zu Büchern – viele Antworten

Ab und an lohnt es sich doch, ältere Beiträge wieder ans Licht zu holen. So habe ich gestern meine zehn Fragen zu Büchern in den virtuellen Raum gestellt und nochmals sehr schöne, unterschiedliche und persönliche Antworten bekommen. Als ich die Fragen vor fast einem Jahr das erste Mal stellte, waren viele von euch bereits dabei

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Ein Debüt mit Schmackes: Dieser Roman macht Appetit auf mehr

Bei diesem Buch habe ich mir keine Notizen gemacht, keine Zitate angemerkt, keine Lesezeichen eingelegt. Wäre auch gar nicht gegangen. Denn: Ich wollte einfach nur lesen. Und in den Lesepausen hatte ich Appetit auf leckeres Essen.   „Die Geheimnisse der Küche des mittleren Westens“ ist allerbeste Unterhaltung. Ein erstklassiges Flutschbuch – locker geschrieben, leicht und

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Neue Rubrik: Frank Duwalds Liebesreigen der Literatur

Liebe Sätze&Schätze-Leser, frischer Wind tut dem Blog gut – und so habe ich mich sehr gefreut, als Frank Duwald mit einer Idee auf mich zukam. Er wird künftig regelmäßig unter dem Titel „Frank Duwalds Liebesreigen der Literatur“ für Sätze&Schätze schreiben. In einer eigenen Kolumne, voraussichtlich jeweils freitags, stellt Frank hier ausgewählte Liebesromane vor. Schon nächsten Freitag

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