Harriet Beecher Stowe: Onkel Toms Hütte

An den Stereotypen und der Gefühligkeit dieses Romans gibt es viel Kritik. Und dennoch zeigt das Werk dieser Autorin, welche Wirkmacht Literatur innehat.

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Sklavenhütten in Louisiana. Bild: https://pixabay.com/de/slave-kabinen-eichenallee-plantage-441396/

„Mein Herr? Und wer hat ihn zu meinem Herrn gemacht? Das ist es, woran ich denke – welches Recht hat er auf mich? Ich bin ebenso gut ein Mensch wie er. Ich bin ein tüchtigerer Mensch als er. Ich verstehe mehr von Geschäften als er. Ich kann besser lesen als er. Ich habe eine bessere Handschrift und habe alles selbst gelernt, ohne ihm etwas zu verdanken. Ich habe es trotz aller Hindernisse, die er mir in den Weg dazu gelegt hat, gelernt. Und nun möchte ich wissen, welches Recht er dazu hat, mich zu einem Karrengaul zu machen, mich von Dingen wegzuholen, die ich tue und zwar besser als er, und mich zu Arbeiten zu verwenden, die jedes Pferd verrichten kann?“

Harriet Beecher Stowe, „Onkel Toms Hütte“, 1852

Natürlich hatte ich als Kind auch eine der verstümmelten Jugendbuchfassungen gelesen. Und eine verkitschte Filmversion im Fernsehen gesehen. Aber allein das genügte schon. Da saß ich, vielleicht acht, neun Jahre alt, Mitte der 1970er-Jahre in einer schwäbischen Kleinstadt und heulte vor Wut und Traurigkeit über das Schicksal eines Mannes am anderen Ende der Welt und lang vor meiner Zeit. Dass es nicht richtig sein kann, andere Menschen wegen ihrer Hautfarbe oder Herkunft zu Tieren zu degradieren, sie zu verkaufen, ihnen die Freiheit zu nehmen, sie zu foltern und ihren Willen mit aller Gewalt zu brechen: das habe ich durch „Onkel Toms Hütte“ gelernt.

Dass das Lesen dieses Buches ein „Schlüsselerlebnis“ in meiner Entwicklung war, das weiß ich noch gewiss (ich habe sogar noch das Cover meiner Jugendbuchausgabe vor Augen). Aber an anderer Stelle wird die Erinnerung vage: Bin ich zu jener Zeit denn „im echten Leben“ bereits einem Menschen anderer Nationalität oder Kultur begegnet? Ich weiß es nicht. Vielleicht spielt aber für Kinder dieses „Anderssein“, das, wie Toni Morrison in ihrem Essayband „Die Herkunft der anderen“ ausführt, auch ein bewusstes gesellschaftliches Konstrukt zur Unterdrückung ganzer Klassen ist, erst einmal keine Rolle. Der, die andere – das ist in erster Linie ein anderes Kind. Wichtig ist zunächst: Ist das andere Wesen zugänglich, spielt es mit? Die Mechanismen der Abgrenzung oder gar der „Aussonderung“ beginnen später. Sie sind nicht nur anerzogen oder emotional bedingt, durch Ängste vor den „Fremden“ ausgelöst – Ausgrenzung, auch in der Form von Rassismus, ist immer auch ein willentlicher Akt: Ich beschließe bei jeder Begegnung mit einem Menschen, dessen Menschlichkeit hintanzustellen und nur die (meine) Vorurteile walten zu lassen.

Ein großes Stück weit hat mich davor „Onkel Toms Hütte“ bewahrt. Es hat mir als Kind schon eine Botschaft eingepflanzt: Ein Mensch ist ein Mensch ist ein Mensch. Das kann die Literatur. Das ist ihre Wirkmacht. Und für jeden jungen Leser, der von diesem Roman so geprägt wurde, muss man seiner Autorin (bei aller berechtigten Kritik aus moderner Sicht) danken. Tatsächlich fordert einen das Buch bei einer Wiederlektüre im fortgeschrittenen Leserinnenalter heraus: Sein streckenweise sentimentaler Ton, seine Gefühligkeit, wenn auch etwas dem Geschmack der Zeit geschuldet, wirkt heute manchmal sogar etwas ungewollt komisch. Die Übertünchung mit all zu viel Religion verrät den Hintergrund der Autorin, die einer neuenglischen Predigerfamilie entstammte. Vor allem aber kam und kommt bis heute berechtigte Kritik aus der afroamerikanischen Leserschaft an der unfassbar  unterwürfigen Hauptfigur. „Onkel Tom“ wurde zum Schimpfwort für den Schwarzen, der sich alles gefallen lässt, der gegen keine Grausamkeit aufbegehrt. James Baldwin warf der Autorin vor, rassistische Stereotype festgeschrieben zu haben: Nur der sanfte, entsexualisierte Schwarze sei für die weiße Leserschaft akzeptabel.  In ihrem Essayband über „Weiße Kultur und literarische Imagination“ unter dem Titel „Im Dunkeln spielen“ schreibt Toni Morrison:

„Jedenfalls wurde kein amerikanischer Text von der Art, wie ich sie hier erörtere, jemals für Schwarze geschrieben – so wenig, wie Onkel Toms Hütte dafür geschrieben wurde, daß Onkel Tom es las oder sich davon überzeugen ließ. Als lesende Schriftstellerin erkannte ich schließlich das Offenkundige: das Subjekt des Traums ist der Träumer.“

Nun, Harriet Beecher Stowe hatte ihren Traum, ihre Agenda: Die Abschaffung der Sklaverei, die sie aus religiösen und humanen Gründen für zutiefst verwerflich hielt. Ihr Mittel dazu war dieser Roman. Um jedoch die weiße Leserschaft zu erreichen, dafür musste sie, wie Gunhild Kübler in ihrem Portrait der Autorin in „99 Leidenschaften“ aufführt, zu einem Kunstgriff greifen:

„Für einen Roman, der Mitgefühl aktivieren und politisch nutzen wollte, war ein schwarzer Mann mit allen negativen Konnotationen, die Stowes Zeit den Schwarzen zuschrieb, als Hauptfigur unbrauchbar. Daher verlieh Stowe ihrem Tom zwar physische Stärke und Mut, machte ihn aber, wenn es darum ging, dass er sich für seine eigenen Belange einsetzte, zum Repräsentanten der christlichen Moral: Alles Jagen nach Eigennutz hört auf angesichts der Jenseitshoffnung.“

Um ihr Buch, das an eine weiße Leserschaft gerichtet war, für diese lesbar zu machen, wurde die Hauptfigur vor allem über seine familiären Rollen als fürsorgende Ehemann, gütiger Vater und „Onkel“ für die zusammengewürfelte Sklavengemeinde charakterisiert, die Thematik seiner Rasse in den Hintergrund gedrängt – dadurch erst entstand in jener Zeit Identifikationsmöglichkeit, erst dadurch gingen vielleicht dem einen oder anderen Leser die Augen auf: Aha, auch das ist ein Mensch!

Bei allen Mängeln: Lesbar ist „Onkel Toms Hütte“ in seiner ungekürzten Fassung auch heute noch, gelesen werden sollte es nach wie vor. Harriet Beecher Stowe verknüpft mehrere Erzählstränge, verfolgt die Schicksale der Menschen auf ihren verschiedenen Schicksalswegen: Dort das Paar Eliza und George, die zunächst nach Kanada fliehen, dort „Onkel Tom“, der in den tiefen Süden verkauft und dort ermordet wird. Manches mag man heute befremdlich an Stil und Sprache finden, die Erzählung an sich jedoch packt einen immer noch.

Zudem kann man als wohlwollende Leserin auch progressive Seiten des Romans erkennen: So thematisiert Beecher Stowe auch den spezifischen Aspekt der weiblichen Unterdrückung und geht auf die sexualisierte Gewalt gegenüber Frauen ein. Der Aspekt der (weiblichen) Selbstbestimmung ist bei ihr ein nicht zu überlesendes Thema. Ein Aspekt, um die Leser emotional zu greifen, ist zudem jener der familiären Bindung – wie durch die Sklaverei Kinder ihren Eltern entrissen und Familien zerstört werden, ist durchaus herzzerreißend zu lesen. Hier kann man durchaus auch Parallelen zu Toni Morrisons „Menschenkind“ konstruieren: Auch in diesem, aus afroamerikanischer Sicht geschriebenen Roman, steht das Trauma der zerstörten Familie im Zentrum. Und wo „Menschenkind“ angesiedelt ist, da erlebte Beecher Stowe aus eigener Anschauung die Grausamkeit der Sklaverei:

„In Cincinnati am Ohio, der ja die Grenze bildete zwischen dem Sklavenstaat Kentucky und dem sklavenfreien Ohio, wurde Harriet näher mit der Problematik der Sklaverei konfrontiert (…) Durch seine Lage war Cincinnati nun einmal prädestiniert für Auseinandersetzungen zwischen Gegnern und Befürwortern der Sklaverei. Bereits im Jahre 1836 war die Druckerei von James Birney, der die Antisklavereizeitschrift The Philantropist verlegte, von Rowdies zerstört worden, die im Anschluß daran die Häuser von freien Schwarzen in Cincinnati angriffen. 1840 kam es dann wiederum zu Übergriffen eines sklavereifreundlichen Mobs auf das Negerviertel: Häuser wurden in Brand gesteckt, Frauen vergewaltigt, Kinder in die Sklaverei verschleppt. Von ihrem Haus aus wurde H.B.S. Zeugin dieser Ausschreitungen.“

Susanne Althoetmar-Smarczyk im Nachwort zur dtv-Ausgabe von „Onkel Toms Hütte“ 2006.

Und unbestritten ist die Wirkung dieses Buches – Literatur kann, dies hat „Onkel Toms Hütte“ bewiesen, dazu beitragen, gesellschaftliche Verhältnisse zu ändern. Ob Abraham Lincoln bei einer Begegnung mit Harriet Beecher Stowe tatsächlich gesagt habe, sie sei also die „kleine“ Frau, die den großen Krieg ausgelöst habe, ist ungesichert (zumal die tiefgläubige Autorin auch einen Krieg ablehnte). Aber der Roman, der von 1851 bis 1852 zunächst in Fortsetzungen in der Zeitschrift „National Era“ erschien, brachte dem Abolitionismus zusätzliche Aufmerksamkeit – auch weit über die amerikanischen Grenzen hinaus. Innerhalb weniger Monate wurde allein in den Vereinigten Staaten zu Hunderttausenden verkauft, in andere Sprachen übersetzt, in England, Frankreich und Deutschland gefeiert, als Raubdruck millionenfach kopiert und schlug nach Verkaufszahlen zeitweise die Bibel. George Sand, George Eliot, Tolstoi, Heinrich Heine und andere literarische Größen jener Zeit äußerten sich begeistert. Nicht zuletzt aber kann man die Wirkmacht eines Werkes auch an der Zahl seiner Kritiker messen – in Folge von „Onkel Toms Hütte“ entstanden zahlreiche Anti-Romane, in denen die Sklaverei verteidigt und beschönigt wurde. Harriet Beecher Stowe sah sich zahlreichen Anfeindungen ausgesetzt – ging aber ihren Weg unbeirrt weiter. Das Vermögen, das sie mit ihrem Weltbestseller verdiente, nutze sie auch dazu, Sklaven freizukaufen, Bildungsstätten für afroamerikanische Kinder (natürlich nicht ohne religiöse Unterweisung) zu schaffen und die Abolitionsbewegung weiter zu unterstützen. Sie verstarb 1896, 85 Jahre alt.

Wer heute auf die USA blickt und den zunehmenden offenen Rassismus in der Trump-Ära, der wünschte sich einen Agitationsroman – trotz aller Mängel an Beecher Stowes Werk – in dieser Art, der es erreicht, Menschen zu bewegen und umzustimmen, auf den Plan.

 

21 comments on “Harriet Beecher Stowe: Onkel Toms Hütte”

  1. Liebe Birgit,
    ich gehöre auch zu der Generation der Jugendlichen, die mit Onkel Toms Hütte und zuletzt nicht auch mit Roots auf die Problematik der Unterdrückung der Schwarzen aufmerksam gemacht wurde. Ich finde die Parallelen zu Trumps Regierung auch erschütternd und denke an das Leid der vielen mexikanischen Familien, denen man ihre Kinder entrissen hat und wo zum Schluss nicht einmal mehr klar ist, in welchen Bundesstaat die Kinder verschleppt wurden.
    Wir erleben gerade einen großen Rückfall, Dinge, dich ich für selbstverständlich hielt, scheinen sich aufzulösen.
    Gut, dass du hier nochmal darauf hingewiesen hast!
    Liebe Grüße aus dem noch dunklen Berlin von Susanne

    1. Liebe Susanne, ja „Roots“ – das schaute bei uns damals die ganze Familie. Und wir waren kollektiv entsetzt. Das mit den mexikanischen Kindern erinnert tatsächlich an das dunkle Kapitel der Sklaverei. Welche Schande, dass wir Menschen einfach nicht dazulernen. Herzliche Grüße von Birgit

      1. Das war bei uns auch so, die ganze Familie saß vor dem Fernseher. Ich habe nach meinem Kommentar nachträglich allen ernstes überlegt, ob der so sinnvoll in aller Öffentlichkeit war und ob ich danach noch ein Visum erhalte 😉

  2. Liebe Birgit, großartig. Ich habe Onkel Toms Hütte tatsächlich noch nie gelesen – und hatte mir schon längst überlegt, es mit meinem Lütten zusammen nachzuholen. Toni Morrisons Kritik auch in „Die Herkunft der anderen“ verstehe ich zwar, hätte mich auch beinahe davon abgehalten, aber Deine Ausführungen bestärken mich darin, es wirklich gemeinsam mit meinem Lütten zu lesen. Bin gespannt, was er dazu sagt. Danke mal wieder für die differenzierte und kluge Betrachtung. LG, Bri

    1. Danke Bri! Toni Morrisons Kritik ist durchaus berechtigt – das Buch bietet ja auch viele Angriffspunkte. Dennoch finde ich es gerade für Kinder und Jugendliche auch heute noch geeignet, wenn man es gemeinsam liest und vieles dazu erklärt, wie du es vorhast. Gunhild Kübler übertitelte ihr Portrait von H.B.S. mit die „Macht des Mitgefühls“ – und diese Macht entfaltet der Roman – wenn man die schwierigen Passagen in den Kontext seiner Zeit setzt – immer noch. Viele Grüße, Birgit

      1. Kritik klar, denke ich auch, dass man es kritisch lesen muss und ich freue mich darauf, das mit meinem Lütten zu tun. ich habe jetzt auch ein paar Tage darüber nachgedacht und da fiel mir ein, wie Gehe hin, stelle einen Wächter zu Wer die Nachtigall stört wurde …

  3. Ich weiß nicht so recht. Bei allem guten Willen der Autorin, und so gut sie schreibt, und trotz einiger wirklich starken Szenen (Elizas Flucht über den Ohio!) – mir war es bei „Onkel Tom“ doch immer ziemlich unbehaglich zumute. Wieso sind denn ihre stolzen, unabhängig denkenden Hauptfiguren nicht „wirklich“ schwarz, sondern so hell, dass sie als Weiße durchgehen können? Ist das wirklich nur der Zeit geschuldet, die ein Werk, wo sich ein Pechschwarzer so stolz geäußert hätte wie der hier zu Beginn zitierte George, nie geduldet hätte? Alles nur wegen pragmatischer Überlegungen, wie die Öffentlichkeit am besten zu überzeugen und zu agitieren wäre? Außerdem rennen in „Onkel Tom“ haufenweise schwarze Klischee-Figuren herum, dauergrinsend, mit „feurigem Temperament“, geschlechtslos, unreflektiert – da verfestigt sich doch bloß das alte Vorurteil von den intelligenten, unabhängig denkenden Weißen und den Schwarzen, die auf der gleichen Stufe stehen wie unmündige Kinder.
    Ich kenne die Werke von Schwarzen aus dieser Zeit gar nicht, bin aber entschlossen, mich da mal auf die Suche zu machen – mal sehen, wie das den Blick verändert.

    Viele Grüße, die Flocke

    1. Mit deinen Kritikpunkten hast du ja recht – und ich spreche das in meinem Beitrag auch an. Natürlich gibt sie Stereotypen und Klischees weiter. Dennoch: Man muss das Buch im Kontext seiner Zeit sehen – und an wenn es gerichtet war. Bücher von Schwarzen wurden von Weißen eben nicht gelesen – und hätten daher also auch diese Leser nicht erreicht. Das waren aber die Leser, die die Verhältnisse überhaupt verändern konnten. Selbst gewaltsame Sklavenaufstände wurden schnell niedergeschlagen, die weiße Bevölkerung im Süden war einfach auch besser ausgerüstet. Und darin liegt der Wert des Buches, bei aller berechtigten Kritik: Es zielte auf die „herrschende Klasse“ ab, die in der Lage war, die Sklaverei zu beenden.

    2. Hallo Flocke, habe auch nicht Onkel Toms Hütte gelesen, aber wir hatten es zu Hause. Statt dessen habe ich ziemlich früh, wahrscheinlich zu früh, das Buch “ Ich war eine Schwarze “ gelesen von Grace Halsell. Ich erinnere mich nur noch an die verzweifelten Versuche der Protagonistin die dunkle Haut loszuwerden, sich die Haare zu plätten und zu blondieren. Eine qualvolle Angelegenheit einer Umwandlung die natürlich nicht gelungen ist…..soweit meiner Erinnerungen an dieses Buch. Geblieben ist aber hauptsächlich das Unverständnis, dass Bedingungen und Anpassungen, Normen etc. wichtiger, ja existenziell waren, um als Mensch mit anderer Hautfarbe zu überleben. Liebe Grüße Stefanie

      1. Da rufst du Erinnerungen wach – das Buch hatten wir auch, an diese Versuche, „weiß“ zu werden, kann ich mich gut erinnern. Ja, und auch das hat mich als Kind beeindruckt und irgendwie geprägt.

    1. Danke! Natürlich kann man die Schwachstellen nicht verschweigen – aber ich finde es immer gut, gerade solche Bücher denn auch kritisch zu lesen, um das besser einordnen zu können.

  4. Ich habe den Roman in meiner Jugend gelesen und er hat mich sehr beeindruckt und berührt. Ich kann mich daran erinnern, dass ich ihn damals in der Bibliothek ausgeliehen hatte und dass es eine ältere Ausgabe war. Ich denke, es ist ein Buch, das man unbedingt in Abständen wieder lesen kann und sollte. Danke für diese Erinnerung mit diesem wundervollen Beitrag. Viele Grüße

    1. Liebe Constanze,
      und wenn man es in Abständen und später dann anders liest: Ich glaube, die Kommentare hier zeigen auch ganz gut, dass der Roman, trotz seiner Mängel, gerade bei jungen Lesern auch etwas sehr positives bewirken kann. Viele Grüße, Birgit

  5. Liebe Birgit, ich habe das Buch auch noch nicht gelesen, es aber bei meinem letzten Besuch im Bücherregal meiner Eltern gefunden. Wenn es auf dem Rückweg in den Koffee passt, werde ich es mitnehmen und mir selbst ein Bild machen.
    Dass Rassissmus und die Angst vor dem Anderen oder Fremden anerzogen ist, glaube ich auch. Es wird sicherlich noch verstärkt, wenn man nie mit Menschen aus anderen Kulteren zusammenkommt.
    Liebe Grüße, Peggy

    1. Liebe Peggy, schön, mal wieder etwas von dir zu lesen. Und deine Schlußfolgerung wird ja in unserer Realität gerade aktuell wieder bestätigt: In den Gegenden, wo die wenigsten Migranten sind, ist häufig der Zulauf zu den rechten und rechtsextremen Bewegungen am höchsten.

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