Zehn Antworten zu Büchern von Mick

3 Kommentare

Neulich stellte ich hier zehn Fragen zu Büchern:

Mick, der auf seinen Blogs allesmitlinks und ernstzwo über die Literatur und das Leben philosophiert, schickte mir seine Antworten – danke sehr! Und ich freue mich, dass Heinrich Böll zu Ehren kommt.

Das erste Buch, das du bewusst gelesen hast?

Winnetou I:  Wollte wohl meinem großen Bruder imponieren. Der hat sich nach der Schule an den Tisch gesetzt und die Karl May-Bücher reihenweise verschlungen. Er ist ein großer Leser geworden. Nachdem ich das erste Kapitel gelesen hatte, bin ich sofort zum letzten gegangen. Das war es dann. Ich habe mich mehr auf den praktischen Teil der Abenteuer konzentriert.

Das Buch, das Deine Jugend begleitete?

Keins  (s. Frage 1)

Das Buch, das Dich zur Leserin/zum Leser machte?

Ansichten eines Clowns

Das Buch, das Du am häufigsten gelesen hast?

Ansichten eines Clowns

Das Buch, das Dir am wichtigsten ist?

Immer das, was ich gerade lese.

Das Buch, vor dem Du einen riesigen Respekt bzw. Bammel hast?

Da bieten sich so einige an. Ich würde sagen am ehesten: Umberto Eco: Quasi dasselbe mit anderen Worten.

Das Buch, das Deiner Meinung nach am meisten überschätzt wird?

? So ein Buch lese ich dann nicht zu Ende.

Das Buch, das Du unbedingt noch lesen willst – wenn da einmal Zeit wäre?

Alles was mich so anspringt und eine gute Geschichte verspricht.

Das Buch, das Dir am meisten Angst macht?

Ein norwegischer Krimi. Das Buch habe ich quasi als ‚Orden‘ einmal geschenkt bekommen, wofür ich heute noch dankbar bin. Ganz am Anfang der Geschichte wird geschildert, wie ein Kind…  Auf jeden Fall habe ich mehrmals versucht diese Stelle zu überlesen. Es hat einfach nicht geklappt.

Das Buch, das Du gern selbst geschrieben hättest?

Auch da gibt es viele Möglichkeiten. Eine Geschichte, in der jemand komplett die Zeit vergisst.

3 comments on “Zehn Antworten zu Büchern von Mick”

  1. Das ist eine wunderschöne Liste und mit Winnetou fühle ich mich zurückversetzt in meine Jugenzeit, Ansichten eines Clowns habe ich als junger Mensch gelesen und den spannenden norwegischen Krimi, den Mick meinen könnte, so glaube ich wenigstens, habe ich soeben zu Ende gelesen und kann ihn nur empfehlen. Vielen Dank euch allen. Cari saluti Martina

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    1. Liebe Martina, schöne Antworten, das finde ich auch. Die „Ansichten eines Clowns“ ist neben der verlorenen Ehre der Katharina Blum eines meiner Lieblingsbücher von Böll. Gemeinsam mit meiner Mutter saß ich vor dem Fernseher, als die Verfilmung kam (damals, als es nur drei Programme gab) und wir weinten um den melancholischen Helmut Griem.

      Gefällt 1 Person

      1. Die Geschichte der verlorenen Ehre der Katharina Blum hat auch mich tief bewegt, liebe Birgit, und ich konnte es damals nicht glauben, dass man eine Person, die nichts Unrechtes getan hat so quälte. Zu „Ansichen eines Clowns kann ich nur sagen, dass mich Personen interessieren, die gegen den Strom schwimmen! An Namen erinnere ich mich nicht mehr, aber ich bin sicher, dass das eine schöne Zeit, trotz allem, mit deiner Mutter war.
        Hab eine gute Woche.:)

        Gefällt 1 Person

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