All you need ist love …

31 Kommentare

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Schnapp
„Eure Kinder sind nicht eure Kinder. Es sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.“ Das Zitat von Kahlil Gibran ist dem unten erwähnten Bildband entnommen. Bild: Rose Böttcher

.. und deshalb tun mir so wunderschöne Liebeserklärungen an meinen Blog in Buchform auch besonders gut. Einer liebevollen Fanpost war dieser Bildband beigelegt: „LIEBE – Augenblicke der Menschlichkeit“. Begleitet von den Worten, auf meinem Blog sei Liebe spürbar – Liebe zu Menschen, Liebe zum Buch, Liebe für das, was ich hier so tue.
Solche Post, solche Gesten, solcher Austausch, der über den Blog entsteht: Das sind Momente, die das Leben bereichern. Und schön machen.

Von solchen Momenten sprechen auch die Aufnahmen, die in diesem Bildband abgebildet sind: Von alter Liebe, junger Liebe, every kind of love … Liebe zwischen Kindern und Eltern, Freunden, Paaren.
Natürlich erzählen die Bilder nicht von enttäuschter Liebe, Liebe, die im Zorn um sich schlägt, wütender, unerfüllter, einseitiger Liebe. Das wäre mal ein anderes Projekt. Muss aber auch nicht sein. Denn das Leben ist in diesen Tagen schon schwer genug, wir leben in finsteren Zeiten. Und deshalb: Vergessen wir Angst, Hass und Furcht (die lassen wir „dem Volk“). Die Liebe siegt! Lebt, Leute! Liebt, Leute! AMORE!

„Liebe auf den ersten Blick ist einfach zu begreifen. Aber wenn zwei Menschen sich jahrelang angeschaut haben, dann wird sie ein Wunder.“ Sam Levenson.

Mein Lieblingsbild – daraus spricht einfach der unheilbar romantische Teil meiner Seele – stammt von dem kanadischen Fotografen Ricardo Ordóñez. Es zeigt das Ehepaar Henri und Violet Mayoux an ihrem 60. Hochzeitstag. „Liebe, Respekt und sechs Jahrzehnte gemeinsamen Lebens“ verbindet das Paar. „Bevor sie den Kuchen anschneiden, lächeln sich die beiden verschmitzt an.“

So, und das war der leicht angekitschte Beitrag des Jahres, der auch seinen Raum braucht…

31 comments on “All you need ist love …”

  1. Liebe Birgit, da werden Erinnerungen in mir wach …(ein wunderschönes Photo von Rose Böttcher!) Genauso habe ich alle meine (drei ) Kinder getragen. Heute sind sie 23, 20, und 11 Jahre alt.
    Danke für Deinen Beitrag! Was wären wir ohne die Liebe !
    Liebe Grüße, Petra

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    1. Das Bild ist auch bezaubernd – wie zufrieden der Kleine schaut! Und der ist heute auch schon ein Stück älter. Tja, und ohne Liebe sind wir be… dran. Wie schlimm muss das für die Menschen sein, die sich nicht mal selbst lieben können. Dagmar hat dazu neulich ein ganz tolles, witzig formuliertes Rezept für die Liebe weitergegeben. Schaust Du hier: https://tomorrowdefinitely.wordpress.com/2016/02/16/delayed-valentines-story/

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    1. Ich empfinde es schon grundsätzlich schwieriger über „Liebe“ und „Freude schöner Götterfunken“ zu schreiben als beispielsweise eine Buchrezension über ein Buch in Moll … ja eben, die Angst vor dem Kitschverdacht.
      Und dazu kommt: Anfangs war der Blog ja ein reiner „Buchrezensionsblog“ – immer mehr verliere ich aber die Lust daran, sondern habe Lust, neue Formen auszuprobieren. Neulich – im Zuge der ewigen Debatte Feuilleton vs. Literaturblogs – habe ich erfahren, dass sogar unterschieden wird in „Literaturblogs“ (also diese mit seriösem Anspruch) und in „Buchblogs“ – das sollen angeblich jene mit den rosa Herzchen und Blumen und Kaffeetassen sein. Ehrlich? Mir ist das mittlerweile so wurst. Es ist mein Hobby, mein Blog und wenn ich mal Bock auf Herzchen und Blümchen habe, dann mache ich das auch. Was ich damit sagen will: Ich hab mich von dem Anspruch befreit, eine ernstzunehmende Literaturbloggerin sein zu wollen – und ist der Ruf erst ruiniert, dann lebt es sich ganz ungeniert 🙂 Vielleicht kommen mehr generierte Geschichten, vielleicht einfach auch mal Notizen, dazwischen wieder mal eine Rezension – ich werde sehen, was sich entwickelt…

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      1. Liebe Birgit, ich möchte dich ganz herzlich beglückwünschen zu dem Entschluss, den „sicheren Hafen“ des Buch- oder Literaturbloggens zu verlassen! Gerade Blogs eignen sich auf Grund ihrer Struktur so wunderbar zum Experiment, finde ich! Und es ist so viel nebeneinander möglich … Bin jedenfalls sehr gespannt, wie es bei dir weitergeht … Beste Grüße!

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      2. Da hast Du Recht – Blogs als Spielwiese, als Experimentierfeld. Da ist die reine Rezensierei sehr einschränkend. Ich bin selbst gespannt, wie es bei mir weitergeht 🙂 Wahrscheinlich aber doch erst mal mit einer Buchbesprechung, wenn Deine Karten nichts freisetzen 🙂

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      3. Ich finde als Frage auch hilfreich: Was interessiert mich, das auch für andere interessant sein könnte? Du weißt schon, die „Was habe ich im Kühlschrank“-Geschichte … (Oh je, dabei fällt mir ein, dass ich darüber wirklich schon ewig mal bloggen wollte – oder du vielleicht?) Aber jetzt muss ich erst mal los, passenderweise zum Abschlussessen des Ideenlotsen-Programms – bei denen ich den Kühlschrank ja erst kennengelernt habe 😉

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      4. Liebe Jutta,
        hm, wir könnten das als Pro und Contra gestalten. Dass die Frage wichtig ist, unbenommen – aber für mich prägt sie das berufliche Schreiben. Bei meinen Pressetexten müsste ich ja darauf achten: Sind sie verständlich? ist das Thema interessant? interessiert es Journalisten so sehr, dass sie es aufgreifen? Und daher sträubt sich bei mir auf dem Blog leise etwas gegen diese Frage – es ist mein Ego-Trip hier, wenn ich Beiträge mache, dann denke ich zunächst nicht an eventuelles Publikum. Und will das auch, glaube ich nicht. Nur diesbezüglich: Ich denke natürlich daran, dass das öffentliches Schreiben ist und daher mit einer gewissen Verantwortung verbunden – dass ich, zu dem, was ich schreibe stehen kann, Grenzen des Sagbaren beachte, auch entsprechend mit ethischen Fragen umgehe. Aber ob meine Texte für jemanden interessant sind oder nicht – die Frage stelle ich mir eigentlich nie … glaube ich.

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      5. Liebe Birgit, Pro und Contra fände ich super – aber ich fürchte bei näherer Betrachtung sind wir gar nicht unterschiedlicher Meinung. Ich finde auch, das wichtigste ist, „Seins zu finden“. Das, was einem Freude bereitet, eine umtreibt usw. Deswegen habe ich die Frage ja auch so formuliert: Was interessiert mich, was AUCH andere interessieren könnte.
        Und dann unterscheiden sich Blogs natürlich in mancherlei Hinsicht: Ob sie ausschließlich privates Vergnügen oder (wie bei mir) eben auch einen beruflichen Hintergrund haben und auch BloggerInnen unterscheiden sich in dem Punkt ja, wie wichtig oder unwichtig Resonanz für sie ist. Du bist da ja, sagen wir mal, in einer vergleichsweise komfortablen Situation … Also, wenn dich jetzt noch Widerspruch juckt, dann machen wir was draus, ja?!

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      6. Liebe Jutta,
        das auch habe ich schon gelesen 🙂 Und ich weiß, das klingt jetzt vermessen – aber ehrlich, ich denke nicht mal an das auch … (oder auch nicht an: oh, du machst Zuviel, jeden Tag, das überfordert usw usf). Das ist natürlich leicht, wenn das reines Privatvergnügen ist. Und meine komfortable Situation 🙂 zeigt einfach nur, dass ich eine absolut schillernde, anziehungskräftige, faszinierende Persönlichkeit bin, der alle gerne folgen. Okay. Ich leg meinen Gröwa-Keks schnell wieder auf die Seite. Ein allgemeingültiges Rezept gibt es sicher nicht – und es muss auch nicht unbedingt an der Qualität der Beiträge liegen, wenn wenig Resonanz kommt. Die komfortable Situation setzt sich ja aus vielen Teilen zusammen: Frequenz (ich bin ja häufig hier unterwegs), Austausch mit anderen Blogs, Offenheit, usw. Dann denke ich, ist es wichtig, dass man Kommentare auch beantwortet – wenn ich irgendwo immer nur kommentiere und keine Antwort erhalte, verliere ich auf solchen Blogs auch die Lust am Austausch, unabhängig von der Art der Beiträge. Also, viele Puzzleteile … doch bevor ich etwas poste, habe ich eigentlich noch nie bewußt überlegt, ob das jemanden (außer mir) interessiert – ich habe ja auch nicht mal einen Plan, was ich die nächsten Tage oder Wochen veröffentlichen will, sondern das kommt halt so – ist halt ein Glück für mich, dass meine Sponti-Ideen auf Interesse stoßen.

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      7. Vielleicht könnte ich da doch mal zumindest so einen der kleinen „Notiz …“-Beiträge zu machen, von denen ich immer träume 😉 Ich überlege auch nicht bewusst: Oh, könnte das oder das vielleicht jemanden interessieren? Ich gehe einfach davon aus, dass die Sachen, die mich interessieren schon auch ein paar andere interessieren werden. Aber ich denke, wir haben unterschiedliche Situationen vor Augen: Du deine (ist auch vollkommen okay) und ich diejenige von Menschen, die irgendwas „Kreatives“ machen und über einen Blog nachdenken und dann jemanden wie mich nach meinen Erfahrungen fragen – kam zuletzt öfter mal vor, seit bei mir so die Post abgeht ,-)))

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      8. Siehst Du, da bin ich in der komfortablen Situation, dass mich keiner nach meinen Erfahrungen frägt 🙂 Außer Du kommst und regst hier Notizzetteleien an 🙂 So, muss langsam weiter – heute bekommt Silke Scheuermann den Brechtpreis … und das gucke ich mir doch glatt mal an Schönen Abend Dir!

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      9. Hallo Birgit,
        ich freue mich einfach, dass du wieder häufiger zu lesen bist. Die Unterscheidung in Literatur- versus Buchblogger fand ich auch putzig. Alles piepegal. Mach das, wofür du Lust, Laune und Zeit hast. Vermutlich folgte ich dir auch dann, wenn du das Telefonbuch besprichst 🙂 Ach, und das Foto: ganz wunderbar. LG, Anna

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      10. Liebe Anna,
        und ich freue mich über Deine netten Zeilen. Ach ja, die ganze Diskussion fand ich wieder putzig – das nimmt kein Ende. Aber eben: Piepegal. Das mit dem Telefonbuch hat doch schon mal einer gemacht, oder? Und köstlich war das Video mit Karasek beim Besprechen des Ikea-Katalogs… aber mich reizen einfach auch mal neue Formen des Schreibens . Du hast ja mit Deinem Beitrag gestern auch mal was ähnliches gemacht, den fand ich sehr schön! Zum Foto: Wären doch das passende Schuhwerk zu Deinem derzeitigen Outfit – jedenfalls hoffe ich, es geht Dir schon wieder etwas besser. LG Birgit

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  2. Hallo Birgit,
    jetzt machst du mich neugierig, Karasek und der Ikea-Katalog, kenne ich noch nicht. Werde gleich mal stöbern. Klingt nach gutem Sofa-Zeitvertreib. Bin sehr gespannt, wo dich der Schreibwind noch hinweht. Mir geht es da eher andersherum: Das Korsett der Rezensionen sorgt einfach dafür, dass anderes (Gedichte, Alltagsbeobachtungen, Geschichten-Generatoren, Kunst etc.) „draußen bleiben“ muss. Ich würde mich sonst verzetteln. Bei mir sitzt eher die Frage im Hintergrund: Will ich immer wieder diese Zeit investieren – auch angesichts der Bücher, die ich ja auch noch lesen möchte? Und auf der anderen Seite schätze ich mein virtuelles Lese-Tagebuch zu sehr, als dass ich es wesentlich verändern wollte. Aber wichtig ist wohl, sich selbst nicht unter Druck zu setzen, gelassen zu sein oder zu werden. Ach, und danke der Nachfrage: Ich kann schon wieder drei Sätze hintereinander sagen, ohne das ganze Haus zusammenzuhusten. Es geht also aufwärts 🙂 LG in den Süden, Anna

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  3. Liebe Birgit,
    genauso etwas habe ich jetzt gebraucht! Wie gut, dass ich mich rückwärts durch deine aktuellen Beiträge gelesen habe. So gehe ich jetzt liebesbeschwingt in den Tag und halte mich an die Gedanken der Liebe im Allgemeinen, an das Gute, das aus ihr erwächst. Das, was über den Zorn und die unerfüllten Träume der Liebe geschrieben werden könnte, überlassen wir einem anderen Zeitpunkt, da hast du recht. Denn es liegt in unserer Hand, welchen Teil der Liebe wir für uns wählen!
    Herzliche Grüße an dich von
    Birgit

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