Schlagwort: Schreiben

Sag mal an Daniel: Roofen oder Schreiben – was ist Fiktion, was Realität?

Daniel Faßbender hat mich mit „Die weltbeste Geschichte vom Fallen“ begeistert. Das Manuskript um einen jungen Mann, der sich in der Roofer-Szene bewegt, hatte es mir vom ersten Satz an angetan – und so wurde dieser Roman mein Favorit für den Literaturpreis Blogbuster. Weil der Text selbst von einer so ungewöhnlichen Szene erzählt, haben Daniel

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Für Schreibende und Lesende

Der Bücherherbst hat schon volle Fahrt aufgenommen: Der November hat für Schreibende und Lesende einiges zu bieten, vor allem für jene, die sich selbst gerne in verschiedenen Literaturformen einmal ausprobieren möchten. Roman gesucht: So hat inzwischen der Preis der Literaturblogger, der „Blogbuster 2017“, nach der Auftakt-Pressekonferenz bei der Frankfurter Buchmesse schon viel Resonanz bekommen, die

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Lesezeichen von: Monika Maron. Vom Schreiben, Scheitern, Gelingen.

„Worüber zu sprechen ich mich hier aufgefordert fühle, ist etwas sehr Intimes, über das ich öffentlich eigentlich gar nicht sprechen möchte. Mir wurde zwar gesagt, ich dürfe dieses Amt gestalten, wie ich es wünsche, aber das ändert nicht viel, denn auf jeden Fall soll ich ja über Bücher sprechen und über das Schreiben und über

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Blogbuster! Literaturblogs suchen gemeinsam den Debütroman 2017.

16 Literaturblogger, die Literaturagentur Elisabeth Ruge, der Verlag Klett-Cotta, die Frankfurter Buchmesse und der bekannte ARD-Literaturkritiker Denis Scheck suchen die literarische Entdeckung und den Debütroman des Jahres. Das Ganze nennt sich Blogbuster – Preis der Literaturblogger und ist die Chance für alle, die ein Romanmanuskript in der Schublade haben, aber noch keinen Verlag. Der Gewinner

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Lesezeichen von: Paul Auster

„Also blieb ich bei meiner Schreibmaschine, und die achtziger Jahre gingen in die neunziger über. Einer nach dem anderen stiegen meine Freunde auf Mac oder IBM um. Allmählich kam ich mir vor wie ein Fortschrittsfeind, der letzte heidnische Posten in einer Welt voller digitalen Konvertiten. (…) Bis dahin hatte ich mich meiner Schreibmaschine nicht sonderlich

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Freude und Urteil: Literarisches „Jurieren“ hat zwei Seiten

Selbstverständlich habe ich mir sehr gefreut, als die 42erAutoren mich baten, für ihre diesjährige Literaturpreisverleihung mit in der dreiköpfigen Jury zu sein. Eine Bloggerin in einer Jury – das ist auch eine Art Anerkennung für die Bloggerei hier. Klar war ich hocherfreut, geschmeichelt, gebauchpinselt und wahnsinnig überrascht. Aber von Beginn an begleitete mich auch so

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Blogparade: Schreiben gegen Rechts

Man wird das wohl mal sagen dürfen, sagen sie. Und sprechen das lange Unsagbare aus. Man wird das wohl mal sagen dürfen. Eine Ouvertüre für lange Unterdrücktes. Gesänge voller Ressentiments. Der Hass macht sprachlos. Fassungslos. Doch erst nehmen sie uns die Worte, dann die Sprache, dann die Freiheit des Denkens. Man wird das wohl mal sagen

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Don `t think twice, it`s all right

(Bob Dylan oder auch Perlengazellen-Variation). “Uns ging es sowieso nicht mehr gut”, sagte Tom und nahm seinen Koffer, der schon gepackt an der Tür stand. Sie sah ihn an und erwiderte, es habe ja noch nie ein “wir” und “uns” gegeben. Er zog die Tür hinter sich zu. Im Treppenhaus bemerkte er, dass er alle

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Geschichten generieren

Vor dem Bahnhof das übliche Verkehrschaos. „Ich setze dich gleich hier ab, es ist kein Parkplatz zu finden“, sagte sie. Früher hatte sie mit ihm am Bahngleis gewartet, jede Minute ausgekostet, sich insgeheim über  zeitverlängernde Zugverspätungen gefreut. John, der sonst oft sehr blass war, hatte rote Flecken am Hals. „Ich muss dir noch etwas sagen“,

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Brief und Geheimnis und Bloggerpost.

Liebe Leute, ein schöner Nebeneffekt des Bloggens ist: Ich bekomme seither viel mehr Post. Also ECHTE Post, nicht allein die digitale. Zum Leidwesen meiner Briefträgerin – dicke Verlagsvorschauen, unverlangt zugesandte Manuskripte (bitte nicht mehr schicken!), aber vor allem flutschen zwischen einigen Bloggern die Buchpakete hin und her. Ich finde das so einen erfreulichen Kreislauf –

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Sag mal an: Jutta, wie war der Weg vom Manuskript zum Buch?

Aus den Verlagsangaben: „Jutta Reichelt, 1967 in Bonn geboren, studierte Jura und Soziologie in Bonn und Bremen. Freie Schriftstellerin, lebt und arbeitet in Bremen, unterrichtet Literarisches Schreiben, leitet diverse Literaturwerkstätten, gehört dem Masken-Ensemble des Bremer Blaumeier-Ateliers an. Bisher erschienen von ihr Erzählbände, die Romane „Nebenfolgen“ und „Wiederholte Verdächtigungen“. Jutta Reichelt erhielt mehrere renommierte Auszeichnungen, u.

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SchriftstellerInnnen im Netz … mühselig gesucht.

Das Internet ist voll? In einer Hinsicht wohl noch nicht. Ich wollte für einen Beitrag Internetauftritte von zeitgenössischen Autorinnen und Autoren zusammenstellen, die mehr zu bieten haben als einen Überblick über die eigenen Veröffentlichungen und die nächsten Lesungstermine. Aufhänger war die Homepage von Nora Gomringer – die macht Freude (die Internetseite, meine ich), und das

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Franz Kafka ringt mit und um Felice Bauer

Brief an Felice Bauer, 21.,22. und 23. Juni 1913 21.VI 13 Liebste, auch das und vielleicht das vor Allem berücksichtigst Du in Deinen Überlegungen nicht genug, trotzdem wir schon viel darüber geschrieben haben: daß nämlich das Schreiben mein eigentliches gutes Wesen ist. Wenn etwas an mir gut ist, so ist es dieses. Hätte ich dies

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