Zehn Fragen zu Büchern – noch mehr Antworten

Im Herbst 2015 stellte ich zehn Fragen zu Büchern. Und noch immer kommen Antworten. Hier die zweite Runde.

6 Kommentare

Was im Herbst 2015 einfach mal mit zehn Fragen zu Büchern (hier) begann, zieht noch immer seine Kreise.

Immer wieder werden die Fragen aufgegriffen, von Bloggern, Buchhändlerinnen und Lesenden aufgegriffen. Eine Antwortrunde habe ich bereits hier zusammengefasst:
https://saetzeundschaetze.com/2016/11/08/zehn-fragen-zu-buechern-viele-antworten/

Doch es geht weiter:

Xeniana vom Blog „Familienbande“ beantwortet gar jede Frage in einem einzelnen Blogbeitrag – hier ist der Einstieg:
https://xeniana.wordpress.com/2017/07/19/zehn-fragen-zu-zehn-buecherngestellt-bei-saetze-und-schaetze/

Auch Marco Kerler – auf dem Blog bereits einmal mit seinem Lyrikband „Volkslyrik“ vertreten – stand Rede und Antwort:

  1. Das erste Buch, das du bewusst gelesen hast?
    Es ging um einen Steinzeitjungen. Wie es heißt, das weiß ich leider nicht mehr.
  2. Das Buch, das Deine Jugend begleitete?
    „Die Kinder von Torremolinos“ von James A. Michener. „Ein teuflischer Weiberheld“ von Charles Bukowski, das kaufte ich mir unwissend im Alter von 12 Jahren. Es war günstig.
  3. Das Buch, das Dich zur Leserin/zum Leser machte?
    „Die Schatzinsel“ von Louis Stevenson.
  4. Das Buch, das Du am häufigsten gelesen hast?
    „Beat: Die Anthologie“ von Karl O. Paetel herausgegeben. Das war Sprache, wie ich sie damals gesucht hatte. Voll mit Liebe und unverblümt, irre und real zugleich. The Beat goes on!
  5. Das Buch, das Dir am wichtigsten ist?
    Das ändert sich ständig. Zuletzt war es „4321“ von Paul Auster.
  6. Das Buch, vor dem Du einen riesigen Respekt bzw. Bammel hast?
    „Ulysses“ von James Joyce. Aber nur, weil es existiert.
  7. Das Buch, das Deiner Meinung nach am meisten überschätzt wird?
    „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry.
  8. Das Buch, das Du unbedingt noch lesen willst – wenn da einmal Zeit wäre?
    Es gibt so viele Bücher, die ich mitunter auch besitze und nicht gelesen habe, da will ich gar nicht erst nachdenken.
  9. Das Buch, das Dir am meisten Angst macht?
    Angst machen mir Bücher nicht, doch nach der Lektüre von „Von den Kindern weiß man nichts“ von Simona Vinici, war ich total fertig. Das war Mindfuck. Das Buch liest sich wie eine nette Kindergeschichte.
  10. Das Buch, das Du gern selbst geschrieben hättest?
    Dieser Gedanke stellt sich bei mir nicht ein.

Mick, der auf seinen Blogs allesmitlinks und ernstzwo über die Literatur und das Leben philosophiert, schickte mir seine Antworten – danke sehr! Und ich freue mich, dass Heinrich Böll zu Ehren kommt.

1.Das erste Buch, das du bewusst gelesen hast?
Winnetou I:  Wollte wohl meinem großen Bruder imponieren. Der hat sich nach der Schule an den Tisch gesetzt und die Karl May-Bücher reihenweise verschlungen. Er ist ein großer Leser geworden. Nachdem ich das erste Kapitel gelesen hatte, bin ich sofort zum letzten gegangen. Das war es dann. Ich habe mich mehr auf den praktischen Teil der Abenteuer konzentriert.
2. Das Buch, das Deine Jugend begleitete?
Keins  (s. Frage 1)
3. Das Buch, das Dich zur Leserin/zum Leser machte?
Ansichten eines Clowns
4. Das Buch, das Du am häufigsten gelesen hast?
Ansichten eines Clowns
5. Das Buch, das Dir am wichtigsten ist?
Immer das, was ich gerade lese.
6. Das Buch, vor dem Du einen riesigen Respekt bzw. Bammel hast?
Da bieten sich so einige an. Ich würde sagen am ehesten: Umberto Eco: Quasi dasselbe mit anderen Worten.
7. Das Buch, das Deiner Meinung nach am meisten überschätzt wird?

? So ein Buch lese ich dann nicht zu Ende.
8. Das Buch, das Du unbedingt noch lesen willst – wenn da einmal Zeit wäre?
Alles was mich so anspringt und eine gute Geschichte verspricht.
9. Das Buch, das Dir am meisten Angst macht?
Ein norwegischer Krimi. Das Buch habe ich quasi als ‚Orden‘ einmal geschenkt bekommen, wofür ich heute noch dankbar bin. Ganz am Anfang der Geschichte wird geschildert, wie ein Kind…  Auf jeden Fall habe ich mehrmals versucht diese Stelle zu überlesen. Es hat einfach nicht geklappt.
10. Das Buch, das Du gern selbst geschrieben hättest?
Auch da gibt es viele Möglichkeiten. Eine Geschichte, in der jemand komplett die Zeit vergisst.

6 comments on “Zehn Fragen zu Büchern – noch mehr Antworten”

  1. Das ist eine wunderschöne Liste und mit Winnetou fühle ich mich zurückversetzt in meine Jugenzeit, Ansichten eines Clowns habe ich als junger Mensch gelesen und den spannenden norwegischen Krimi, den Mick meinen könnte, so glaube ich wenigstens, habe ich soeben zu Ende gelesen und kann ihn nur empfehlen. Vielen Dank euch allen. Cari saluti Martina

    Gefällt mir

    1. Liebe Martina, schöne Antworten, das finde ich auch. Die „Ansichten eines Clowns“ ist neben der verlorenen Ehre der Katharina Blum eines meiner Lieblingsbücher von Böll. Gemeinsam mit meiner Mutter saß ich vor dem Fernseher, als die Verfilmung kam (damals, als es nur drei Programme gab) und wir weinten um den melancholischen Helmut Griem.

      Gefällt 2 Personen

      1. Die Geschichte der verlorenen Ehre der Katharina Blum hat auch mich tief bewegt, liebe Birgit, und ich konnte es damals nicht glauben, dass man eine Person, die nichts Unrechtes getan hat so quälte. Zu „Ansichen eines Clowns kann ich nur sagen, dass mich Personen interessieren, die gegen den Strom schwimmen! An Namen erinnere ich mich nicht mehr, aber ich bin sicher, dass das eine schöne Zeit, trotz allem, mit deiner Mutter war.
        Hab eine gute Woche.:)

        Gefällt 1 Person

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