Schlagwort: Thomas Mann

#MeinKlassiker (34): Die Buddenbrooks – eine Familie verfällt und lebt doch für immer weiter

Unzählige Male wieder aufgelegt, gelesen und besprochen, mehrfach verfilmt, aber auch immer wieder als „überholt“ und „überschätzt“ geschmäht – und dennoch: Die „Buddenbrooks“ ist einer der großen Romane der deutschen Literatur. Und es ist schön, dass er – und mit diesem, seinem ersten Roman – nun auch Thomas Mann in der Reihe #MeinKlassiker angekommen ist.

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Der Hund in der Literatur – oder wie drei Bloggerinnen auf den Hund kamen

Es begann ja ganz harmlos, schon vor ein paar Monaten: Als ich auf meinem Blog hier „Das Scheusal“ vorstellte, das Buch, das Alice Herdan-Zuckmayer ihrem Hund namens Mucki widmete, waren einige bloggende und lesende Hundebesitzerinnen recht angetan. Insbesondere Claudia von „Das graue Sofa“, die ja ab und an auch einen ihrer Vierbeiner ein Buch rezensieren

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#MeinKlassiker (10): Jan Haag gesteht seine wahre Liebe – Effi Briest

Jan Haag bloggt – ich habe nochmals nachgeschaut – seit Ende 2008. Ohne großen Aufhebens, ohne großen Rummel um Blog und Person. Dafür aber mit viel Fachwissen und Liebe zur Literatur: Thomas Mann, Arno Schmidt, Günter Grass und Hermann Hesse sind regelmäßig bei CON = LIBRI präsent. Für mich ist sein Blog mittlerweile schon eine

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Erika und Klaus Mann: Das Buch von der Riviera (1931).

„Entschuldigen Sie, wir haben Sie ein bißchen kreuz und quer geführt, Ihnen zwar im Vorübergehen manches gezeigt, aber es war kein rechtes System drin. – Wo esse ich? Wo wohne ich? Wo trinke ich meinen Cocktail? Wo kaufe ich mir einen Kragen? Wo tanze ich? Wo langweile ich mich? Wo gebe ich, um Gottes willen,

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Salve, Lotte! Der Junge hat`s doch schön bekommen …

„Da war der unregelmäßige Kleinstadt-Platz, auf dessen Katzenköpfen die Räder rasselten, die Seifengasse, das gestreckte Haus mit leicht abbiegenden Seitenflügeln, an dem Charlotte mit Amalie Ridel schon mehrmals vorübergegangen war: Parterre, Bel-Etage und Mansardenfenster im mäßig hohen Dach, mit gelb gestreiften Einfahrtthoren in den Flügeln und flachen Stufen zur mittleren Hausthür hinauf.“   „Charlotte hörte

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Tod und Amüsement in Davos und München

Lebewohl, Hans Castorp, des Lebens treuherziges Sorgenkind! Deine Geschichte ist aus. Zu Ende haben wir sie erzählt; sie war weder kurzweilig noch langweilig, es war eine hermetische Geschichte. Wir haben sie erzählt um ihretwillen, nicht deinethalben, denn du warst simpel. Aber zuletzt war es deine Geschichte; da sie dir zustieß, mußtest du`s wohl irgend wohl

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Lesezeichen von: Oskar Maria Graf

Das hat ja fast schon etwas von einem chinesischen Glückskeks: Wer von Oskar Maria Grafs Tellerchen im Literaturhaus München gegessen hat, stößt am Grunde des Tellers, in der Tiefe der Tasse, nach dem Schmausen und Bechern, auf ein OMG-Zitat. Was davon in die Praxis umgesetzt wird, das möge jeder für sich selbst entscheiden… Das spezielle Münchner OMG-Denkmal

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#VerschämteLektüren (11): Die Beatgeneration und ihre Sudelbücher

Auf seinem Blog „beat.company“ stellt Matthias die Schriftsteller vor, die die amerikanische Subkultur literarisch erfassten und prägten: Jack Kerouac, Allen Ginsberg, William S. Burroughs bis hin zum „dirty old man“ Charles „Hank“ Bukowski. Da meint man doch (jedenfalls ich als unverdorbenes bayerisches Landei), es könne keine verschämten Lektüren mehr geben. Aber nichts da – auch

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Vicki Baum: Menschen im Hotel (1929).

„Es ist eine dumme Fabel, daß Hotelstubenmädchen durch die Schlüssellöcher schauen. Hotelstubenmädchen haben gar kein Interesse an den Leuten, die hinter Schlüssellöchern wohnen. Hotelstubenmädchen haben viel zu tun und sind angestrengt und müde und alle ein wenig resigniert, und sie sind vollauf beschäftigt mit ihren eigenen Angelegenheiten. Kein Mensch kümmert sich um den anderen Menschen

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