Leipzig, Berlin, Zwickau. Und die Friseur sitzt nicht.

Es ist zum Haare raufen: Ich brüte dieser Tage öfter vor dem Programm der Leipziger Buchmesse und merke, man müsste sich vierteilen können. Mindestens. Der Verabredungen und Verlockungen sind viele. Während ich noch völlig ungeplant auf diesen Frühjahrs-Höhepunkt für Buchleute zusteuere, stehen zwei weitere Termine, auf die ich euch aufmerksam machen will, felsenfest. Am Dienstag, […]

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#meinebücherei (5): „Irgendjemand will, dass wir schlau sind“ – die Stadtbücherei Bad Harzburg

Ich war am vergangenen Freitag in der Augsburger Stadtbibliothek, um Wilhelm Genazino zu lauschen – wunderbar, wie der „Tarzan am Main“ mit trockenem, leisen Humor über das Schreiben plauderte. Neben der Lesung aus Genazinos jüngstem Roman umfasste der Abend ein „Literarisches Quartett“ mit Journalisten, einem Buchhändler und meinem Augsburger Bloggerkollegen Marius Müller, dessen Blog ich […]

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Sag mal an Daniel: Roofen oder Schreiben – was ist Fiktion, was Realität?

Daniel Faßbender hat mich mit „Die weltbeste Geschichte vom Fallen“ begeistert. Das Manuskript um einen jungen Mann, der sich in der Roofer-Szene bewegt, hatte es mir vom ersten Satz an angetan – und so wurde dieser Roman mein Favorit für den Literaturpreis Blogbuster. Weil der Text selbst von einer so ungewöhnlichen Szene erzählt, haben Daniel […]

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Bibliomane Beschaffungskriminalität

Bücherliebhaber neigen zu exzentrischen Verhaltensweisen. Man kennt das aus eigener Anschauung – beispielsweise das Horten, der anfallsweise Großeinkauf, die Charakterschwäche, die einen regelmäßig in Buchläden anfällt, usw. Doch wozu die Bibliomanie, ach was, in dem Fall Biblidiotie, einen ehemaligen Kollegen von mir treibt, das schlägt jedem Buchregal die Bretter aus. Unlängst hielt er mir seinen […]

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Und irgendwann bist du nur noch die Widmung in einem Buch…

Oft handele ich mir auf einem Büchermarkt oder im Antiquariat ein Buch auch nur deswegen ein, weil mich die Widmung reizt. Nicht jene mit den üblichen Geburtstags- oder Weihnachtswünschen, meine ich. Sondern solche, die meine Neugierde wecken. Wer war Irma? Und wem gab sie diesen “Roman in Romanzen” von Richard Dehmel mit? Hat das Buch […]

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We wish you a very Bookmas – Indie-Verlagsleute und ihre Bücher-Wunschzettel

Als Viel-Leserin weiß ich, wie schwierig es für meine Umwelt ist, mir Geschenke zu machen: Was ich mir am meisten wünsche, sind Bücher. Aber es traut sich kaum mehr jemand, mir einen Roman oder einen Gedichtband einfach so „ins Blaue hinein“ zu verehren – die Gefahr, dass ich es schon gelesen habe, ist manchem einfach […]

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#wereadindie – Zehn Bücher für mehr Vielfalt

Dass ein Urteil des Bundesgerichtshofes vor allem die kleineren und unabhängigen Verlage in Bedrängnis bringen könnte, darüber wurde bereits in einigen Blogs berichtet: Bei Sophie von Literaturen, Caterina von Schöne Seiten, dem Kaffeehaussitzer Uwe und von Jochen bei lustauflesen.de. Petra von Elementares Lesen stellt in ihrem Bericht Sachbücher aus dem Indie-Bereich vor. Alle Blogbeiträge sind […]

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Sag mal an: Cindy, wohin nimmst Du uns mit beim Fernlesen?

Cindy Ruch ist freiberufliche Reisejournalistin, Fotografin und Übersetzerin. Sie ist ehemalige Mit-Herausgeberin des Literaturmagazins [Lautschrift], bloggt auf cake+camera, ist vor allem aber: Leserin und Reisende. Mit Fernlese, einer Onlinebuchhandlung für Reiselektüre, erfüllte sie sich nun den Traum von einem Raum, in dem Fernweh und Literatur zusammentreffen: http://fernlese.de/. Mehr über sie und ihre Arbeit erfährt man auch unter […]

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Zehn Fragen zu Büchern – viele Antworten

Es Ab und an lohnt sich doch, ab und an ältere Beiträge wieder ans Licht zu holen. So habe ich gestern meine zehn Fragen zu Büchern in den virtuellen Raum gestellt und nochmals sehr schöne, unterschiedliche und persönliche Antworten bekommen. Als ich die Fragen vor fast einem Jahr das erste Mal stellte, waren viele von […]

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Monotonie in der Südsee, Alpträume mit Herrn Hund und alles das am Katzentisch.

Ursprüngliche zweite Titelvariante: „Wovon wir reden, wenn wir vom Buchbloggen reden.“ Aber die Überschrift wäre schon mal grundfalsch. ICH müsste ich schreiben, denn hier äußere schreibend ICH mich. Für andere kann ICH nicht sprechen. Dieses angeblich in der Literaturkritik verpönte ICH, das immer dann herhalten muss, wenn im Feuilleton mal „was über Blogger“ veröffentlicht wird. Angeprangert […]

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