Lesezeichen von: Oskar Maria Graf

Das hat ja fast schon etwas von einem chinesischen Glückskeks: Wer von Oskar Maria Grafs Tellerchen im Literaturhaus München gegessen hat, stößt am Grunde des Tellers, in der Tiefe der Tasse, nach dem Schmausen und Bechern, auf ein OMG-Zitat. Was davon in die Praxis umgesetzt wird, das möge jeder für sich selbst entscheiden… Das spezielle Münchner OMG-Denkmal […]

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Lesezeichen von: Wilhelm Schmid

Warum Sinn nicht das Wichtigste im Leben ist: Die Frage nach dem Sinn und die möglichen Antworten darauf. Was häufig gemeint ist, wenn nach „Glück“ gefragt wird, ist eigentlich „Sinn“. Es ist die Frage nach dem Sinn, die moderne Menschen in wachsendem Maße umtreibt. Viele bevorzugen aber die Rede vom Glück, denn das ist das […]

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Stefan Zweig: „Wir brauchen einen ganz anderen Mut!“

Als die alte Welt vor Hass zu lodern beginnt, ist auch er zur Flucht gezwungen: Stefan Zweig, einer der Verfechter des europäischen Gedankens, verlässt 1935 Salzburg. Auch England ist nur Zwischenstation, 1940 emigriert er mit seiner Ehefrau Lotte nach Brasilien. Am 14. Juni 1940 schreibt Stefan Zweig in seinem Tagebuch über die bürokratischen Schwierigkeiten, die […]

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Essen mit Oskar Maria Graf: Niemand kann allein sein.

Wer in München unter dem Stichwort „Oskar Maria Graf-Denkmal“ nach einer Statue sucht, wird vergeblich suchen. Die Münchner haben dem Schriftsteller, der eng mit ihrer Stadt verbunden ist, ein ganz eigenes, ihm angemessenes Andenken gesetzt – sozusagen ein ganzes Kaffeehaus als Kulturort und Denkmal zugleich. Das hätte Graf, bayerisches Urgestein und Weltbürger zugleich, der den […]

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Das Literaturhaus Augsburg – virtuell und real.

Beinahe jede größere Stadt hat mittlerweile ein Literaturhaus – in der Geburtsstadt von Bertolt Brecht suchte man danach bislang vergebens, das Brecht-Haus ist mehr Museum denn Veranstaltungsort, zudem konzentriert sich das öffentliche Literaturleben meist auf das Bekannte, auf die etablierten Namen und Autoren. Eine Gruppe kreativer Leser resp. lesender Kreativer will das ändern – seit […]

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#VerschämteLektüren (21): Jutta Reichelt und der verdammt gute Roman

Vor etwa 25 Jahren wurde ich einmal von einer Muse geküßt. Am nächsten Morgen schrieb ich den ersten Satz meines immer noch unvollendeten Romans. Offenbar war jedoch ein Kuss nicht genug – bei dem einen Satz sollte es fortan bleiben. Wie das so ist mit den Musenküssen. Ob Schreiben-Können auch mit dem Viel-Schreiben kommt, was […]

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