Hanns Heinz Ewers: Lustmord einer Schildkröte (1942/2014).

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259_6„Dies ist keine sodomistische Geschichte. Es ist eine ganz einfache, wahre Geschichte, und alles, was dabei wüst ist, ist von oben bis unten von mir dazu gelogen worden. Das wird man gleich sehn – aber nur dadurch wurde eigentlich eine Geschichte daraus.“

Eine Warnung vorneweg: Das ist ein Buch für Erwachsene. Aber nicht für Erwachsene, die fürchten, „Michel von Lönneberga“ könnte blonde Schwedenbuben diskriminieren. Bevor aber falsche Erwartungen geweckt werden: Erwachsenenbuch meint nicht Erwachsenenbuch im Sinne Erwachsenenfilmecke. Es geht um Geschichten und nichts anderes als das – Geschichten jedoch, die düster, morbide, lasziv, exzessiv und hintersinnig sind.

„Als ich zwanzig Jahre alt war, wusste ich bestimmt: mir kann keine Frau etwas vormachen.
Als ich dreißig alt war, war ich dessen nicht mehr ganz so sicher.
Heute weiß ich: man lernt nie aus bei den Frauen. Immer neue Kunststücke hecken sie aus, um die männliche Tugend zu Fall zu bringen.“

Würde man politische Unkorrektheit als einen Maßstab anlegen, dann hätte Hanns Heinz Ewers (1871-1943) sein Maß mehr als erfüllt: Der deutsche „Edgar Allen Poe“ – dieser Ruf eilte ihm zu seiner Zeit voraus – schreckte vor nichts zurück. Kannibalismus, Voodoo-Kult, Rachemord und Mundraub, Drogenexzesse und andere Süchte waren seine Themen, degenerierte Adelige, rachsüchtige Halbseidene und weitere sinistre Gestalten sein literarisches Personal, Sodom und Gomorrha seine Zweitadresse. Im wahren Leben ließ er es ebenfalls krachen – ein schillernder Wanderer zwischen den Milieus und Kontinenten, einer, der sowohl auf Reisen in der Außenwelt als auch in die Innenwelt Grenzen überschritt. Einer, der international berühmt und berüchtigt war für Leben und Werk, und ab 1900 bis zum Ende der Weimarer Republik zu den Schriftsteller-Stars zählte: Ein skandalträchtiger Autor, ein Exot selbst in den „Goldenen Zwanzigern“, in denen es an Exzentrikern nicht mangelte. Freund von Erich Mühsam, Liebhaber von Else Lasker-Schüler, ein Lieblingskind der Boheme. Immer aber auch zwischen den Stühlen, für einen Aufruhr gut – Jünglinge fielen bei seinen Lesungen in Ohnmacht, die Damen der Unter-, Halb- und sonstiger Welt ihm zu Füßen. Und er kostete das alles reichlich aus – um letztendlich diese Lebenserfahrungen in Literatur zu wandeln.

„Meine Herrn, wir stehn in zwei Lagern, zwischen denen es eine Einigung nicht gibt. Sie vertreten den großen Humanitätsglauben, dass das Wohl des gesamten Menschengeschlechtes das einzige Kriterium sei, nach dem alle Dinge gemessen werden sollten. Mir dagegen ist das Wohl und Wehe der Menschheit vollständig gleichgültig.“

Zuletzt überspannte selbst er jedoch den Bogen deutlich, als er sich den Nationalsozialisten andiente, vielleicht auch von deren „esoterischen“ Seite, verkörpert durch Himmler & Co., stark angezogen fühlte – um dann dennoch die Verbrennung seiner „dekadenten“ Schriften miterleben zu müssen.

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Heute gehört er zu den Vergessenen der deutschen Literatur. Auch der wunderbar aufgemachte Band „Lustmord einer Schildkröte“, der 2014 als Band 356 bei der Anderen Bibliothek erschien, hat noch nicht zu der vielleicht erhofften Ewers-Renaissance geführt – die Rezensionen in den Feuilletons der größeren Zeitungen sind überschaubar, Besprechungen kaum zu finden. Ein schöner Beitrag beim WDR findet sich zum Nachhören hier:
http://www.wdr3.de/literatur/lustmordeinerschildkroete104.html

Die abseitig-abgründige Themenwahl, die Kollaboration mit den Nationalsozialisten – sie verstellen heute wahrscheinlich den Blick auf das Werk. Dass HHE im Auftrag Hitlers ein Horst-Wessel-Buch schrieb (das jedoch missfiel und verboten wurde), erscheint heute – auch mit dem Hinweis, dass Ewers streckenweise ein von Drogen verwirrter, schillernder Vogel war – nur schwer entschuldbar.

„Ich möchte im Gegenteil behaupten, dass ich, insbesondere unter Künstlern, das Individuum noch nicht kennengelernt habe, das bis in den letzten Grund psychisch eingeschlechtlich zu nennen gewesen wäre. Unsere Mannheit in allen Ehren, aber sie hindert nicht, dass überall und immer wieder das Weibliche in uns zum Durchbruch kommt.“

„Es ist nicht auszuschließen, dass der etwas drogenzerrüttete Ewers die Nationalsozialisten kurzzeitigen mit seinem künstlerischen Ich des Nazi-Draufgängers der 1890er-Jahre kontextualisiert. (Anmerkung der Blogbetreiberin: Im zweiten Fall steht „Nazi“ für den mundartlichen Ausdruck für Schürzenjäger, den Ewers in einer frühen Erzählung nutzte)“, schreibt Sven Brömsel in seinem informativen Nachwort zu „Lustmord einer Schildkröte“. Jedenfalls: Ewers, 1932 in die NSDAP eingetreten, wird zwar als NS-Pressereferent für das Ausland eingesetzt, von vielen Nazi-Größen jedoch als suspekt und dekadent betrachtet. Und muss die Mesalliance teuer bezahlen: Verbrennung der Bücher, Veröffentlichungsverbot, durch die Nähe zu Röhm gerät Ewers auf die SS-Todeslisten und muss schließlich untertauchen. Und er bezahlt posthum bis heute – sein schillerndes Auftreten, als er sich noch neben Hitler und Goebbels sonnte, verdeckt seinen Einsatz für Opfer des Regimes, denen er zum Untertauchen und zur Flucht verhalf. Und es verdeckt bis heute den Blick auf sein Werk.

„Bittsteller ist in seiner Eigenschaft als Schulinspektor – in vierzehn Gemeindeschulen, einer Realschule, einer Bürgermädchenschule und einem Lehrerseminar – häufig Zeuge der schamlosesten Vorgänge. Unter Anleitung der Lehrer, die darin nur den vorgeschriebenen Unterrichtsbüchern folgen, werden die jungen Seelen genötigt, das Geschlechtsleben der Pflanzen bis in die kleinste Einzelheit zu studieren. Ohne mit der Wimper zu zucken, führt der Lehrer die reinen Gemüter in einen Pfuhl des Lasters, in ein Sodom der unerhörtesten Perversionen.“

Aber seine Literatur war frei von der nationalsozialistischen volkstümelnden Ideologie, frei von Blut-und-Boden-Romantik, wenn auch nicht frei von rassistischen Anwandlungen. Letztere sind einesteils im Kontext der Zeit zu werten, andererseits gehören sie aber auch zur Kunst der Provokation, die Ewers pflegte. Ein ständiger Tabubrecher, der politische Korrektheit ad absurdum führte und in seinen Texten versuchte, die moralische Basis seiner Leser zu erschüttern. Er war ein Weltbürger und Überschreiter von Grenzen – im Leben schritt er jedoch oftmals leider auf die falsche Seite. Seine letzten Worte an seine Sekretärin waren: „Jennylein, was war ich für ein Esel!“

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Die politischen Verwirrungen, aber auch die Einordnung als „Paradiesvogel“, vielleicht auch als Zeiterscheinung einer dekadent anmutenden Ära sind es, die eventuell bis heute den Zugang erschweren. So meint man auch bei der Hanns-Heinz-Ewers-Gesellschaft, HHE sei vergessen, weil:

Dafür gibt es eine ganze Reihe von ernstzunehmenden Gründen. Schon zu Lebzeiten wurde Ewers mit heftigen Vorwürfen konfrontiert: Zu dekadent war seine Themenwahl, die kaum ein Tabu der damaligen Zeit ausließ. Später kollaborierte er fatalerweise mit dem Dritten Reich, freilich ohne dabei sein Engagement für die Gleichberechtigung der Juden aufzugeben.

Ewers, der seine künstlerische Laufbahn als Kabarettist begann, saß stets zwischen allen Stühlen. Er schrieb erfolgreich satirische Fabeln, in denen er scharfzüngig das Spießbürgertum attackierte, im gleichen Atemzug veröffentlichte er liebevoll gestaltete Märchenbücher für Kinder. Mit der meisterhaften Schilderung der Femme Fatale „Alraune“ erlangte er Weltruhm und avancierte zum meistverkauften deutschen Autor seiner Zeit. Außerdem ging Ewers als einer der ersten Filmpioniere in die Geschichte ein, mit „Der Student von Prag“ erfand er den Autorenfilm und schrieb Dutzende Drehbücher, bis er schließlich von den Nazis Schreibverbot erhielt und damit bis zu seinem Tode praktisch mundtot gemacht wurde.

Der Einfluss von Hanns Heinz Ewers auf die phantastische Literatur, insbesondere in Frankreich und den USA, darf nicht unterschätzt werden. In Deutschland half er, die Geisteshaltung und die Mentalität der Weimarer Republik und der „Goldenen Zwanziger“ zu prägen: Zu auflagenstark waren seine Romane, zu präsent war seine persönliche Erscheinung im öffentlichen Leben, um übersehen zu werden. Selbst Bertolt Brecht sah sich gezwungen, sich mit dem „Fachmann für Entschleierung“ auseinanderzusetzen. Dennoch findet Ewers in der herkömmlichen Literaturgeschichtsschreibung nicht mal als Fußnote Erwähnung.

Lässt man alle Vorbehalte beiseite, so kann man mit „Lustmord einer Schildkröte“ tatsächlich eine literarische Welt entdecken, die lustvoll in ein dunkles Fantasia entführt. Aus dem enormen Œvre Ewers, der unheimlich, fast schon magisch produktiv war, haben Marcus Born und Sven Brömsel eine Auswahl aus den Erzählungen getroffen, die die ganze düstere und zugleich kunterbunte Welt abbilden, die diesem herrlich ver-rückten Schriftstellergehirn entsprungen sind.

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„Mit seiner Leidenschaft für die Abgründe der menschlichen Psyche, der entgrenzenden Erotik und der Schilderung von Spielarten des Todes provoziert Ewers seine Leser.“ Dies als Zitat aus dem Verlagstext. Zwischen „Schwarzer Romantik“ und „Bildmagischer Avantgarde“ finden sich aber auch kurze Prosastücke, in denen Ewers in der Manier à la Tucholsky und Ringelnatz sowohl Spießbürgertum als auch Hautevolee karikiert, die großes Vergnügen bereiten – sei es die Petitesse „Sie haben meine Mutter gekannt…“, der spielerisch-versponnene „Lustmord einer Schildkröte“ bis hin zu „Die Petition“ und der leise-melancholischen Erzählung vom ehrgeizigen, aber einsamen Briefkasten.

Tatsächlich erreichen es die Erzählungen bis heute noch, dass man als Leser ab und an mit dem Atem stockt, eigene Positionen hinterfragt oder einfach auch voyeuristisch auf die Seiten linst. Es sind Geschichten – abgründig, lebenssatt, grenzüberschreitend, augenblinzelnd, mitreißend. Korrekte, fade, blutleere Geschichten gibt es genug – und deshalb empfehle ich: HHE lesen.

17 comments on “Hanns Heinz Ewers: Lustmord einer Schildkröte (1942/2014).”

  1. Birgit, liebe Birgit, jetzt bist Du schon wieder schneller gewesen.
    Ich bin mit Ewers erst halb durch, kann aber Deine Eindrücke nur bestätigen. Eine ambivalente Persönlichkeit, störrische Texte; ich mag sowas sehr gern. Wieder einmal ein wundervoller Schatz, den die Anderen Bibliothek hier gehoben hat. lg_jochen

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    1. Sorry…dabei habe ich die Besprechung im Schildkrötentempo die letzten Wochen vor mir hergeschoben…jetzt aber passte es gut zur tierischen Woche. Ja, Du triffst es: Ambivalenz. Störrische Texte. Ganz und gar außergewöhnlich meine ich sogar. Ich bin gespannt und freue mich auf Deine Besprechung! Viele Grüße, Birgit

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  2. Deine Einschätzung ist wie immer sehr interessant. Ich hatte mich letztes Jahr, als Ewers gemeinfrei wurde, mit ihm beschäftigt und mich ohne die leitende Hand einer modernen Ausgabe einfach mal auf seine Erzählungen gestürzt. In wie weit wir die selben Geschichten gelesen haben, weiß ich natürlich nicht. Bei einigen schließe ich mich Deiner Begeisterung an, aber es gibt auch genügend andere, die fand ich einfach nur fad, geschmacklos und arg selbstverliebt. Der Sammelband pickt wahrscheinlich gekonnt die Rosinen aus dem gärenden Ewers-Teig. Ein interessanter Autor ist er allemal.
    Online gibt es seine Texte bei GutenbergDE http://gutenberg.spiegel.de/autor/hanns-heinz-ewers-1171 , nicht bei Zeno.

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    1. Ich kenne die Erzählungen aus dem Band und einige darüber hinaus – ob das nun mit Deiner Lektüre deckungsgleich ist, vermag ich nicht zu sagen. Jedenfalls: Geschmacklos fand ich keine davon – sicher nicht nach jedermanns Geschmack. Da zum Teil auch sehr bizarr. Aber mit „geschmacklos“ verbinde ich – das ist meine Definition freilich – Literatur, die zudem auch platt und schlecht geschrieben ist. Und muss ich sagen, dass ich das, was ich von Ewers las, stilistisch als sehr gut empfand, auch wenn mir inhaltlich manches zu morbide war.

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  3. „Aber seine Literatur war frei von der nationalsozialistischen volkstümelnden Ideologie, frei von Blut-und-Boden-Romantik, wenn auch nicht frei von rassistischen Anwandlungen. Letztere sind einesteils im Kontext der Zeit zu werten, andererseits gehören sie aber auch zur Kunst der Provokation, die Ewers pflegte.“ – Ich mag die diferenzierte Art der Bewertung und es tut gut – besonders in unseren Propaganda weiss- und scharz-Zeiten – daruf zu stoßen.

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    1. Danke sehr…es fällt ja bei manchen Autoren nicht so leicht, das Biographische einerseits, das Werk andererseits zu sehen – und da wird der Zugang dann erschwert. Man muss dann schon genau hinhören – oder hinlesen. Der „dämonische“ Ewers (so die Geschwister Mann in ihrem Buch über das Exil, in dem sie Ewers nur diesen Halbsatz widmen) war für mich – trotz seines Hangs zum Kult, der ihn, denke ich, für dieses nationalsozialistische Getümmel anfällig machten – trotzdem oder dennoch eine Entdeckung in literarischer Hinsicht. Anders dagegen beispielsweise Glaeser: https://saetzeundschaetze.com/2015/01/07/ernst-glaeser-jahrgang-1902-1928/ – der ja auch ein sogenanntes Antikriegsbuch schrieb. Da stießen mir aber falsche Töne auf, ich fand vieles zu wehleidig. Und wenig verwunderlich ist es, dass dieser im Gegensatz zum dämonischen und drogenverwirrten Ewers dann ganz BEWUSST zu den Nationalsozialisten überlief. Was ich an den beiden Beispielen sagen will, ist eben: Es gibt ein Grau, nicht nur schwarz-weiß, und es lohnt sich, genau hinzusehen auf das Werk.

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  4. Guten Morgen, Birgit,
    ich habe mir gerade von Ewers die gesammelten Werke als ebook heruntergeladen. Eigentlich sind ebooks nicht meine Welt aber das Buch war so preiswert, dass ich nicht widerstehen konnte. Mal schauen, ob ich es auch lese.
    Ich bin schon gespannt.
    Einen schönen Samstag wünscht dir Susanne

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    1. Liebe Susanne,
      da bin ich gespannt…seine Sachen sind schon sehr speziell. Aber ich könnte mir vorstellen, dass sie bei kreativen Köpfen wie Dir auch ganz eigene Bilder hervorrufen. Auch Dir ein schönes Wochenende, liebe Grüße, Birgit

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  5. Hier ist ja tierisch was los, liebe Birgit! Das Buch selbst werde ich wohl nicht lesen, aber deine Vorstellung fand ich sehr interessant, insbesondere wie du Biografisches (biografisch Vorwerfbares) und Literarisches (literarisch Wertvolles) voneinander zu trennen versuchst. Das Thema beschäftigt mich immer mal wieder, seit ich lese – also schon eine Weile. 😉

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    1. Liebe Maren,
      ja, das ist ja auch ein spannendes Thema, das ja viel mit einem selbst und mit der eigenen Haltung zur Welt zu tun hat. Einerseits möchte ich immer, wenn mich ein Buch sehr anspricht, auch wissen, wie der Autor gelebt hat, in welcher Situation er war, in der er dies schrieb – weil man Mensch und Werk eben doch nicht ganz trennen kann. Andererseits gibt es ja auch viele Schriftsteller, die biographische Bezüge ganz weit von sich weg weisen. Und ich selbst habe zwei Autoren, mit denen ich mir sehr schwer tue aufgrund ihrer politische Verirrungen – Martin Walser und Peter Handke. Da merke ich, dass ich deren Bücher nicht mehr unbefangen lesen kann.

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