Schlagwort: Edith Wharton

Edith Wharton: Dämmerschlaf (1923).

„Dexter war in die Kanzlei aufgebrochen, ohne noch einmal nach ihr zu sehen; so wie am Abend zuvor die Fahrt hin zu den Toys und zurück verlaufen war, hatte sie fast damit gerechnet. Wenn er einen seiner Anfälle verkniffenen Schweigens hatte – und die wurden immer häufiger, wie sie bemerken musste -, war es zwecklos,

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Henry James: Das Tagebuch eines Mannes von fünfzig Jahren (1879 – 1901/2015).

Henry James (1843 – 1916) zu lesen ist, als würde man Champagner trinken: Man weiß, da hat man etwas ganz Seltenes, Erlesenes, Elegantes. Ein Genuss. Jedoch mit Nachwirkungen: Ein Schluck zu viel davon, und man ist verloren. Und unter dem Glanz dieser Sprache, des Stils liegt schon der Hauch eines bitteren Nachgeschmacks – bald schon

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