Schlagwort: Weimar

Johann Wolfgang von Goethe – Freudvoll und leidvoll

Freudvoll und leidvoll, gedankenvoll sein, Langen und bangen in schwebender Pein, Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt, Glücklich allein ist die Seele, die liebt. Johann Wolfgang von Goethe Das Bild zeigt eines der Kapitel, unter denen im Goethe Nationalmuseum in Weimar Leben und Werk des Schriftstellers präsentiert werden. Die Liebe gehört beim Immer-Verliebten da zwingend dazu.

Johann Wolfgang von Goethe – Erinnerung

Willst Du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen, Denn das Glück ist immer da. Ein Alterswerk des Dichters. Da war er vielleicht des Schweifens müde geworden. Musste sich selbst versichern, dass Sturm und Drang nicht alles ist. Da fand er vielleicht innere Ruhe in seinen Gärten. Und

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Die gute Stube von Goethe, Schiller, Herder und Wieland

Zu gerne hätte ich da einmal ein Gespräch belauscht, wenn sich Goethe, Schiller, Herder und Wieland in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar zum plaudern und philosophieren getroffen haben. Ging es wirklich immer hochgeistig zu unter dem „Vierergestirn der Weimarer Klassik“? Oder wurde auch mal was ganz Profanes besprochen? So etwa: Goethe: „Jungs, mir

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Johann Wolfgang von Goethe – Gingo biloba

Dieses Baums Blatt, der von Osten Meinem Garten anvertraut, Giebt geheimen Sinn zu kosten, Wies den Wissenden erbaut, Ist es Ein lebendig Wesen? Das sich in sich selbst getrennt, Sind es zwey? die sich erlesen, Dass man sie als eines kennt? Solche Frage zu erwiedern Fand ich wohl den rechten Sinn; Fühlst du nicht an

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Bummeleien: Weimarer Wandwanderungen

  Wer da nicht schon alles da war. Ein „Who`s Who“ an Häuserwänden. In Weimar findet sich an jeder zweiten Ecke eine Gedenktafel – zu Zeiten der „Weimarer Klassik“ war das Prominentengucken vielleicht ein Sport wie heutzutage in Beverly Hills. Schön, dass man aber nicht nur an Dichter&Denker dabei dachte, sondern auch an das leibliche Wohl

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Salve, Lotte! Der Junge hat`s doch schön bekommen …

„Da war der unregelmäßige Kleinstadt-Platz, auf dessen Katzenköpfen die Räder rasselten, die Seifengasse, das gestreckte Haus mit leicht abbiegenden Seitenflügeln, an dem Charlotte mit Amalie Ridel schon mehrmals vorübergegangen war: Parterre, Bel-Etage und Mansardenfenster im mäßig hohen Dach, mit gelb gestreiften Einfahrtthoren in den Flügeln und flachen Stufen zur mittleren Hausthür hinauf.“   „Charlotte hörte

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Johann Wolfgang von Goethe – Mayfest

Wie herrlich leuchtet Mir die Natur! Wie glänzt die Sonne! Wie lacht die Flur! Es dringen Blüten Aus iedem Zweig, Und tausend Stimmen Aus dem Gesträuch, Und Freud und Wonne Aus ieder Brust. O Erd o Sonne O Glück o Lust! O Lieb’ o Liebe, So golden schön, Wie Morgenwolken Auf ienen Höhn; Du segnest

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