Hannah Höch: Revolutionärin der Kunst

Hannah Höch (1889-1978): Entartet, 1969 Collage, 34,3 cm x 40,6 cm © Berliner Sparkasse © VG Bild-Kunst, Bonn 2015
Hannah Höch (1889-1978): Entartet, 1969 Collage, 34,3 cm x 40,6 cm © Berliner Sparkasse © VG Bild-Kunst, Bonn 2015

Warum sollte es in der Kunst und im Kreativen anders gewesen sein als in anderen Berufen? Lange blieb Frauen auch hier der Zugang verwehrt, wurden ihnen Steine in den Weg gelegt. Einige Pionierinnen trotzten den gesellschaftlichen Verhältnissen und wurden bildende Künstlerinnen – doch Anerkennung und Würdigung blieben ihnen oftmals verwehrt. Bis in das vergangene Jahrhundert hinein – selbst bei kreativen Strömungen, die sich gegen das Bestehende, gegen das Establishment wandten. So geschehen im Bauhaus der Weimarer Zeit: Frauen wurden zunächst in die „Webstuhklasse“ verbannt.  Und auch DADA musste 100 Jahre alt werden, damit der Einfluss der Frauen auf diese Bewegung, ihr Anteil daran noch mehr in den Blick der Öffentlichkeit geriet. Sophie Taueber-Arp, Emmy Hennings, Suzanne Duchamps und wie sie alle hießen: Ihr Werk blieb lange im Schatten der Männer. So revolutionär die Männer in der Kunst waren, so konservativ-chauvinistisch blieben sie es zum überwiegenden Teil im Leben: Nur wenige hatten wie Hugo Ball die Größe, den Erfolg ihrer Frauen, deren Kreativität und Schaffenslust auch öffentlich anzuerkennen.

Zwei Buchtipps zu diesem Thema:
„Bauhaus-Frauen“ von Ulrike Müller, Insel Verlag, 2014
„Die Dada. Wie Frauen Dada prägten“, Ina Boesch, Scheidegger & Spiess Verlag, 2015

2016_Mannheim (4)Einer „Revolutionärin der Kunst“ widmet nun die Kunsthalle Mannheim eine eigene Ausstellung: Hannah Höch (1889 bis 1978). Vielleicht heute die bekannteste weibliche DADA-Künstlerin. Aber auch sie wurde lange nicht als eigenständige Kunstschaffende gesehen. Die Frau als gefürchtete Konkurrenz, selbst wenn sie die „große Liebe“ war. Sie musste „klein“ gehalten werden, ihr Anteil metaphorisch verstümmelt:

Wiederholt beklagte sich Hannah Höch darüber, dass  Raoul Hausmann ihren Namen entstellte, etwa indem er den Endbuchstaben h in Hannah tilgte oder indem er 1919 »in der Anzeige für den dadaistischen Handatlas Dadaco, in dem sie ausnahmsweise einen ihrer abstrakten Holzschnitte abbilden durfte«, ihr Werk mit der Signatur M. Höch versah. »›H. wieder mal verstümmelt‹, schrieb sie zornig daneben.«

(Quelle: Jochen Hörisch im Buch zur Mannheimer Ausstellung).

 Hannah Höch (1889-1978): Das ewig Weibliche II, 1967 Collage, 51 x 26,8 cm Privatsammlung Wuppertal © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Hannah Höch (1889-1978): Das ewig Weibliche II, 1967 Collage, 51 x 26,8 cm Privatsammlung Wuppertal © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Welchen Preis HH wohl dafür bezahlte, dass sie mit dem gehen wollte, den sie liebte? Sieben Jahre war sie mit dem „Dadasophen“ Raoul Hausmann zusammen, gehörte von Beginn an als einzige Frau zur Dada-Bewegung, doch Jahre später äußerte Hausmann lapidar: „Sie hat nie zum Club gehört.“
Dabei war er es wohl, der sich jede Freiheit nehmen wollte – und dann verletzt hinterhertrat. Als die beiden sich kennenlernten, war Hausmann bereits verheiratet, wollte sich jedoch weder von Ehefrau noch von der Geliebten trennen, Höch wurde zweimal schwanger, der Verlust des/der Kinde(s)r oder Abtreibungen folgten, zum „guten“ Schluss verließ sie dennoch – wegen einer anderen Frau. Ihre darauffolgende Liebe zu der holländischen Schriftstellerin Til Brugman wurde von anderen Künstlern zum Teil kritisch, wenn nicht gar hämisch kommentiert.

Und dennoch: Schon wie sich Hannah Höch in jungen Jahren aus den Fesseln ihres Elternhauses in Gotha befreite und an der Kunstgewerbeschule Berlin einschrieb, so ging sie auch privat und künstlerisch ihren eigenen Weg. Auch im hohen Alter nannte sie sich noch eine „DADA“istin – was heißen soll: Sie ließ sich in keine künstlerischen Grenzen zwängen, blieb experimentiert- und spielfreudig. Sie war mit der Begabung ausgestattet, neugierig zu bleiben, offen zu sein für neue Strömungen und Eindrücke. Und letzten Endes: Künstlerisch wie persönlich blieb sie authentisch, ließ sich ihr „h“ nicht nehmen.

Hannah Höch (1889-1978): Kleine Sonne, 1969 Collage, 16,3 cm x 24,2 cm © Berliner Sparkasse © VG Bild-Kunst, Bonn 2015
Hannah Höch (1889-1978): Kleine Sonne, 1969 Collage, 16,3 cm x 24,2 cm © Berliner Sparkasse © VG Bild-Kunst, Bonn 2015

Die Mannheimer Ausstellung, die sich auf die Arbeiten von Hannah Höch aus der Nachkriegszeit konzentriert, zeigt die ganze Bandbreite der Künstlerin.

Eine innere Entwicklung wird an der Ausstellungskonzeption sichtbar: Die spitze Ironie, die in den frühen Fotocollagen der Weimarer Republik auch politische Dimensionen hat, weicht einer dunklen Melancholie während des Nazi-Regimes. Schön ist es dann zu sehen, wie der Lebensmut, aber auch diese feine ironische Ader wiederkehren, wie eine gewisse Altersmilde in das Werk einzieht. Die Bilder treffen in der Gesamtheit eine Aussage: Ihre Schöpferin war eine beeindruckende, bewundernswürdige Frau. Und eine Künstlerin, die nicht nur als „Erfinderin“ der Fotocollage gelten darf, sondern in ihrem langen Leben wichtige Kunstströmungen beeinflusste: DADA, Fluxus, auch Pop-Art.

 Hannah Höch (1889-1978): Roma, 1925 Öl auf Leinwand, 90 x 106 cm © Berlinische Galerie - Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Hannah Höch (1889-1978): Roma, 1925 Öl auf Leinwand, 90 x 106 cm © Berlinische Galerie – Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Die Ausstellung zeigt anhand von Themen, die Hannah Höch bewegten, die Lebendigkeit ihres Geistes, ihre vielfältigen Interessen:

„Impression. Stadt“ – das Leben in den großen Städten, ein Thema, das im Expressionismus verhaftet ist
„Wenn die Düfte blühen“ – ihr „Paradiesgärtlein“ schuf sich Hannah Höch in ihrem späteren Berliner Haus, zugleich aber ist das Pendant auch die „Horrorvegetation“
„Weltbrand“ – hier werden die Terrorjahre des Naziregimes thematisiert, als auch die Kunst von Hannah Höch als „entartet“ gilt. 1936 kann sie ein letztes Mal ausstellen (in Mannheim), dann beginnen Jahre der Not und inneren Emigration, nur der Garten sichert das Überleben.
„Loch im Himmel“ – auch Hannah Höch blieb von der Faszination Raumfahrt nicht unberührt. In einem Gedicht schrieb sie: „Der Mensch stiess ins All hinein, durchlöcherte seinen Erdmantel“.
„Ich bin ein armes Tier“ – die Melancholie als kreative Triebkraft.
Dazu aus dem Ausstellungskatalog:

„Bereits in seiner Lehre von den Temperamenten hat der antike Philosoph Aristoteles den vierten Grund typus des Menschen, die Melancholie, als polaren Doppelwert von passiver Trauer und intensiv gesteigerter Schöpferkraft definiert. Seitdem gilt die kreative Melancholie als eine der treibenden Kräfte der Kulturgeschichte. Hannah Höch kannte die dunklen Stimmungen, jene innere Traurigkeit und Schwermut, aber auch die Macht der Kreativität, wie sie nur aus Rückzug und Selbstbesinnung erwachsen konnte. So entstand 1925 als Sinnbild jenes Temperaments und Gleichnis für den modernen Menschen ihr Melancholiker: wach, skeptisch und voll abgrundtiefer Trauer .“

„Schöner Erdgeist“ – dieses Kapitel widmet sich „der hohen Kunst der Ironie“, die Hannah Höch bereits mit ihren ersten Collagen, Kommentare zur Weimarer Republik, perfekt ausübte
„Das ewig Weibliche“ – Hannah Höch in einem Interview 1975:
„Mich hat auch nicht so sehr die emanzipierte Frau interessiert, sondern mehr die leistungsfähige Frau, und die habe ich immer irgendwie  präsentieren und festhalten wollen, weil ich die Werte suche  und mein ganzes Leben lang gesucht habe. Und dazu gehört die Leistung auf jedem Gebiet. Eine Leistung, ob nun als Schauspielerin oder Tänzerin oder als Malerin, das würde ich  ganz gleich werten.“
„Schwebende Formen“ – Hannah Höch wollte sich nicht auf einen Stil, eine Form festlegen. Sie wählte ihre Bildsprache je nach Anliegen und inhaltlicher Intention, trat für die Gleichberechtigung von Kunsthandwerk und freier Kunst ein, integrierte beispielsweise in ihre Fotocollagen auch Textilarbeiten. Das letzte Kapitel der Ausstellung ist daher auch dieser Grenzgängerin, Grenzüberschreiterin in der Kunst gewidmet.

 Hannah Höch (1889-1978): Symbolische Landschaft III, 1930 Öl auf Leinwand, 70,5 x 83,5 cm © Dr. Peter Heindlmeyer, Berlin © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Hannah Höch (1889-1978): Symbolische Landschaft III, 1930 Öl auf Leinwand, 70,5 x 83,5 cm © Dr. Peter Heindlmeyer, Berlin © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Dieser unbedingte Wille zur künstlerischen Freiheit, die Kraft, aber auch der feine Witz, der Hannah Höch innewohnte – durch die kluge Anordnung wird die Ausstellung „Hannah Höch. Revolutionärin der Kunst“ zum Gesamtportrait einer beeindruckenden Frau. Sie ist noch bis zum 14. August in der Kunsthalle Mannheim zu sehen.

Sehr empfehlen möchte ich auch das Buch zur Ausstellung: Herausgeberin ist Ulrike Lorenz, konzipiert haben es die Ausstellungskuratorinnen Inge Herold und Karoline Hille (hier der Link zum Katalog bei der Kunsthalle). Tatsächlich ist der Katalog mehr als ein Begleit- und Dokumentationsbuch zur Ausstellung, sondern tatsächlich ein „Meilenstein“ in der Literatur über Hannah Höch.

Ein schönes Portrait von Hannah Höch erschien in der „Emma“: „Nonsens als Waffe“.

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Das Literaturblog Sätze&Schätze gibt es seit 2013. Gegründet aus dem Impuls heraus, über Literatur und Bücher zu schreiben und mit anderen zu diskutieren.

31 thoughts on “Hannah Höch: Revolutionärin der Kunst

  1. Guten Morgen, liebe Birgt,
    ein ausgesprochen gelungenes Portrait von Hannah Höch!

    Ist es o.k., wenn ich hier einen Link zu einem Beitrag zeige, der Hannah Höchs Garten zeigt? Wie ich dir berichtete, lebte ich einige Zeit in derselben Straße wie Hannah Höch.
    https://susannehaun.com/2013/08/20/im-garten-der-hannah-hoch-bericht-und-zeichnungen-von-susanne-haun/
    Hier sieht man Haus und Umgeben im Winter.
    https://susannehaun.com/2013/08/20/im-garten-der-hannah-hoch-bericht-und-zeichnungen-von-susanne-haun/

    Ich finde es auch eine Schande, wie sie von Hausmann behandelt wurde, gut dass sie nach 6 Jahren den Absprung geschafft hat.

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag Morgen von Susanne

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    1. Liebe Susanne,
      das ist mehr als okay – ich konnte ja in meinem Beitrag gar nicht alles unterbringen, was mir in der Ausstellung auffiel. Und eines davon war ihre enge Verbindung zu ihrem Garten und Pflanzen. Wenn ich irgendwann wieder nach Berlin komme, will ich da unbedingt hin … Es grüßt aus dem kalten und nassen Augsburg – wenigstens sind wir nicht so schlimm betroffen wie Niederbayern – aber es ist echt ekliges Wetter hier und ich wünschte mich in einen sonnige Garten 🙂 Jedenfalls: Es grüßt Birgit

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    2. Liebe Susanne, bei mir öffnet sich jedes Mal der selbe Artikel?!
      Trotzdem danke und ja, in diesen Garten möchte ich auch immer noch … aber das geht ja leider nur nach Terminvereinbarung, daran ist es beim letzten Mal gescheitetrt. Wie schön, dass du eine Weile in der Nähe leben konntest!
      herzliche Grüße
      Ulli

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  2. „Die Frau als gefürchtete Konkurrenz, selbst wenn sie die ‚große Liebe‘ war. Sie musste ‚klein‘ gehalten werden,“ – auf diese Einstellung stößt man leider immer wieder. Nicht nur in der Kunst, und nicht nur in der Vergangenheit.- Danke für den tollen Beitag!

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    1. Gerne, liebe Ingrid. Mich hat diese Persönlichkeit sehr beeindruckt – in der Ausstellung waren auch einige wenige Filmausschnitte mit ihr zu sehen: Trotz alledem im Alter eine ganz feine, würdevolle und witzige Dame, ohne Bitterkeit, vielmehr immer noch auch mit Respekt für die Leistungen der Kunstleute, die es ihr als Frau nicht so leicht machten…

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  3. Warum nur sind selbst sehr begabte Männer oft so konkurrenzig-klein? Schön, dass du immer mal wieder eine Künstlerin in das ihr gebührende Licht rückst, liebe Birgit! Die Collagen aus den 60ern zu betrachten ist herrlich: wie ausgeschnitten und aufgeklebt. Wer weiß, am Ende sind sie das sogar? Ich mag die „Ehrlichkeit“, die in der offensichtlichen Schnipselei liegt. (Und Fotos, die nicht zu Tode bearbeitet sind.) Danke für das tolle Porträt und herzliche Grüße aus dem hochsommerlichen Norden!

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    1. Vielleicht, weil viele künstlerische Seelen auch ein wenig narzisstisch sind? Aber, um der Gerechtigkeit willen: Ich überlege mir oft, ob wir Frauen, hätten wir hier jahrhundertelanges Matriarchat, nicht ebenso an unseren Privilegien kleben würden und versuchen würden, „die Männer“ klein zu halten? A propos kleben: Das sind tatsächlich geklebte Collagen. Leider kann ich Dir kein Original zeigen – da fehlt mir leider das Kleingeld! So, und jetzt Grüße in den Norden. Jetzt ist ja wohl klar, wer uns die Sonne vom sonst so weiß-blauen Himmel geklaut hat. Ich bitte um baldigste Rückgabe 🙂

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  4. Ein schönes Proträt! Ich liebe H.H. vor allem wegen ihrer Collagen. Unglaublicherweise war ich noch immer nicht in ihrem Garten, obwohl ich in Berlin lebe. Es gibt hier einfach zuviel zu sehen.
    Ich würde gerne an ein Buch von Hildegard Krechel erinnern, die ich als Lyrikerin sehr mag und die den schönen Band „Stark und leise“ mit Frauenporträts u.a. über Hannah Höch veröffentlicht hat:
    https://literaturleuchtet.wordpress.com/2015/07/06/ursula-krechel-stark-und-leise/

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    1. Liebe Marina, die Besprechung bei Dir hat mich seinerzeit schon interessiert, das steht noch auf meiner Wunschliste, zumal ich Ursula Krechel sowohl durch ihre Romane als ihre Lyrik schätze. Und das Thema der Pionierinnen (offenbar habe ich den Ausdruck unbewußt übernommen) müssen wir Frauen (gerne auch die Männer) immer wieder auf die Themenliste setzen…

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  5. Liebe Birgit, ich muss nach mannheim! Hannah Höch ist eine meiner Inspirationsquellen. Wie habe ich mich vor zwei Jahren noch in Berlin geärgert, als ich in einem wirklich renommiertem Buchladen für Kunst und KünstlerInnen kein einziges Buch von ihr fand, nur zwei „über“ sie … wir sind, so will es mir scheinen, noch nicht sehr viel weiter gekommen in dem Gerangel der Künstler und Künstlerinnen, umso mehr freut mich, dass nun eine Einzelausstellung von ihr zu sehen ist. Ich werde bestimmt berichten, sobald ich dort war. Danke für diesen wundervollen Tipp und Bericht.
    Herzliche Grüße
    Ulli

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    1. Dann auf nach Mannheim – das ist vermutlich ja nicht so weit weg von Dir, oder? Jedenfalls wird es Dir sicher auch Freude machen, Dich am Ende der Ausstellung an einer großen DADA-Collage zu beteiligen, an der die Besucher mitwirken können – also ein DADA-Werk, das fortgeschrieben wird 🙂 Liebe Grüße, Birgit

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      1. es wird ja immer besser 🙂 ich schau jetzt mal noch mehr- nochmals danke Birgit!
        Und stimmt, nach Mannheim kann ich gut mit der Bahn fahren, bin ja länger krankgeschrieben …

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    1. Ich kanns nur empfehlen … gefiel mir sehr. Allerdings ist die Kunsthalle derzeit in ihren ständigen Sachen sehr reduziert – in Mannheim wird ein neues Museum gebaut, außer Höch und einigen wenigen Bildern aus der ständigen Sammlung ist da derzeit leider nicht viel zu sehen. Die im zweiten Stock sind jedoch auch sehr eindrucksvoll: Beispielsweise Portraits von Max Hermann-Neiße und dem rasenden Reporter Kisch.

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  6. Vielen Dank auch von mir für dieses treffliche Porträt von Hanna Höch. Seit ich ebenfalls das Glück hatte, an den „Tagen des offenen Denkmals“ ihren Garten und ihr Haus zu beschauen, geht sie mir noch ein Stück weit näher. Ich dachte bei der Besichtigung an das andere große Künstlerhaus in Berlin, die Liebermann-Villa am Wannsee, und was für Unterschiede das doch sind …

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    1. Ach schade, dass Berlin doch ein wenig weg ist von hier (Augsburg). Die Liebermann-Villa ist wohl, wie es der Name andeutet, sehr viel großbürgerlicher und zeugt von Wohlstand? Allerdings fand ich anhand der Filmbeispiele: Dieser Garten, das kleine Häuschen, irgendwie passte das zu ihr, war organisch.

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  7. Ich war heute in der Berlinischen Galerie, in der Hannah Höch ja auch zu Hause ist. Ich habe zwar nur Postkarten ihrer Werke gesehen, dachte aber, dass ich mich mit ihr noch einmal beschäftigen möchte – so schnell kann das gehen! Danke für die Lesehinweise. Und noch eine Frage, was hat das mit der Angabe der Lesezeit auf sich?

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    1. Da siehst Du: Sie wünschen – wir spielen. Das mit der Lesezeit ist eine Spielerei des Designs – das wird wohl anhand der Länge der Texte berechnet. Mich nervt das eher, habe aber noch nicht die Zeit gehabt, rauszufinden, wo man das ändert.

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  8. Lebensläufe haben es in sich, irgendwie damals wie heute (auch wenn wir Frauen es heute natürlich vergleichsweise viel viel besser haben) Ich freue mich schon, wenn N. morgen hier bei dir lesen kann, es wird sie sehr interessieren.
    Ganz liebe Grüße von B. zu B.

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    1. oh ja, vielleicht hat sie ja Lust, sich noch mehr mit Hannah Höch, aber auch den Bauhausfrauen zu beschäftigen, da gibt es einiges …! Danke für deine vielen Kommentare, ich bin jetzt ein wenig schreibfaul und müde, aber ich hab alles gelesen …und jetzt schaue ich vielleicht auch mal Fußball am späten Sonntag nachmittag 🙂 Ohne Austern 🙂

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