LESARTEN: #indiebookday

Die Coronakrise stürzt gerade die kleinen Verlage in große Schwierigkeiten. Helft und lest unabhängig, setzt ein Zeichen für Vielfalt!

8 comments

header_ibd_2020_trans_hintergrundWas für jede passionierte Leserin, jeden Leser im Prinzip – sofern man nicht krank ist – in Zeiten der Coronakrise eine feine Sache wäre, diese plötzlich zur Verfügung stehende Lesezeit im Alltag, das ist gerade für die unabhängigen Verlage und die selbständigen Buchhandlungen eine tatsächliche Krisenzeit: Die geschlossenen Buchläden, die ausgefallene Leipziger Buchmesse und viele Begleiterscheinungen dieser Tage mehr bringen gerade die Kleinen an den Rand ihrer Existenz.

Für die unabhängigen Verlage gab es schon vor der Krise schon manchen Schlag ins Kontor und nun wird es noch heftiger. Umso wichtiger ist es, ihre Bücher sichtbar zu machen – nicht nur heute, am #indiebookday. Und ebenso wichtig ist es, diese Bücher nicht bei den Onlinekraken zu bestellen, sondern bei den Buchhandlungen vor Ort, die fast alle einen Onlineshop haben, telefonisch oder per Email Bestellungen annehmen.

Entscheidungshilfe gefällig? Hier eine kleine Auswahl, Besprechungen dazu finden sich auf dem Blog.

Lyrik:

Erzählungen:

 

Romane:

8 comments on “LESARTEN: #indiebookday”

  1. Danke für diesen Hinweis!!!!!!!!- Tatsächlich ist es nie einfach für kleine Verlage und wird durch diese Krise nicht einfacher. Aber veilleicht kann man sich gegenseitig helfen. Wir sorgen für Lesestoff und die Leser*innen helfen uns mit Interesse und Bestellungen über die Zeit. Wir versenden versandkostenfrei und legen zu jedem bestellten Buch noch ein Zusatzbändchen dazu. Ich freue mich auf Besuche und Kontakte. Kleinen Buchhandlungen erhöhen wir die Rabatte: https://literaturplanetonline.com/category/bucher-vom-literaturplaneten/

  2. Danke für die Empfehlungen, das ist wunderbar. Du liest immer so komplett Anderes als ich – hier kann ich richtig Bildungslücken schliessen! Und zu Onlinekraken: mich gruselts, wenn ich lese, dass der Gigant Personal einstellt. Und so viele kleine andere werden diese Krise kaum überleben. Das muss echt nicht sein. Unsere kleine Buchhandlung hier verschickt jetzt auch, und ich denke, jeder kann seinen Lieblingsbuchhändler (nicht nur jetzt) unterstützen. Einfach mal anrufen.

    1. Nun, Amazon verschickt ja jetzt zunächst keine Bücher mehr – offenbar sind die Bestellungen für Lebensmittel und Hygieneartikel so exorbitant, wobei man da auch auf lokale Geschäfte zugreifen könnte, die liefern – aber so oder so, ja, bitte die örtlichen inhabergeführten Buchhandlungen unterstützen!

      1. Das ist ja völlig skurril. Ich dachte ja anfangs, Amazon wäre ein Buchhändler, aber wenn ich sehe, dass meine Nachbarn da Essig und Duschgel bestellen (und ich die Pakete entgegennehmen darf), wundert mich nix mehr.

  3. Pingback: #Indiebookday -

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