#VerschämteLektüren (9): Asarhaddon + Sardur oder: Wir hatten ja nichts

„Bei den Göttern, was du sagst, ist wahnsinnig. Wir schlafen mit unseren Sklaven, ja, aber doch nicht mit –“ Sardur versagte die Stimme und Schweiß stand ihm auf der Stirn, „– niemals mit einem Freund oder einem Ebenbürtigen“, beendete er heiser den Satz. Asarhaddon lächelte überlegen. „Dann darfst du getrost deine Bedenken beiseite legen, denn

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#VerschämteLektüren (8): Normans lässliche Jugendsünden und literarische Abwege

In den Notizheften von Norman geht es kulturell überaus gepflegt zu: Beiträge über Bücher, Musik, Geschichte, Politik, überwiegend aus dem Bereich der klassischen Literatur, der Oper, es fallen unter anderem die Namen von Goethe, Thomas Mann, Max Weber, Fontane und anderen Geistesgrößen. Doch auch der Weg zur Hochkultur kann mit Schmonzetten gepflastert sein, wie Norman

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#VerschämteLektüren (7): Bitte übernehmen Sie, Sophie!

Sophie von den Literaturen ist für ihre treffsichere Lektürewahl und tollen Buchempfehlungen ebenso bekannt wie für ihr vielseitiges Engagement: Vor allem die Independent-Verlage und die unabhängigen Buchhandlungen kommen auf ihrem Blog ganz groß raus. Aber auch sie greift manchmal zu Büchern aus einer ganz anderen Leseecke – es darf auch mal schön leicht sein. „Wohlfühlschmöker“

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#VerschämteLektüren (6): Die Verschämung kam nach dem Drittgedanken

Ganz begeistert bin ich von einer Entdeckung neueren Datums in der Blogosphäre: Bei Drittgedanke, den Sonja mit vielen erstklassigen Gedanken füttert, findet man richtige Schätze zu Kunst, Musik und Literatur außerhalb des Mainstreams. Aber zur Leichtigkeit des Lebens gehört eben doch manchmal auch die Seichtigkeit des Lesens. Und da hat Sonja nach dem dritten Gedanken

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#VerschämteLektüren (5): Die Druckschrift und der Tränendrüsendruck. Und Katzen auch.

Wer Bücher über Bücher, Werke über das Buchmachen, über „Buchmacher“, Buchdrucker, Buchkünstler, Bildbände über Bibliotheken oder auch Bücher von Buchhändlerinnen kennenlernen möchte, der ist bei Ingrid vom Blog „DruckSchrift“ in den besten Händen. Ihr Blog ist – um es verkürzt zu beschreiben – spezialisiert auf das Buch rund ums Buch. Und eine wirklich seriöse Informationsquelle.

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#VerschämteLektüren (4): Susanne Haun und die Schwarte

Endlich, endlich, endlich – ein Bekenntnis zur Historienschinkenromanschwarte. Mal im Ernst und Butter bei die Buchfische: Frage ich beispielsweise in meinem Bekanntenkreis, dann will keiner was gewußt haben. Ken Follett? Nie gehört. Der Medicus? Ja, igitt. Sinuhe, der Ägypter? Was ist denn das? Diana Gabaldon? Bleib mir weg damit! ABER IRGENDJEMAND MUSS DIE DINGER DOCH

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#VerschämteLektüren (3): Die Perlengazelle und die literarische Unzüchtigkeit

Unter dem Namen „Perlengazelle“ vermutet man zunächst ganz Feines, Schöngeistiges, Ätherisches…Tja, so kann ein Name täuschen – denn die Gazelle hat es faustdick hinter den Ohren, wenn ich das mal so postulieren darf. Das zeigt ihre verschämte Lektüre…aber dazu gleich mehr. Marion alias Perlengazelle betreibt ihren Blog „gazelleblockt“ seit 2011. Ein Schatzkästchen mit lyrischen Schätzen,

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#VerschämteLektüren (2): Buchpost vom Doktor und dem lieben Vieh

Anna von der Buchpost ist bekannt für die Schätze, die sie insbesondere aus der englischsprachigen Literatur hebt und uns damit bekannt macht. Und dafür, dass sie uns ab und an einen Klassiker in Erinnerung ruft. Ihre Rezensionen bereichern durch die Fülle an zusätzlichen Informationen zu Büchern und Autoren – und ich hab da auch schon

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#VerschämteLektüren (1): Von Petra von Philea`s Blog

Petra von Philea`s Blog hat nicht nur „Leselust & Reisefieber“, sondern auch einen Hang zu Schmonzetten. Was ich gut verstehen kann – denn solche Tränendrüsendrücker sind manchmal einfach nicht nur schön, sondern auch schön notwendig. Und mindestens zwei meiner schlechtesten Lieblingsbücher finden sich auch auf Petras Liste. Also, Taschentücher gezückt und ihren Beitrag genießen: Mit

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#VerschämteLektüren

Meist spricht man ja über die guten, herausragenden Bücher, die man gelesen hat. Aber was ist mit den literarisch unterirdischen Werken, die man verschämt in der hintersten Ecke des Regals versteckt und von denen man sich dennoch nicht trennen mag? Weil man irgendeine Art sentimentaler Beziehung dazu hat? Oder weil man ausgerechnet dieses liebste schlechteste

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