BUMMELEIEN: Weimarer Wandwanderungen.

Ein „Who`s Who“ an Häuserwänden: In Weimar findet sich an jeder zweiten Ecke eine Gedenktafel – mit besonderer literarischer Promidichte.

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Wer da nicht schon alles da war. Ein „Who`s Who“ an Häuserwänden. In Weimar findet sich an jeder zweiten Ecke eine Gedenktafel – zu Zeiten der „Weimarer Klassik“ war das Prominentengucken vielleicht ein Sport wie heutzutage in Beverly Hills. Schön, dass man aber nicht nur an Dichter&Denker dabei dachte, sondern auch an das leibliche Wohl – und so auch die erste Bäckermeisterin gebührend würdigt.

Für die ganz, ganz Prominenten gibt es zudem nicht nur gewöhnliche Tafeln – da muss es denn schon eine Skulptur sein:

Von der Hoch- zur Gegenkultur: Weimarer Wandmalereien.
Und ein Projekt der Weimarer Mal- und Zeichenschule: Weimarer Kulturgeschichte auf Verteilerkästen.

Ich schreibe es an jede Wand: Wer ist der beste Dichter im ganzen Land?
Auch da Goethe mal wieder omnipräsent. Ob Octavio Paz je in Weimar war? Ich weiß es nicht. Bei Laotse dagegen bin ich mir ziemlich sicher …

Und nun ist es an der Zeit, endlich einen – den – ganz besonderen Weimaraner zu würdigen:

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13 comments on “BUMMELEIEN: Weimarer Wandwanderungen.”

  1. Manchmal ist’s gut, bis zum Ende durchzuhalten, was bei der Fülle an Bildern nicht schwierig war, doch mein persönlicher Höhepunkt am Schluss als
    Krönung eines runden Beitrags. Danke für’s Mitnehmen.

    Freundlichst
    Ihr Herr Hund

  2. Danke, Birgit, ein Beitrag nach meinen Herzen!
    Ich mag besonders Hebbels Spruch „Jedenfalls ist es besser, ein eckiges etwas zu sein als ein rundes nichts.“
    Wir machen jetzt eine Landpartie in den Norden Berlins nach Rheinsberg.
    LG von Susanne

  3. Liebe Birgit, da gibt es ja immer neue Dinge zu entdecken, wenn man nur mit offenen Augen durch die Stadt geht – ich bin begeistert, was Weimar alles zu zeigen hat. Das ist ja ungeahnt! Das Projekt der Mal-und Kunstschule ist ebenfalls bunt und vielseitig und nicht zu verachten – und auch keineswegs verklemmt 🙂

    Ganz liebe Sonntagsgrüße von
    den Wederwills

  4. Nur zur Richtigstellung – nicht, dass die Weimarer Malschule in Verruf gerät 🙂 : Dass Wandgemälde „Ein Gedicht“ ist natürlich nicht von denen … das hat ein Unbekannter verewigt …

    Ich wünsch euch was!
    Birgit

  5. nutze deinen Artikel gerade als mein Weimar Guidebook – danke schön. Ganz liebe Grüße und jetzt düse ich mal Richtung Digital Bauhaus und hoffe auf Cyberborgs und so 😉

  6. Ich habe diesen Beitrag schon bei seiner Veröffentlichung mit Interesse gelesen. Jetzt, da ich selbst in Weimar war, berührt er mich umso mehr, denn es ist eine schöne Erinnerung an ein paar wunderbare Tage…:) Ich habe beschlossen, wieder dorthin zu fahren, denn die Zeit reichte leider nicht, um alles zu entdecken.

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