Schlagwort: Karl May

James Fenimore Cooper: Der letzte Mohikaner (1826).

„Bücher!“, gab Falkenauge mit eigentümlicher, kaum verhohlener Verachtung zurück. „Haltet ihr mich für ein greinendes Kind, das am Rockzipfel von einem von Euren alten Mütterchen hängt, und diese gute Büchse hier auf meinen Knien für die Schwungfeder einer Gans, mein Ochsenhorn für ein Tintenfass und meinen Ledersack für ein kariertes Schneuztuch, in dem mein Abendbrot

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„Der Hund is a Nazi“ – das Erbe der Zuckmayers

1937 erbt die österreichische Schauspielerin Alice Herdan-Zuckmayer, in zweiter Ehe mit dem Schriftsteller verheiratet, den sie liebevoll-kurz „Zuck“ nennt, von einer ungeliebten und scheinbar verarmten Tante einen Hund: Ein altes, grottenhäßliches, bissiges, verwöhntes „Viecherl“. An „Das Scheusal“ ist eine besondere Bedingung geknüpft: Die Juwelen und den Pelz, die die verbitterte Alte allem finanziellen Niedergang zum

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#VerschämteLektüren (8): Normans lässliche Jugendsünden und literarische Abwege

In den Notizheften von Norman geht es kulturell überaus gepflegt zu: Beiträge über Bücher, Musik, Geschichte, Politik, überwiegend aus dem Bereich der klassischen Literatur, der Oper, es fallen unter anderem die Namen von Goethe, Thomas Mann, Max Weber, Fontane und anderen Geistesgrößen. Doch auch der Weg zur Hochkultur kann mit Schmonzetten gepflastert sein, wie Norman

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