LESARTEN: Literaturblogs und der Untergang der abendländischen Kultur.

Ein paar Gedanken zur immer wiederkehrenden Debatte über das Verhältnis von Literaturblogs und professonieller Literaturkritik.

71 Kommentare
2016_Weimar (81)
Bild: Birgit Böllinger

Kaum ist die Nachricht über das Projekt „Die Buchpreisblogger“ raus, beginnt auch schon die Debatte von vorne: Wie unabhängig sind Blogs? Verkauft man da nicht schon seine Seele, wenn eine Kooperation mit dem Börsenverein eingegangen wird?

Ich würde mal sagen: Abwarten und Tee trinken. Den beteiligten Blogkollegen (inklusive mir) ist allemal zuzutrauen, dass sie sich kritisch, frei und unabhängig mit den Titeln der Longlist auseinandersetzen werden.

Im Grunde wollte ich mich zu der Diskussion, die nach dem schönen Valentin-Zitat läuft – „Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen“ – nicht mehr äußern. Die Bauchnabelschau und das gegenseitige Mäkeln zwischen verschiedenen Lagern, Weltanschauungen usw: Sie ermüdet. Ja, sie nervt mich sogar. Und sie ist in gewissen Teilen auch höchst müßig.

Nervend: Die allermeisten Literaturblogs werden, so nehme ich an, immer noch ehrenamtlich und in der Freizeit betrieben. Plötzlich jedoch werden an Blogs pauschal Maßstäbe angelegt, die zum Teil nicht einmal das professionelle Feuilleton erfüllen kann. Die Beiträge sollen fundiert sein, möglichst umfassend und lang, andere möchten sie kurz und knackig, die einen wollen die Sprache flott, die anderen seriös, usw…- aber hallo! Da wird doch übersehen, dass es hier eine Szene gibt, die so bunt ist, wie das Leben selbst. Etwas mehr Toleranz wäre für mich hier wünschenswert.

Gut. Es wäre zwar schön, wenn man sich auf bestimmte Standards festlegen könnte: Was bedeutet Literaturkritik? Wo beginnt Schleichwerbung? Welche Angaben zum Buch wären wünschenswert, welche Rolle spielen Übersetzer, was ist ein Herausgeber? Aber auch: Was ist Blog-Etikette? Da kann Diskussion gegenseitig befruchtend sein, auch lehr- und hilfreich für Blogbetreiber. Dazu gab es in jüngster Zeit, unter anderem bei 54books, brasch & buch, Erase and Rewind einige lesenswerte, sachliche Artikel.

Aber letztendlich funktioniert die schöne neue Welt im www nun mal nicht so, dass solche Standards, wie wünschenswert sie auch wären, durchzusetzen sind. Jeder darf, jeder kann nach seinen Leisten, jeder macht. Und das ist auch gut so: Denn bei all den Diskussionen wird die Mündigkeit des „Endverbrauchers“ letzten Endes unterschätzt, wenn nicht gar mißachtet. Es obliegt der Leserin, dem Leser, aus der Vielfalt das für ihn passende Blog zu suchen. Der mündige Leser kann sich die Blogs suchen, denen er vertraut: In Inhalt, in der Qualität. Und wenn jemand nur Klappentexte oder Werbung lesen will: Auch gut – das liegt in der Entscheidung des Einzelnen. Kultur im Elfenbeinturm, die nur von einigen Hohepriestern zelebriert werden darf: Meine Sache ist das nicht. Und daher – Vielfalt zulassen. Aushalten.

Mit drei schnellen undifferenzierten Thesen eine Diskussion weiterzuzirkeln, die seit Monaten kursiert, halte ich für müßig: Es gibt eine Entwicklung, die nicht aufzuhalten ist. Literaturblogs werden von Verlagen, Messen, anderen Institutionen in der Literaturwelt wahrgenommen. Und das ist auch okay so: Weil dadurch lesende und eventuell auch nicht-lesende (meine Hoffnung stirbt immer zuletzt) Menschen auf diese alternative Form der Literaturvermittlung aufmerksam gemacht werden. Es liegt an den Blogs selbst, inwieweit sie sich Unabhängigkeit bewahren oder als „verlängerten Marketingarm“ instrumentalisieren lassen. Wer transparent (Stichwort Besprechungsexemplare) und unabhängig-kritisch bleibt, da bin ich mir sicher, wird hier einen guten Weg finden.

71 comments on “LESARTEN: Literaturblogs und der Untergang der abendländischen Kultur.”

  1. Blogger ersetzen nicht die professionelle Literaturkritik. Und dass diese immer mehr verschwindet ist nicht vorrangig ihr Problem. Literatur-Blogger sind meist und in erster Linie Enthusiasten, die über ihre Liebe zur Literatur, zu Büchern und Autoren schreiben. Wie und was ist ihre Sache – genau deshalb machen es die meisten ohne kommerziellen Hintergrund.

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  2. Liebe Birgit,

    danke! Ich hatte kurz überlegt, etwas zu schreiben – dann war es mir aber doch zu heiß. 😉 Mich nervt diese Debatte und was mich am meisten nervt sind diese „Umerziehungsversuche“ – die Thesen von Fabian Thomas mögen in Teilen sicherlich zutreffend sein, aber so what? Das ist doch gerade das Tolle an Blogs, dass jeder einen betreiben kann und zwar ganz nach Lust und Laune. Da irritiert es mich doch immer maßlos, wenn einem andere erzählen wollen, was man falsch macht oder besser machen sollte. Ich trinke gerne Cappuccino, ich benutze gerne Filter auf Instagram und statt Bücher wissenschaftlich zu ergründen, empfehle ich sie manchmal einfach gerne – nachdem ich sie mir übrigens selbst gekauft habe. Andere machen das anders und alle Formen haben ihre Existenzberechtigung und ihre Leser.

    Sonnige Grüße
    Mara

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    1. Liebe Mara,
      ach ja, mir war das heute ja auch heiß, aber das hat doch etwas in mir gebrodelt und das süddeutsche Temperament brach aus. Ja, die Thesen mögen zum Teil richtig sein, aber andererseits: Pauschalurteile, zudem mit dem Holzhammer, mag ich nicht. Und ich mag auch für mich nicht selbst „Qualität“ beweisen durch Ab/ausgrenzung anderer. Und jetzt werde ich doch auch mal Instagram austesten 🙂 Grad aus Fleiß, wie der Schwabe sagt.

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  3. Du sprichst mir aus der Seele. Grundlegend mache ich mir als Blogger auch Gedanken über meine Unabhängigkeit. Ich sehe allerdings erst dann eine Abhängigkeit, wenn ich nicht meine eigene Meinung schreibe, sondern eine Werbe-Botschaft für ein Buch, einen Verlag. Ein Rezensionsexemplar anzufordern oder im Rahmen einer Veranstaltung auserwählt worden zu sein, wie im Fall der Buchmesse oder des Buchpreises, spricht noch nicht für eine Abhängigkeit. Es kommt immer darauf an, was ich dann wie schreibe und ob ich ehrlich und authentisch bin. Selbst wenn Blogs nur Bücher loben, ist daran nichts Verwerfliches. Schließlich möchte ich zum Lesen anregen. Schlimmer ist, ein Buch zu verreißen, um die Klickrate zu erhöhen und ins Gesprächs zu kommen. Was mich bei einigen Kommentaren in der Vergangenheit missfällt, dass man auf manche Literatur-Blogs vom hohen Ross herabschaut, weil jene beispielsweise nicht die Klickzahlen wie andere erreichen oder eben nicht das Kunstfoto per se als Beitragsfoto haben.

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    1. Liebe Constanze,
      Klickraten und Kunstfoto sagen ja auch nichts über die inhaltliche Qualität – andererseits: wenn ein Blog viele Klickzahlen hat, dann heißt das ja auch nicht, dass der Blogbetreiber deswegen keine Ahnung von Literatur hat. Oder sich nur am Massengeschmack orientiert. Am besten wäre es doch: Jeder macht das, woran er Freude hat (ganz naiv gesprochen).

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  4. Das denke ich auch. Deswegen würde ich auch keine Regelwerke für Blogs wollen, jedes Blog findet seine Leserschaft, ob feinbeinig oder ebenerdig. Und wegen der Literaturblogs wird das Abendland schon nicht gleich untergehen. Schön ist doch, dass gelesen wird, dass solche Blogs auf ihre Weise sogar die Leselust anregen können. Klar ist das Werbung – für gute Bücher, für das Lesen. Gibt Schlimmeres.

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  5. Was sind eigentlich Literaturblogs? Gibt es da bereits eine beglaubigte Definition, nach Hand heben oder anonymer Auszählung? Darf ein Literaturblog literarisch sein? Denn ob die Beiträge flott oder kurz oder fundiert oder wie-auch-immer geschrieben sind ist das eine, das andere ist die Schlagzahl und die Ausschließlichkeit in der Endlosschleife von Rezensionen (meist guter, auf jeden Fall aktueller) Bücher, wobei hierbei mir noch die der Gedanke sich aufdrängen will, ob eine Rezension ohne ein persönliches intellektuelles Wagnis überhaupt einen Wert hat, für den Rezensenten, für den, der sie liest, für die Literatur im Ganzen.

    Wer hat das gesagt? Hat das einer gesagt, dass große Literatur schon immer auch ein großes Scheitern gewesen ist? Und die Befassung mit Literatur, im engeren Sinne, mit einem Buch, sollte sich das nicht trauen, ein wenig scheitern, ein wenig danebenliegen und immer dabei mit einem Scheiß-drauf-was-die-anderen-denken.?

    P.S. in seiner globalen-digitalen Ausbreitung führt wahrscheinlich zwangsläufig die Beschäftigung mit Kultur zum Untergang ihrer abendländischen Ausprägung. Man will es fast hoffen.

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    1. Lieber Herr Hund,
      in der abendländischen Kultur, wie wir sie kennen, muss wahrscheinlich sehr bald ein Gütesiegel, eine TÜV-Prüfung, ein Zertifikat und eine Qualitätskontrolle nachgewiesen werden, bevor man überhaupt ein Sterbenswörtchen über Literatur schreiben darf. Und dann ist es wohl doch besser, das Abendland geht unter. Was ich will: Dass es das alles gibt, was es gibt. Natürlich: Man überfliegt manchesmal den Reader und sieht dann, dass ein aktuelles Buch vielfach besprochen wird. Aber wieso auch nicht? Ich werde ja von niemanden gezwungen, alles zu lesen. Ich bin so frei, zu wählen.

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      1. Ich will ebenso das alles, wie ich das Meer will. Nur zweierlei will ich nicht: darin ertrinken bzw. -das noch schlimmer- am Ende feststellen, ich bin in einer Pfütze ertrunken.

        Und wenn irgendjemand mir zubilligen will, berechtigt zu sein, Gütesiegel zu vergeben, so gerne diesem Blog; ich habe gewählt. So frei bin ich schon.

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      2. In einer Pfütze zu ertrinken, das wäre fürchterlich. Deshalb muss man sich freischwimmen. Rechtzeitig.
        Und von Ihnen, Herr Hund, nehme ich das Siegel mit viel Güte entgegen 🙂 Danke, das freut mich jetzt. So frei bin ich.

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  6. Liebe Birgit,
    kann Deine Wut nur in Teilen nachvollziehen, mit den Buchpreisbloggern macht Ihr Euch halt angreifbar. Der Deutsche Buchpreis ist inzwischen das große Event im deutschen Literaturjahr. Da werden Bestseller gemacht und die Longlist entscheidet, wer im Herbst wahrgenommen wird – und wer nicht. Ich traue Euch allen zu, das kritisch zu begleiten, aber etwas weniger Wind um den Buchpreis wäre mir ganz recht. Mit meiner eigenen Lesebegeisterung haben sowohl Longlist als auch Preisträger meist wenig zu tun. Deshalb brauche ich persönlich das wochenlange Lesen und Mitfiebern nicht.
    Aber lasst Euch nicht entmutigen, bleibt kritisch und unabhängig. Schreibt z. B. mal darüber, was die bisherigen PreisträgerInnen nach ihrem Gewinn so literarisch gemacht haben – da gab es einige Eintagsfliegen… und vergesst in den kommenden Wochen bitte nicht, auch über Bücher abseits der Longlist zu bloggen.
    Herzliche Grüße, Tobias

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    1. Lieber Tobias,
      „Wut“ ist zu stark gegriffen und hat jetzt auch nicht so sehr mit den Buchpreisbloggern zu tun. Und in Deiner Einschätzung zu einigen Preisträgern gebe ich dir recht – was Du ansprichst, z.B. die Rückschau, was aus einigen wurde, ist bei uns im Team durchaus schon Thema. Und auch eine kritische Bewertung der Preiskultur an sich.
      Das dazu.
      Was mich an dem angesprochenen und anderen Artikeln, die es bisher dazu gab, nicht gefällt, ist die pauschale Abwertung von Blogs. Ich selber habe für mich da einfach einen anderen Maßstab: Ich mach mich nicht besser, indem ich andere schlecht(er) mache. Natürlich gibt es Entwicklungen, die man kritisch sehen muss. Das wird in nächster Zeit noch Thema bleiben. Natürlich ist es auch wichtig, immer wieder Unabhängigkeit zu hinterfragen und einzufordern. Nur eines kann ich einfach nicht ab: Das etwas naserümpfende Herziehen über Blogs in der „comfort zone“. Ich fühle mich da nicht mal persönlich gemeint – mir gefällt nur diese Art der kulturellen Herablassung nicht.

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      1. Ich würde es nicht als herablassend interpretieren, oder nicht in allen Fällen. Ich glaube, es steckt manchmal auch eine enttäuschte Hoffnung dahinter. Dass Blogs eben doch nicht alles „besser“ machen, aber vieles „anders“, und das reicht manchen kritischen Gemütern nicht. Ich glaube, die Blogosphäre muss sich nicht jedes Argumetn gefallen lassen, kann an solcher Kritik aber auch wachsen.
        Herzliche Grüße
        Tobias

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      2. Lieber Tobias,
        da stimme ich Dir ja durchaus zu – der Diskussion an sich, was in der Blogwelt geschieht, möchte ich mich auch nicht verschließen: Es ist gut, das eigene Tun und Lassen immer wieder zu reflektieren und auf den Prüfstand zu stellen. So verstehe ich auch Deine Argumente/Bedenken bzgl. der Buchpreisblogger-Aktion – die kann ich nachvollziehen. Für mich ist das ja auch erst einmal ein Experiment. Also, der Diskurs sollte weitergeführt, bestimmte Entwicklungen diskutiert werden. Die Frage, die mich jeweils bewegt und dieses Mal zu meinem Beitrag getrieben hat, ist jedoch wie: Ich erwarte Argumente, sachlichen Umgang, eine Auseinandersetzung – da könnte was entstehen. Das hat der von mir kritisierte Beitrag in keinster Weise erfüllt. Und da meine ich, ist es auch gerechtfertigt, eine Gegenstimme zu erheben: Die Blogosphäre muss sich, wie Du schreibst, auch nicht alles gefallen lassen. Herzliche Grüße, Birgit

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      3. Liebe Birgt,
        Du schreibst am Ende sehr treffend: „… mir gefällt nur diese Art der kulturellen Herablassung nicht.“ Das genau ist es, warum ich diese dümmliche Art der Diskussion nicht mehr ernst nehmen kann. Es werden fast immer Äpfel mit Birnen verglichen aus der Perspektive ‚Hohes Ross der feuilletonistischen Literaturkritik‘. Ich kann es nicht mehr hören, auch, wenn ich den starken Verdacht habe, dass dieses Umsichgebeisse aus einer profilneurotischen Angst vor zunehmender Bedeutungslosigkeit entsteht. Was ich auch nicht verstehe. Ich lese Blogs und ich lese Feuilleton. Das steht für mich gleichberechtigt nebeneinander.
        Und was das Thema Unabhängigkeit betrifft, ich glaube, da sollten sich die Feuilletonisten mal lieber gar nicht so weit aus dem Fenster lehnen, da dürften sonst einige schnell aus dem rahmen fallen. Wenn man in Frankfurt oder Hamburg sitzt, sollte man nicht mit Steinen schmeissen…
        Ich kann als mündiger Leser jedenfalls immer noch selber entscheiden, ob das gekauft oder unabhängig ist, was ich da lese. Auch ein Punkt, über den ich mich bei dieser Debatte sehr ärgere: diese Arroganz dem Leser gegenüber.
        So, jetzt genug geschimpft!

        Was das Buchpreisbloggen betrifft: ich persönlich brauche diese kurzen und langen Listen nicht zu meiner Literaturauswahl, habe in den letzten Jahren nicht viele dieser ausgepreisten (hihi) Bücher gelesen.
        Aber natürlich finde ich eine Marketingaktion des Buchhandels fürs Lesen von Büchern trotzdem völlig legitim, Lesen ist immer gut. Und natürlich werde ich Eure Beiträge mit Spannung verfolgen – weil ich Eure Blogs und Eure Beiträge kenne und schätze und deshalb davon ausgehe, dass keine Lobeshymnen entstehen werden, wenn Ihr es nicht wirklich angebracht findet – dasselbe gilt für Verrisse.

        Schluss jetzt!

        Dir noch einen sonnigsten Morgen und liebe Grüsse
        Kai

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  7. Gut geschrieben Birgit!
    Die Literaturblogger bieten doch einfach etwas mehr Vielfalt, etwas mehr Farbe in der ganzen Szenerie. Es gibt so viele Bücher, die können alle Kritiker zusammen doch gar nicht lesen – und seien wir ehrlich: Objektivität ist meines Erachtens doch gar nicht 100 %ig möglich – wohl aber ist es möglich 100% ig leidenschaftlich an eine Sache ran zu gehen und das tun die meisten Literaturblogger. Das mag auch das sein, was sonst bei der offiziellen Literaturkritik ein wenig vermisst wird von den Wald- und Wiesen-Lesern, die sich trauen auch anderes zu lesen, als das von der Kritik befürwortete. Außerdem gibt es tatsächlich einige sehr gute Blogs, wie Du so richtig anmerkst und die Menschen, die dahinter stehen sind nicht selten auch „vom Fach“.
    Warum denn diese Angst vor den Bloggern? Wir nehmen niemandem die Butter vom Brot, setzen uns in unserer FREIZEIT UNENTGELDLICH für etwas ein, was wir lieben: Literatur, Geschichten, Bücher …
    So What? Leben und leben lassen …
    Danke für diesen Beitrag!
    LG, Bri

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    1. Liebe Bri,
      danke Dir für Deinen engagiert geschriebenen Kommentar…! Und, auch mal angemerkt, es ist auch eine Freizeitbeschäftigung, die viel Geld kostet: Die meisten Bücher kaufe ich selbst, Rezensionsexemplare sind eher die Ausnahme. Da kommt schon mal locker im Monat was zusammen.

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  8. Liebe Birgit, ich habe deinen Beitrag mit großer Zustimmung gelesen. Mir ist um deine Unabhängigkeit (und um die der beteiligten KollegInnen) nicht bange. Und ich finde es gut, mal was Neues auszuprobieren! Vielleicht bringt es Bewegung und bereichert die Debatte – und vielleicht lässt man es auch irgendwann wieder, weil die von Tobias beschriebenen Effekte dann doch überwiegen oder weil es sich aus anderen Gründen nicht bewährt. Aber das scheint mir kein Grund dagegen, es jetzt mit Schwung und Freude einmal auszuprobieren! Mein Interesse habt Ihr jedenfalls …

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    1. So sehe ich das auch, was die Buchpreisblogger anbelangt: Einfach ausprobieren, wie die Blogger hier einen selbständigen und unabhängigen Platz finden. Und das traue ich den sieben Blogs, die dabei sind, durchaus zu.

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  9. Großartiger Beitrag, der es wunderbar auf den Punkt bringt!

    Ich finde diese ständig wiedergekauten Debatten auch zunehmend ermüdend. Man dreht sich im Kreis und zeigt mit dem Finger auf den anderen, anstatt sich als Partner/ Gleichgesinnte mit dem selben Ziel zu sehen. Denn letztlich wollen Journalisten und Blogger doch das Gleiche: auf Bücher aufmerksam machen, zum Lesen motivieren und Gespräche über Literatur anregen. Warum werden da immer wieder solche Feindbilder geschaffen? Wie oft wird bemängelt, dass zu wenig gelesen wird – doch wenn Blogger dann diejenigen erreichen, die mit den Beiträgen des Feuilleton nichts anfangen können, wird gemeckert, statt sich zu freuen, dass auch diese Zielgruppen endlich neugierig auf Bücher und Literaturdiskurse werden … Plötzlich geht es nicht mehr um das Lesen, sondern nur noch darum seinen Platz zu behaupten. Traurig.

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  10. … und täglich grüßt das Murmeltier.☺️

    Herzliche Grüße aus dem Urlaub, ich blogge weiter, les euch weiter, lasse mich von euch zum Lesen verführen und lasse andere quengeln. Und frage mich die ganze Zeit, warum die Bloggosphäre sich eigentlich das Problem des Feuilletons (und es scheint ja offensichtlich eins zu geben, sonst würde nicht immer wieder irgendjemand irgendwo dazu trommeln) zum eigenen machen sollte.

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  11. Und wenn sie im Sommerloch nicht ertrunken sind, dann jammern sie auch morgen noch. I predict a riot *träller* – ach nee wahrscheinlich eher wie es „Die Ärzte“ empfehlen:

    „Lass die Leute reden und hör ihnen nicht zu
    Die meisten Leute haben ja nichts Besseres zu tun
    Lass die Leute reden, bei Tag und auch bei Nacht
    Lass die Leute reden – das haben die immer schon gemacht“

    ordentlich aufdrehen nicht vergessen 😉

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  12. Cooler Shitstorm, der hier gerade über https://thedailyfrown.wordpress.com/2015/06/30/literaturblogs-are-broken/ hereinbricht. Dabei ist es doch gar nicht so schlecht, dass Fabian Thomas hier mal mit drei, wenn auch völlig überzogenen, Thesen daherkommt. Durch die Diskussion dieser und ähnlicher Thesen kommt die Literaturblogosphäre eben gelegentlich zu sich selbst. Ist das so verkehrt? Und sich von Zeit zu Zeit selbst in Frage zu stellen, ist auch nicht falsch. Es kann ja trotzdem jeder machen, was er will.

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    1. Shitstorm? Das ist für mich was anderes: Wenn beleidigend, abwertend oder sogar vulgär dahergepoltert wird.
      Das hier empfinde ich als Diskussion. Insofern: Ja, cool. Dennoch: Die Diskussion läuft schon Monate – da hätte es die drei Thesen zur Selbstfindung nicht gebraucht. Sinnvoller finde ich eine ernsthafte, inhaltlich gehaltvolle Auseinandersetzung über Standards etc. Und die gibt es ebenfalls schon des längeren.

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      1. Und schlimmer noch, wie ich finde, der Verdacht: 3 bereits auf vielen Blogs diskutierte Thesen einfach wiederholen und dabei so tun, als wäre man selbst die Person, die diese Debatte in Gang setzt – nur weil man weiß, dass das Thema gerade einen Lauf hat und Klicks generiert. Blog-Community hin oder her, solchen Blogs entfolge ich auf allen Kanälen. Das schont meine Nerven.

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  13. Liebe Birgit,
    Neuerungen in einem bestehenden System werden von vielen Menschen mit großer Mißtrauen / großer Angst aufgenommen. Das Alte ist wohlbekannt. Aber hinter dem Neuen birgt sich, wie der Name schon verrät, viel Neues und Unbekanntes.
    Einen schönen Tag wünscht dir Susanne

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  14. Liebe Birgit,
    das war jetzt klar mehr und sehr viel deutlicher als das „Hmm“, das ich auf Twitter auf den Beitrag verwandt habe. Danke für die Mühe und die auch aus meiner Sicht zutreffende Positionierung.
    Viele Grüße
    Norman

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  15. Was darf ich denn unter dem Hinweis „Wer transparent (Stichwort Besprechungsexemplare) bleibt“ verstehen? Muss man bei jeder Rezension „Dieses Exemplar hat mir Random House zum Rezensieren“ vor sich her tragen? Meine Transparenz heißt Ehrlichkeit: Ich rezensiere etwas (meist Filme, bisweilen Bücher) und äußere meine ehrliche Meinung, die ich begründe. Wer den Film oder das Buch aufgrund meiner Rezension schaut bzw. liest, erkennt diese Ehrlichkeit, auch wenn ich nicht in jedem Text hervorhebe, dass ich kostenlos zum Schauen gekommen bin. Bisweilen erwähne ich, dass ich einen Film in einer Pressevorführung gesichtet habe, zum Beispiel in meiner Rezension zum Asterix-Film, in der das sinnvoll war, weil ich sie mit meinen Töchtern besuchen durfte: https://dienachtderlebendentexte.wordpress.com/2015/02/24/asterix-im-land-der-goetter/

    In meiner Rezension des TTIP-Buchs von Franz Kotteder ( https://dienachtderlebendentexte.wordpress.com/2015/06/09/franz-kotteder-der-grosse-ausverkauf-das-ttip-komplott-buchrezension/ ) hab’ ich nicht erwähnt, dass ich es über das Bloggerportal von Random House gratis erhalten habe. So what? Macht das die Rezension unglaubwürdig? Wohl kaum. Ich hab’ allerdings in meiner „Über Blog und Blogger“-Seite erwähnt, dass ich Pressevorführungen besuche und mich Rezensions-Disc erreichen. Bücher rezensiere ist regelmäßig erst seit kurzer Zeit, den Absatz darüber hab’ ich gerade erst eingefügt: https://dienachtderlebendentexte.wordpress.com/about/

    Fragwürdig ist es natürlich, wenn jemand einen Blog startet, weil er Gratislektüre abgreifen will. „Hm, ich les’ fürs Leben gern Regionalkrimis. Da starte ich doch einfach einen Regionalkrimi-Blog, dann geht mir der Nachschub nicht aus, und ich schone meinen Geldbeutel.“ Solche Blogger werden zweifellos in erster Linie Gefälligkeitsrezensionen verfassen (also solche, die Random House gefallen, haha). Ob die Leser derartiger Wegwerfliteratur das merken, ist da fast egal. Bringt ein solches Gebaren die Literaturblogosphäre in Verruf? Das tut es dann, wenn es überhand nimmt. Ob das so ist, sollen andere beurteilen. Ich nehme eine durchgehende Korrumpierung in erster Linie bei Mode- und Kosmetikblogs wahr und glaube fest, dass es bei Literatur- und Filmblogs nach wie vor viele Blogger gibt, die ihren Blog aus Leidenschaft betreiben. Die Debatte ist dennoch wichtig.

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  16. Liebe Birgit,

    Du sagst es … die Bloggerszene ist so bunt wie das Leben … und das ist gut so. Ich finde es ebenfalls gut, wie unterschiedlich die Menschen ihre Blogs führen … und auch das ist gut so. Wem das nicht „elitär“ genug ist, oder gar denkt, dass der Blogger nicht „unabhängig“ genug berichtet, der kann da bleiben!

    Mich nervt diese ständige Diskussion auch mittlerweile. Ich frage mich, was die Menschen dazu veranlasst … viele Gedanken dazu wurden hier schon geschrieben, denen ich mich nur anschließen kann.

    Ihr werdet das schon rocken und lasst euch diese tolle Aufgabe nicht vermiesen.

    Einen schönen Tag wünscht … Angelika 🙂

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  17. Seine Seele verkaufe ich höchstens dann, wenn ich meine Meinung kaufen lasse. Wenn meine Meinung noch immer meine ehrliche Meinung ist, dann sehe ich kein Problem an Kooperationen. Warum auch nicht? verlage versenden seit jeher kostenlose Rezensionsexemplare – nicht erst, seit es Buchbogs gibt. Und nichts ist eine bessere Werbung, als sich widersprechende Rezensionen und kontroverse Debatten.

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    1. Nein, sicher verkauft man seine Seele nicht, wenn man Rezensionsexemplare annimmt -wir fordern hier auch ab und an ein Buch an, das uns interessiert. Und dadurch entstehen keine Gefälligkeitsrezensionen. Den kritischen Abstand muss man sich bewahren. Und das werden die Leser schon erkennen.

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  18. Liebe Birgit,

    Buchblogger bloggen einfach gerne über das Buchbloggen. Das merkt man immer wieder, egal ob es wie hier um die Authentizität der Beiträge geht, oder um die Qualität oder darum, wie das Verhältnis zur Literaturkritik ist. Das zeigt doch sehr deutlich, dass sich die Buchbloggerszene selbst erst noch positionieren muss. Am Ende vielleicht ein unmögliches Unterfangen, ähnlich wie wenn man versucht Anonymus zu definieren. Dazu sind, wie du aus meiner Sicht völlig richtig konstatierst, die einzelnen Blogger einfach zu unterschiedlich. In ihrem Stil, in ihrer Art zu bloggen, in ihrer Zielsetzung, in dem Tiefgang bis hin zur technischen Ausgestaltung ihres Internetauftritts. Ich glaube das Ergebnis dieses Prozesses wird es sein, und auch das nimmst du gut vorweg, dass es in einem so heterogenen Umfeld keine Regeln, keine Definitionen oder Standards geben kann. Das ist aber etwas, dass insbesondere die Blogger selbst scheinbar noch lernen müssen, was man an diesen Diskussionen immer wieder sieht. Ich glaube für Verlage und deren Marketing ist dieser Umstand eher zweitrangig, denn sie versuchen von den bestehenden Strukturen zu profitieren. Daher ist das auch immer wieder eine Diskussion, die sich primär innerhalb der Buchbloggerszene abspielt und eigentlich keine sonderlich große Relevanz hat.

    Dein Beitrag trifft den Kern der Sache ziemlich gut. Danke dafür!

    Liebe Grüße
    Tobi

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    1. Lieber Tobi,
      danke für Deinen Kommentar. Du bringst das schön sachlich zusammen, was mir zum Thema so noch durch den Kopf ging. Ich meine auch: Bei dieser so heterogenen Szene wird es keine Standards geben und jeder Blogbetreiber muss (kann) diese letztlich für sich selbst definieren. Und da jeder Blogger auch Leser ist: Auch in dieser Funktion trifft man eine selbstbestimmte Auswahl, welchen „Anbietern“ man folgen mag. Das regelt sich alles von alleine. Welchen „Standard“ ich jedoch einfordere – und das war das eigentliche Motiv meines Beitrags, der ja auch Hintergrund meines Artikels hier – https://saetzeundschaetze.com/2015/04/02/sollte-es-einen-codex-fur-literaturblogs-geben/ – war: Einen fairen Umgang bzw. Umgangston – innerhalb der Bloggerszene, aber auch mit Autoren, Leute im Literaturbetrieb etc. Ich fordere: Kritik, aber sachlich. Hart, aber fair. Und ich möchte einfach nicht stillschweigend andere poltern lassen – ab und an ist das eine Erwiderung angesagt.

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  19. Zu diesem Thema sind mir grad ein paar Gedanken durch den Kopf gegangen:

    1) Sommerloch (Wurde bereits in den Kommentaren schon angesprochen)
    2) Aufmerksamkeit: Da hat Fabian wohl sein Ziel erreicht …
    3) Neid. Meiner Meinung spricht da der blanke Neid, gerade in Hinsicht auf die Buchpreisblogger. Dass das wohl auch jede Menge zusätzliche Arbeit bedeutet, wird dabei geflissentlich übersehen.
    4) Wenn Literaturblogger schon das Thema Rezi-Exemplare derart breit treten, dann möchte ich nicht wissen, wie es in der Fashion / Food / Produkttester-Szene zugeht …
    5) Ooooom oooommm oommmm

    Und jetzt suche ich mir ein schattiges Platzerl, hole mein Buch raus und lasse das Internet ein gutes Diskussionsmedium sein 😉 …

    Liebe Grüße
    Ascari

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    1. Ich denke, der Aufhänger war jetzt eher die Buchpreisblogger-Aktion als ein Sommerloch. Dass man das kritisch hinterfragen will – das soll man tun. Dass man allgemein über die Entwicklung der Literaturblogs, die ja gerade in einer spannenden Phase ist, diskutiert, auch gut. Mir kommt es auf das „Wie“ an.

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  20. Liebe Birgit, nun ist schon fast alles gesagt, aber diesmal möchte ich doch auch meinen Senf dazugeben, auch wenn die vielen von mir angeklickten „Gefällt mir“-Kommentare schon zeigen, dass deine LeserInnen und dein Text schon alles super auf den Punkt gebracht haben. Gerade Kais Kommentar hat mir sehr gefallen. Aber ein Aspekt, der noch gar nicht auf unserem Schirm aufgetaucht ist, ist der: Ist es nicht auffällig, dass alle aggressiven, überspitzenden, herablassenden Aufreger-Posts der letzten Monate (Lektüre nach dem Autorenfoto auswählen – inzwischen interessanterweise vom Betreiber vom Blog genommen – und einige andere Artikel ) ausnahmslos von Männern kommen? Findet hier gar so eine Art Machtgerangel um Aufmerksamkeit innerhalb der Bloggerszene statt? Das gilt selbstredend nicht für die Mehrzahl der männlichen Blogger, doch es bleibt dabei, dass alle Beiträge, über die ich in der letzten Zeit bass erstaunt war, von Männern verfasst wurden. Provokation und Dominanzgehabe bringen Klicks und Aufmerksamkeit und fordern einen Raum ein, der ihnen schon rein von der Anzahl der Blogger gar nicht zusteht…
    Liebe Grüße, Anna

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    1. Liebe Anna,
      das wäre mal ein eigener Beitrag, der dann vielleicht sogar einen #Aufschrei auf Männerseite auslöst…aber auch ich dachte mir schon manches Mal, dass gerade beim Bloggen das unterschiedliche Kommunikationsverhalten von Frauen und Männern gut festzustellen ist. Natürlich nicht pauschal und keine „Regel“ ohne Ausnahme: Norman, Kai, Tobias und viele andere Herren kommentieren und liken regelmäßig auch auf anderen Blogs, unabhängig vom Geschlecht des Blogbetreibers. Dann gibt es wiederum welche, die „klüngeln“ gerne nur unter ihresgleichen, so im Herrenclub. Und dritte stellen ihre Beiträge ein und warten dann drauf, dass die Scharen kommen – kommunizieren aber niemals nicht auf anderen Blogs. Frauen, so stelle ich fest, sind auch hier deutlich kommunikativer und am Austausch/Vernetzung interessiert – was dem weiblichen Kommunikationsverhalten in der Realität entspricht. Wie gesagt: Auch da gibt es Ausnahmen. Herzlich, Birgit

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    2. Kann es sein, dass so mancher Schreihals insgeheim von einer Karriereleiter: „Blogger – Kultblogger – Feulletonchef der FAZ – Literaturpapst – Leiter des Literarischen Quartetts“ träumt? Was er natürlich nie zugeben würde. Vielleicht nicht mal vor sich selbst.
      Es wird naturgemäß immer enger im Hühnerhaufen und um als stolzester Hahn den Sieg davon zu tragen, muss man eben sein Gefieder am weitesten spreizen und am lautesten krähen, um wahrgenommen zu werden. Klappern gehört zum Geschäft.
      Und wie sonst kann es sich erklären, dass Beiträge zum Bloggersein an sich – quasi das Kreisen um sich selbst – am meisten kommentiert werden? Statt sich auf das Eigentliche zu besinnen, nämlich das Diskutieren über Literatur?
      Jemanden, der aus reinem Spass an der Freud bloggt, kann das doch eigentlich alles nicht tangieren.

      Also freuen wir uns über literarische Beiträge und lassen die Hähnchen scharren … 😉

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      1. Stimme dir vollkommen zu und freue mich an deiner Formulierung mit dem Hühnerhaufen und den stolzen Hähnen. In diesem Sinne widme ich mich jetzt noch mal – wenn auch mit etwas nachlassendem Elan – dem Herrn Comenius und dem Wochenende. LG, Anna

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  21. Fast überflüssig zu sagen, dass mir der Ausdruck Herrenclub ausnehmend gut gefällt … Mit einem Lächeln werde ich jetzt den Computer herunterfahren und noch ein bisschen lesen. Einen schönen wonnigen Freitag!

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