Schlagwort: Jüdische Lyrikerinnen

Hedwig Lachmann – Lyrik voller Herzensklugheit

Hedwig Lachmann (1865 – 1918) war eine anerkannte Übersetzerin, unter anderem von Poe und Oscar Wilde, und Lyrikerin. Heute ist sie beinahe vergessen.

Trude Krakauer: Kein Weg zurück aus dem Exil in das Niewiederland

Trude Krakauer floh aus dem besetzten Österreich in das Exil nach Kolumbien. Sie teilt das Schicksal vieler Exilanten: Vertrieben, verloren, vergessen.

Lili Grün: Mädchenhimmel! (2014)

Geliebter Freund (Auszug) Zum Schluß meinst du, ich soll dir Antwort schreiben, Natürlich nur in dein Geschäft, Denn deine junge Frau, sie könnte drunter leiden, Und wenn sie meinen Brief erwischt, Dann ging`s Dir schlecht. Geliebter Freund, ich hab` dir nichts zu sagen; Denn du bist fremd und fern und alles ist vorbei. Ich hab`

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Lily Brett: The Auschwitz Poems (1986)

„Darf man nach Auschwitz noch Gedichte schreiben? Oder vielmehr, darf man über Auschwitz Gedichte schreiben? Die Antwort ist verdächtig (und wahrscheinlich unvermeidlich:) dialektisch. Nein, über Auschwitz kann nichts geschrieben werden. Doch, ja, man kann über die verschiedenen Formen des Schweigens schreiben, die Auschwitz umgeben: das Schweigen der Schuld, der Scham, des Schreckens und der Sinnlosigkeit.

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Ruth Klüger: Zerreißproben (2013).

Aus dem Archiv – aus aktuellem Anlass: Heute, 27. Januar, dem Tag der Befreiung von Auschwitz, hält Ruth Klüger im Deutschen Bundestag die Gedenkrede zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus.   Jom Kippur (Auszug) Und jedes Jahr wie jedes Jahr zehrt und zerrt der Hunger der Toten an dem Fleisch der Lebendigen. Löset die

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Rose Ausländer – Wer wird sich meiner erinnern wenn ich gehe?

Wie es ist, Vaterland und Muttersprache zu verlieren, eine Überlebende zu sein: Immer wieder thematisierte Rose Ausländer dies in ihren Gedichten.