François Armanet: Bücher für die einsame Insel (2017).

François Armanet, Chefredakteur des „Nouvel Observateur“, befragte über die Jahre hinweg 200 Schriftsteller: Welche drei Bücher kämen mit auf eine Insel?

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20170418_134746_resized„Wenn ich zwei Tage auf der Insel bleiben soll, würde es mir reichen, eine Ausgabe des Nouvel Obs mitzunehmen. Wenn ich so lange bleiben muss wie Robinson, bräuchte ich fünfzigtausend Bände aus der Bibliothek, die ich zu Hause habe. Deswegen würde ich das Telefonbuch mitnehmen. Mit all den Namen könnte ich unendlich viele Geschichten schreiben.“ 

Umberto Eco im September 2006

Unter lesenden Menschen erfreut sich diese Frage ungebrochener Beliebtheit: Welche drei Bücher würdest Du, wenn Du Dich beschränken müsstest, mit auf eine einsame Insel nehmen? Ich gestehe offen: Ich versuche meist, mich vor einer Antwort zu drücken. Ich wüsste zwar viele, viele Bücher zu nennen, die ich nach einmaligem Lesen keinesfalls mehr auf einer Insel oder anderswo bräuchte, ebenso ungelesene Bücher, um die ich gerne einen Bogen mache. Aber mich auf drei Bücher, von denen ich lange Zeit zehren müsste, beschränken? Drei Bücher aus jenen, die ich besonders schätze, wählen und aus den vielen ungelesenen Werken, die ich unbedingt noch lesen will?

Niemals könnte ich dies so kurz und bündig beantworten:

„Ich würde zwei mitnehmen: Die Ilias und Don Quijote.“ 

J. M. Coetzee im September 2013

Gesetzt wären auf jeden Fall die gesammelten Gedichte Brechts. Dann aber wird es schwierig: Einer der amerikanischen Autoren wie Cheever, Yates, Carver mit ihrem nüchternen Blick auf menschliches Treiben? Oder doch stilvolle österreichische Schwermut und Sprachkunst à la Joseph Roth, Stefan Zweig oder Heimito von Doderer? Oder – weil auf der Insel endlich mal die Zeit dafür vorhanden – Proust?

Tatsächlich neigen auch manche Schriftsteller zum Pragmatismus in dieser Frage:

„Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, Anna Karenina und auf jeden Fall die Göttliche Komödie. Aus rein praktischen Gründen: Wenn ich dort Jahre verbringen soll, nehme ich besser Wälzer mit! Ich liebe Proust: Immer wieder lese ich die eine oder andere Passage aus der Suche.“

Hanif Kureishi im Januar 2005

Kurzum: Es fällt mir schwer, mich in dieser Frage festzulegen. Umso interessanter ist es jedoch, wenn dies andere tun. Es packt einen dieser kleine küchenpsychologische Kitzel: „Sag mir, was Du liest, und ich ahne, wer Du bist.“ Noch spannender wird dies, wenn die Frage von prominenten Autorinnen, bekannten Schriftstellern und Literaten weltweit beantwortet wird. François Armanet, Chefredakteur des „Nouvel Observateur“ und selbst Romançier, befragte dazu über die Jahre hinweg 200 Schriftsteller rund um den Globus. Diese hatten keine Vorgaben für ihre Antworten, konnten sich kurz und bündig halten, ebenso aber auch philosophieren und ihre Auswahl eingehend erläutern. Nur eins war gesetzt: Sowohl die Bibel als auch Shakespeare waren ausgeschlossen. Was dennoch viele nicht daran hinderte, genau diese beiden zu nennen.

„Ohne zu zögern: Die Bibel, die Historien von Herodot und Das Chagrinleder von Balzac.“

Ryszard Kapuscinski im April 2006

„Bücher für die einsame Insel“, ein Atlantik Buch, nun jüngst erschienen im Verlag Hoffmann und Campe, ist zwar selbst kein Exemplar für die Insel, aber eines dieser unterhaltsamen Bücher über Bücher, die Literatur und das Lesen, in denen ich immer wieder gerne schmökere – auch auf der Suche nach geeigneten Literaturtipps. Und wer könnte da ein besserer Ratgeber sein als ein Schriftsteller? Glücklicherweise muffeln die wenigsten so wie Monsieur Obermuffel:

„Ich antworte nie auf Umfragen.“

Michel Houellebecq im Juni 2015

Anders als Houellebecq griffen beispielsweise André Gide, Jorge Louis Borges und Raymond Queneau schon lange vor Armanet das Spiel mit der einsamen Insel auf, waren auf der Suche nach „der idealen Bibliothek“ – die Frage nach „den Büchern, die bleiben“ wird Lesende wohl immer begleiten.

Erfreulicherweise antworten daher andere Schriftsteller bei weitem nicht so rigoros wie Houellebecq. Und so ist dieses Buch, in dem unter anderem auch Margaret Atwood, Paul Auster, Julian Barnes, Günter Grass, Zadie Smith und John Irving zu Wort kommen, auch ein Leitfaden durch die Literatur (es überwiegen in den Nennungen natürlich die Klassiker), macht neugierig auf unbekanntes Terrain, versammelt „Meisterwerke der Weltliteratur, heilige Bücher der großen Religionen und geheime Madeleines“, wie Armanet im Vorwort schreibt.

Sollte tatsächlich einmal der unwahrscheinliche Fall auftreten, dass der Lesestoff ausgeht – die großen zeitgenössischen Schriftsteller machen in diesem Buch neugierig auf Werke, die sie prägten, die ihnen wichtig sind und die man vielleicht selbst nicht auf dem Radar hatte. So gibt es zwar die üblichen Verdächtigen – Proust, Balzac, Dickens, Joyce, die großen Russen, etc., – die mehrfach genannt werden. Aber auch viele – zumindest in Europa – unbekanntere Autoren wie Taha Hussein, Malek Haddad oder Marlene van Niekerk zu entdecken.  

Und im besten Falle können diese Bücher welche für die Insel werden und dann auch leisten, was einer der Schriftsteller von ihnen erhofft: 

„Die drei Bücher, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde, müssten die Welt enthalten, die ich verlasse, die Leere füllen, das Leben nachzeichnen. Sie müssten mich das Treiben der Welt vergessen lassen – zumindest eine andere Welt erschaffen, in der der Einsame so etwas wie der Regisseur des neuen Universums wäre.“ 

Alain Mabanckou im Juni 2015

Verlagsinformationen zum Buch:
http://www.hoffmann-und-campe.de/buch-info/buecher-fuer-die-einsame-insel-buch-8327/

PS: Und welche drei Bücher nehmt ihr mit auf die Insel?

45 comments on “François Armanet: Bücher für die einsame Insel (2017).”

  1. Spontan würde ich sagen:

    „Der Wolkenatlas“ von David Mitchell, „Das Foucaultsche Pendel“ von Umberto Eco und „Lemprière´s Wörterbuch“ von Lawrence Norfolk.

    Das erste, weil es großartig ist und ich es immer wieder lesen könnte. Und die anderen beiden, weil ich grandios an ihnen gescheitert bin und mich seit langem darüber ärgere, nicht noch einen weiteren Versuch unternommen zu haben.

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    1. Das ist auch eine gute Überlegung bzw. Strategie: Bücher mitzunehmen, an denen man scheiterte, die einen aber dennoch nicht loslassen. Da käme der Eco bei mir übrigens auch mit ins Gepäck. Und „Unendlicher Spaß“. Fraglich: „Herr der Ringe“. Das Buch von Norfolk sagt mir leider gar nichts – da muss ich erstmal gucken gehen.

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      1. Ja, genau das wäre mein Ansatz. 🙂

        David Foster Wallace wäre auch ein heißer Kandidat für die Insel, an seinem „Die Entdeckung des Unendlichen“ bin ich als in mathematischer Hinsicht eher mäßig talentierter Mensch ebenfalls gescheitert.

        Und das Buch von Norfolk las sich übrigens großartig – ich habe es nur nicht verstanden… 😉

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    2. Oh der Wolkenatlas – ich habe tatsächlich an Die Knochenuhren gedacht. Hast Du das schon gelesen? Ich fand es noch besser, als den Wolkenatlas, aber auch ganz anders. Mehr Fantasy… muss man halt mögen.

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      1. Ja, das habe ich auch schon gelesen. Auch ein tolles Buch!

        David Mitchell könnte meinetwegen auch das Telefonbuch von Olpe im Sauerland literarisch verarbeiten: Ich würde es lesen! 😉

        Ich warte schon seit geraumer Zeit auf die deutsche Übersetzung von „Slade House“, welches ja inhaltlich irgendwie mit „Die Knochenuhren“ zusammenhängen soll…

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    1. Fitzgerald 🙂 Irgendwie ahnte ich es 🙂 Käme bei mir sicher auch in die engere Wahl. Stoner ist großartig, ich habe hier gerade noch Butchers Crossing, freu mich schon drauf. Aber das Buch über Floßbau – das ist sicher die beste Wahl. Man denke an Tom Hanks.

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      1. Naja, ich bin eben doch nicht nur romantisch, sondern auch pragmatisch veranlagt 😉 Stoner MUSS – Butchers Crossing ist ganz anders, aber lass Dich drauf ein, dann ist es toll. Fitzgerald – geht grad gar nicht ohne. Die neu entdeckten Erzählungen haben eine Qualität, obwohl sie teilweise Rohdiamanten gleich kommen, die ist unglaublich. Musst du lesen.

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      2. Zugegeben, „Stoner“ und „Butcher´s Crossing“ wären auch eine gute Wahl gewesen, beides sind ganz wunderbare Bücher – wenn auch viel zu kurz! 🙂

        Nur an „Augustus“ traue ich mich noch nicht ganz heran…

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      3. Rohdiamanten: In letzter Zeit hatte ich leider wenig Glück mit diesen „Wiederentdeckungen“ von nicht veröffentlichten Texten moderner Klassiker. Mir scheint das manchmal, als wolle man noch den Sog des großen Namens nutzen und bringt manches heraus, was der Autor vielleicht auch ganz bewusst unveröffentlicht gelassen hat. Die Erzählungen von Zelda, der Roman von Harper Lee und jetzt ein von Jack London abgebrochener Thriller, den ich unlängst las – vielleicht machen da die Stories von Fitzgerald eine Ausnahme, aber ich trau mich noch nicht recht dran aus Angst vor einer Enttäuschung.

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      4. Warte mal meine Besprechung ab – aber ich sage Dir, das sind einfach Erzählungen, die niemand drucken wollte damals, weil sie nicht typisch Roaring Twenties waren. Das ist auch gut so. Er schafft es, schwere Themen so leichthändig zu verpacken, dass man tatsächlich die Absurdität des Ganzen sieht. Bei einer Geschichte hatte ich immer den jungen Redford vor meinem geistigen Auge, der die Hauptrolle spielte. Nein, das hier sind eindeutig großartige Erzählungen, eine Weitererntwicklung seiner Meisteschaft, die zu früh für die Leser kam … Leider für ihn. wie gesagt, wäre ich nicht schon so von ihm überzeugt, dann wäre ich jetzt spätestens hin und weg …

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      5. noch was dazu vergessen: Rohdiamanten nur bedingt – in dem Sinn, dass hätte jemand sie veröffentlichen wollen, er vielleicht noch mal drüber gegangen wäre. Aber nötig ist es hier – bin zwar noch nicht durch, aber ich glaube nicht, noch enttäuscht zu werden – nicht. Es ist ein gereifter Fitzgerald. Und die Geschichten sind wohl allesamt jeweils in kurzer Zeit verfasst worden. Was für eine Kunst!

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      6. Oooh, „Augustus“ von John Williams ist großartig! Ein klug aufgebauter Roman aus überwiegend fiktiven Briefen, ganz wunderbar zu lesen! Ich kann ihn nur empfehlen, Geschichtsinteresse natürlich vorausgesetzt. 😉

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      7. Na, gegen einen klugen Aufbau ist nichts einzuwenden, Briefe in Büchern mag ich schon seit dem „Werther“ und Geschichtsinteresse ist bei mir in höchstem Maße vorhanden. Vielleicht sollte ich mich doch mal an das Buch herantrauen… 🙂

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      8. Geschichtsinteresse ist da, irgendwann wird auch der Augustus gelesen – Williams schreibt einfach zu gut. Kennst Du das Yourcenar-Buch? Ich muss es mal wieder hervorkramen, evt. bekommt es eine zweite Chance.

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      9. Ich wusste gar nicht, dass M. Yourcenar auch über Augustus geschrieben hat … Oder meinst Du „Ich zähmte die Wölfin“ (über Hadrian)? Das habe ich vor x Jahren gelesen und fand es ausgezeichnet – ebenso übrigens wie Robert von Ranke-Graves‘ „Ich Claudius, Kaiser und Gott“. 🙂

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      10. Stimmt! Wie peinlich 🙂 Natürlich meinte ich das Buch über Hadrian – warum ich es als Augustus-Roman abgespeichert habe, keine Ahnung ….Da habe ich mich ja fein blamiert. Die Lektüre liegt allerdings einige Zeit zurück (schwache Entschuldigung für meinen fauxpas, ich empfand sie für mich eher mühsam und war, nachdem ich kurz zuvor von ihr „Der Fangschuss“ begeistert gelesen hatte, ziemlich ratlos wegen der Wölfin …vielleicht daher die Verwechslung…

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      11. I wo, solch kleine „Speicherprobleme“ kennt vermutlich jeder. 🙂
        Vielleicht passt es ja mal rein und Du machst einen zweiten Versuch mit der Wölfin. Manchmal findet man mit etwas Abstand einen anderen Zugang zu einem Buch, aber manchmal auch nicht. 😉

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  2. Auf jeden Fall würde ich drei dicke Schwarten mitnehmen, damit ich lange was davon habe! Und ich müsste in etwa wissen, was mich erwartet, also keine unbekannten, die mich womöglich langweilen würden.
    Da käme endlich der neue Paul Auster zum Zuge – denn es wären ja gleich vier Geschichten in einer. Außerdem Harry Mulischs „Entdeckung des Himmels“, das mir schon beim ersten Lesen so gut gefiel. Und ein wunderbares Sachbuch: „Der Strom, der bergauf fließt“ von William Calvin. Geologie, Geschichte, Biologie… das alles in eine Reise durch den Grand Canyon verpackt. Das wollte ich schon immer mal wieder lesen.

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    1. Dicke Schwarten sind auf jeden Fall passend, wobei ich Dir jetzt auch unterstellt hätte, Sachbücher zum Thema „Überleben in der Wildnis“ mitzunehmen 🙂 Den Auster mag ich auch noch lesen und Mulisch wiederlesen – das fand ich traumhaft gut, habe damals aber wahrscheinlich viele der religiösen und philosophischen Aspekte „überlesen“. Dein Sachbuch-Tipp klingt auch sehr spannend – na ja, eine Reise durch den Grand Canyon kann man ja in etwa einer Aussetzung auf einer Insel gleichsetzen …

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    2. Der Auster bietet mehr als vier Geschichten in einer – man kann ihn eben von vorne bis hinten durchlesen oder aber die Stränge einzeln … ich versuche es gerade unterschiedlich zu lesen und er liest sich einfach wirklich gut. LG, Bri

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  3. Ich dachte immer, es zählt nicht so richtig, wenn man Proust mitnimmt, finde diesen „Trick“ aber unbedingt verführerisch und würde auch versuchen, ihn anzuwenden 🙂 Und es müssten auf jeden Fall Schwarten sein, Idylle und so hin oder her, „einsam“ gibt Zeit für Ausuferndes. Also, den Proust, dann „A Dance to the Music of Time“, und vielleicht „Krieg und Frieden“ oder „Anna Karenina“. Und ich hoffe auf jemanden mit einem Boot, der an meiner Insel vorbeischippert…. 😉

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    1. Mit dem Proust antworten auch verdächtig viele Schriftsteller in dem vorliegenden Buch – ich vermute, die Suche nach der verlorenen Zeit ist doch einer jener Romangiganten, den viele noch nicht gelesen haben … Tolstoi wäre freilich auch ein inselfüllendes Programm und dann der gute Dostojewski – die guten Russen hatten einen Hang zur Länge 🙂

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  4. Ich würde auf jeden Fall ein Buch mitnehmen, das ich gut kenne und immer wieder lesen kann. Heute würde ich mich für „Wiedersehen mit Brideshead“ entscheiden.
    Dann unbedingt Anthony Powells „Ein Tanz zur Musik der Zeit (A Dance to the Music of Time)“, da ich erst 4 der 12 Bände gelesen habe, alle lesen „muss“ und sie sich zum Mehrfachlesen anbieten.
    Außerdem den mir wichtigsten ungelesenen Wälzer: Don Quijote.

    Proust bleibt zuhause. Die restlichen 6 Bände lese ich nach meiner Rettung. 🙂

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    1. Das ist ein schöner Zufall: Heute morgen postete ich auf Facebook, dass Brideshead wohl mit auf die Insel käme – ich liebe dieses Buch: https://saetzeundschaetze.com/2015/08/03/wiedersehen-mit-brideshead-irritierend-schon-schon-irritierend/
      An das Großprojekt Powell habe ich mich noch nicht gewagt, das wäre tatsächlich ein schönes Inselprojekt.
      Und den Don Quijote kann ich jedem nur ans Herz legen – unbedingt lesen, auch ohne Insel. Und obwohl es ein Wälzer ist – es liest sich so gut, beim ersten Mal las ich es auch (zu) schnell, beim zweiten Mal mit viel Genuß. An diesem Buch zeigt sich, was ein Klassiker ist – so unverstaubt, so modern auf seine Weise.

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      1. Oh, wie schön! Ich nutze Facebook nicht und bekomme die Posts gar nicht mit. – Ich liebe Brideshead mit jedem Lesen noch ein bisschen mehr. Nur wenige Bücher vermitteln mir so ein wohliges Gefühl.
        Powell ist toll. Ich liebe seine Sprache und die interessanten Charaktere.
        Don Quijote habe ich für dieses Jahr (endlich) fest geplant. Falls die einsame Insel später kommt, suche ich mir was Anderes raus. 😉

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  5. *schnell hinterherpaddelt* – so Bücher sind trocken geblieben und ich habe dabei:
    „Kafka am Strand“ von Haruki Murakami, „Essays & Speeches“ von Susan Sontag und die Erzählungen von Stefan Zweig.

    Krass ist das schwer und die vorwurfsvollen Blicke der anderen Autoren, die ich nicht mitgenommen hab. Hält ja kein Schwein aus 😦 Ich will sofort zurück und noch ein paar nachholen. Pfui ist das eine fiese Frage.

    Verrätst Du mir zum Trost was Ms Atwood mitnehmen würde auf die Insel ? Ihre MaddAddam-Trilogie habe ich heimlich noch unters Shirt geschoben mitgeschmuggelt 😉

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    1. Auch eine schöne Auswahl, trotz des Murakamis 🙂 Margaret Atwood würde übrigens von Pessoa „Das Buch der Unruhe“ mitnehmen, um damit Textmosaike zu bauen – glückliche Enden für glückliche Tage und düsteres für düstere Tage. Den Proust hat sie auch im Auge und dann möchte sie gerne Moby Dick wiederlesen. Außerdem unterläuft sie das Experiment und schmuggelt noch Alice Munro und „The Book of Woodcraft“ mit – mit der Begründung, falls ihr die Vorräte ausgehen und sie wissen muss, wie man ein Stachelschwein grillt.

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  6. Überhaupt wäre ja die Frage auf welcher Insel wir sind. Und wenn wir da alle zusammen sind, wir uns noch einigen, dass nicht jeder einen Herrn Proust mitnimmt, irgendwer noch Wein und Dosenbier bunkert sowie sicherstellt, dass wir eine Schön-Wetter-Insel haben, dann wüsste ich gar nicht, warum wir da wieder weg sollten.

    Frau Atwood weiß wie man Stachelschweine grillt, es ist überhaupt an alles gedacht. Also ich bleibe 😉

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