Schlagwort: Fritz J. Raddatz

#meinklassiker: Ist nichts so alt wie das Buch von gestern?

Fritz J. Raddatz klagte wenige Wochen vor seinem Tod in einem Interview mit der „Frankfurter Rundschau“: „Was man wissen könnte, wird weggebürstet durch Schnelligkeit. Schnelligkeit taugt nicht für Kultur. Die braucht Zeit. Zeit, um die „Buddenbrooks“ zu lesen, zu verstehen, nachzulesen: Wie war das mit Tony und mit Herrn Grünlich? Das ist alles weg. Es

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Ingeborg Bachmann – Drei Herzen waren eins zuviel

Sie war das It-Girl unter den Intellektuellen. Sie war die modisch Mondäne und die leise, aber wortgewaltige Lyrikerin. Ingeborg Bachmann. Vor 40 Jahren, am 17. Oktober 1973, verstarb sie in Rom unter Umständen, die den Moll-Schlussakkord eines ebenso zerrissenen Lebens bildeten: Die tabletten- und alkoholabhängige Schriftstellerin erlag den fürchterlichen Brandverletzungen, die sie Ende September in

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