JP Delaney: The Girl Before (2017).

JP Delaney hat mit „The Girl Before“ seinen ersten Psychothriller vorgelegt. Alles in allem perfekte Thrillerkost auf hohem Niveau.

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Bild: Florian Pittroff

Ein Beitrag von Florian Pittroff

JP Delaney präsentiert mit „The Girl Before“ einen Thriller, der den Leser nicht mehr loslässt. Es gibt zwei Handlungsstränge. Zuerst erfolgt die Rückblende: „Damals. Emma“. Und dann „Heute: Jane“. Die Idee mit zwei unterschiedlichen Handlungen, die sich dann doch zu einer Geschichte verquicken, gefällt mir sehr gut. Ebenso, dass die einzelnen Kapitel jeweils kurz und knapp gehalten sind. Zum einem wird der Leser dadurch immer wieder zum Weiterlesen animiert und es verleiht dem Buch eine gewisse Dynamik.

Der Plot: Nach einem Schicksalsschlag braucht Jane dringend einen Neuanfang. Daher überlegt sie nicht lange, als sie die Möglichkeit bekommt, in ein hochmodernes Haus in einem schicken Londoner Viertel einzuziehen. Die Miete ist gering, doch der Regelkatalog, den der neue Mieter einhalten muss, ist alles andere als gewöhnlich. Doch bald erfährt Jane, dass ihre Vormieterin im Haus verstarb – und ihr erschreckend ähnlich sah.

Die Story rund um das Architektenhaus überzeugt, denn JP Delaney schafft es, sofort eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen. Der Spannungsbogen, der zu Beginn richtig abgeht, hängt dann allerdings durch. Der Mittelteil hatte ziemliche Längen, war zum Teil sehr vorhersehbar und unspannend. Aber, oh Glück, danach zog die Geschichte wieder an. Beim Zusammenfädeln der beiden Erzählstränge und bei der der Auflösung wurde das Tempo deutlich erhöht und man wollte das Buch nicht mehr zur Seite legen.

Die zwei – respektive vier Protagonisten – sind gut dargestellt. Die Story um das kalte Architektenhaus und die beiden Frauen Jane und Emma ist mit einer dicken Portion Sex aufgehübscht. „Ernsthaft spannend wird „The Girl before“, als sich herausstellt, dass die beiden Frauen Jane und Emma keineswegs nur bemitleidenswerte Opfer sind, sondern auch ihre kleinen, schmutzigen Geheimnisse haben – und nicht nur sie.“, schreibt Lukas Jenkner in der Stuttgarter Zeitung.

Seinem Fazit schließe ich mich an:  Mit „The Girl Before“, seinem ersten Psychothriller, ist JP Delaney „perfekte Thrillerkost auf hohem Niveau“ gelungen. Die Verfilmung ist bereits in Planung. Und beim Lesen fiel mir unter anderem ein berühmtes Vorbild ein: „Rebecca“ von Alfred Hitchcock.

Florian Pittroff
www.flo-job.de

Verlagsinformationen:
https://www.randomhouse.de/Paperback/The-Girl-Before-Sie-war-wie-du-Und-jetzt-ist-sie-tot-/JP-Delaney/Penguin/e502770.rhd

 

 

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