LITERARISCHE ORTE: Helmut Dietl im Literaturhaus München.

Das Literaturhaus München ehrte Helmut Dietl zu dessen ersten Todestag mit einer Ausstellung: „Der ewige Stenz“ in Wort und Bild.

4 Kommentare

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Vor etwas mehr als einem Jahr ist er verstorben: Helmut Dietl, der ewige Stenz. Der personifizierte „Monaco Franze“. Der das gute Leben liebte, feines Essen, schnelle Autos und die Frauen sowieso. Aber vor allem ein Besessener war, wenn es um seine Lebensleidenschaft ging: Das Filmemachen.
Das Literaturhaus München ehrt Dietl – ohne den die berühmte Schwabinger Boheme wohl eine ziemlich lahme Veranstaltung gewesen wäre – nun mit einer Ausstellung: „Der ewige Stenz“ ist bis zum 26. Februar 2017 zu sehen. Das Interieur der Schau erinnert nicht nur zufällig an „Rossini“, einen der Kinohits des Münchners.
Wer es zur Ausstellung nicht schafft: Bei Kiepenheuer & Witsch erschien vor kurzem die unvollendete Autobiographie, „A bissel was geht immer“, mit einem Nachwort seines engen Freundes Patrick Süsskind, der an etlichen Produktionen Dietls mitgewirkt hatte.
Und vor allem bleiben die grandiosen Serien und Filme, die einfach ein Stück Lebensgefühl wiedergeben und nach wie vor spritzig&witzig sind, auch wenn kein Schw… mehr Kir Royal trinkt. Ob „Münchner Geschichten“, „Monaco Franze“, „Kir Royal“ – alles grandios-genial und beste Unterhaltung.

4 comments on “LITERARISCHE ORTE: Helmut Dietl im Literaturhaus München.”

  1. Ich habe gerade die Autobiographie von Hellmuth Karasek gelesen, im der er auch stellenweise von der Zusammenarbeit mit Dietl erzählt. Das hat mich ermutigt, mich auch mal mit seinem Werk zu beschäftigen. Die Seriem habe ich als Kind gesehen, aber sicher vieles nicht verstanden 😉

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    1. Vor allem die Fernsehserien sind immer wieder schön – zwar schon sehr münchnerisch, aber einfach schön spritzig-bissig. Wie ist die Karasek-Autobiographie? Ich mochte ihn nie so, aber das wäre wohl doch ganz interessant, wenn man sich mit Literatur beschäftigt – oder sind es eher eitle Plaudereien?

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      1. Sie ist schon etwas selbstverliebt, vor allem in den späteren Kapiteln, ich fand sie auch weniger gut zu lesen als etwa die von Reich-Ranicki, aber trotzdem ganz interessant und amüsant. Gefallen haben mir vor allem die ersten Kapitel über seine Kindheit und Jugend und die Flucht.

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